Ostern: Schokolade, Xylit und giftige Frühlingsblumen
Versteckte Schoko-Eier, xylithaltige Süßigkeiten und Frühlingsblumen wie Narzissen und Maiglöckchen sind für Hunde giftig. Beim Eiersuchen im Garten besonders aufpassen.
Saisonale Risiken, Krankheiten und Verhaltensthemen rund um den Hund, strukturiert nach Klimazone, Schweregrad und Zeitraum. Was ist gerade aktiv?
81 Saisoneinträge
Versteckte Schoko-Eier, xylithaltige Süßigkeiten und Frühlingsblumen wie Narzissen und Maiglöckchen sind für Hunde giftig. Beim Eiersuchen im Garten besonders aufpassen.
Auch Hunde reagieren auf Pollen, meist nicht mit Schnupfen, sondern mit Juckreiz und Hautproblemen.
Im Frühling teppicht Bärlauch durch schattige Laubwälder. Dazwischen stehen giftige Doppelgänger wie Maiglöckchen und Herbstzeitlose. Dein Hund unterscheidet sie nicht.
Im Frühjahr verwandelt Schmelzwasser ruhige Bergbäche in reißende Ströme. Das Wasser ist eiskalt, die Strömung stärker als sie aussieht.
Eibe, Oleander, Goldregen und Kirschlorbeer wachsen in vielen Gärten. Schon kleine Mengen können deinen Hund schwer vergiften. Die Eibe ist besonders gefährlich.
Ab dem dritten Larvenstadium tragen die Raupen giftige Brennhaare.
Im Mittelmeerraum übertragen Sandmücken die Leishmaniose. Der Schutz beginnt nicht am Strand, sondern Wochen vor der Abreise.
Auch Hunde bekommen Sonnenbrand, vor allem an Nase, Ohren und Bauch. Hellhäutige und kurzhaarige Hunde brauchen Schatten und eine tierverträgliche Sonnencreme.
Beim Grillen lauern für Hunde mehrere Gefahren: gegarte Knochen splittern, Holzspieße und Maiskolben verstopfen den Darm, fettes Essen entzündet die Bauchspeicheldrüse.
Im Frühsommer wird gemäht. Frische Stoppeln schneiden Pfotenballen auf, laufende Mähwerke sind lebensgefährlich. Bewirtschaftete Wiesen sind in der Mähzeit kein Auslaufgebiet.
Giardien sind ein häufiger Darmparasit. Hunde nehmen die Zysten über Pfützen, Tümpel und kontaminierten Kot auf.
Für eine Kuh ist jeder Hund ein Raubtier. Mutterkühe verteidigen ihre Kälber, und genau dort passieren die schweren Unfälle, auf Alpweiden wie…
Geräuschangst ist die häufigste Angststörung beim Hund. Donner, Druck und Flackern setzen vielen zu, oft schon bevor das Gewitter da ist.
Schnappt der Hund nach einer Wespe, kann ein Stich in Maul oder Rachen die Atemwege zuschwellen lassen. Dann zählt jede Minute.
Im Sommer wird das Auto zur tödlichen Falle. Schon nach wenigen Minuten heizt es lebensgefährlich auf.
Reife Grasfrüchte bohren sich in Pfoten, Ohren, Augen und Nase, von Mai bis Spätsommer eine der häufigsten Notfallursachen in der Tierarztpraxis.
In der Höhe ist die Luft kühler, die UV-Strahlung aber stärker.
Der Saft des Riesenbärenklaus macht die Haut extrem lichtempfindlich. In Kombination mit Sonne entstehen Verbrennungen, an heißen Tagen reicht schon die Nähe.
Der harte Maiskolben-Strunk lässt sich nicht verdauen und führt schnell zum Darmverschluss. In der Grillsaison liegt er oft greifbar herum.
Bodennahes Ozon reizt die Atemwege, schwüle Luft erschwert das Kühlen über das Hecheln.
Grannen, die widerhakigen Ährenspitzen, bohren sich in Pfoten, Ohren und Nase und wandern im Körper weiter.
Bei Sonne heizt sich Asphalt auf über 60 Grad auf und verbrennt die Pfotenballen.
Auf bewirtschafteten Almen bewachen Herdenschutzhunde Schafe und Ziegen und sehen deinen Hund als Gefahr.
Schluckt dein Hund beim Apportieren zu viel Wasser, droht eine Wasservergiftung, selten, aber lebensgefährlich. Kaltes Wasser kann zudem die schmerzhafte Wasserrute auslösen.