Tote Wasservögel: Vogelgrippe und Botulismus
Tote Wasservögel können Vogelgrippe-Viren tragen, für Hunde ist aber vor allem Botulismus aus Kadavern gefährlich.
Saisonale Risiken, Krankheiten und Verhaltensthemen rund um den Hund, strukturiert nach Klimazone, Schweregrad und Zeitraum. Was ist gerade aktiv?
81 Saisoneinträge
Tote Wasservögel können Vogelgrippe-Viren tragen, für Hunde ist aber vor allem Botulismus aus Kadavern gefährlich.
Bei Sturm drohen im Wald herabfallende Äste und umstürzende Bäume, eine reale Lebensgefahr.
Von Herbst bis Spätwinter läuft die Holzernte. Gesperrte Waldwege, Harvester und fallende Stämme sind lebensgefährlich.
Im Herbst zieht Wild vor allem in der Dämmerung. Nach der Zeitumstellung fällt die Dunkelheit in den Berufsverkehr.
Im Herbstlaub stecken meist nur Blätter. Heikel wird es bei nassem, schimmeligem Laub und Komposthaufen sowie bei verstecktem Glas, Eicheln oder Ködern.
An Halloween liegen Schokolade und xylithaltige Süßigkeiten greifbar, dazu stressen ständiges Klingeln und verkleidete Gäste.
Ethylenglykol schmeckt süßlich und wird gern aufgeleckt. Schon kleine Mengen führen zu Nierenversagen, die Vergiftung verläuft tückisch in mehreren Phasen.
Im Winter hängen überall Meisenknödel. Frisst dein Hund einen samt Plastiknetz, droht ein Fremdkörper im Darm.
Streusalz reizt die Ballen und macht sie rissig, beim Ablecken drohen Magen-Darm-Probleme. Dazu Schnittgefahr durch Splitt und Einbruchgefahr an zugefrorenen Gewässern.
Weihnachtsstern, Mistel und Schokolade gehören zu den häufigsten Vergiftungen der Festtage. Wenige Handgriffe machen die Wohnung hundesicher.
Salz reizt die Ballenhaut und kann beim Ablecken Schleimhäute angreifen. Wer ein paar Routinen einbaut, kommt mit unauffälligen Pfoten durch den Winter.
Zugefrorene Seen verleiten zum Betreten. Bricht der Hund ein, wird das eiskalte Wasser schnell lebensbedrohlich, auch für den Halter, der nachsetzt.
Abseits gesicherter Wege drohen Lawinen, und aufgescheuchtes Wild verliert im Winter lebenswichtige Reserven. Im verschneiten Gebirge gehört der Hund an die Leine.
Viel kalter Schnee reizt den Magen und löst eine Schneegastritis aus, dazu lauern Streusalz und giftiges Frostschutzmittel im Schnee am Straßenrand.
Nicht jeder Hund friert gleich. Kleine, dünnfellige, alte oder kranke Hunde kühlen bei Frost schnell aus.
Gefrorene Wege und Eis sind glatt. Rutscht dein Hund weg oder tobt er auf der Glätte, drohen Zerrungen, Bänder- oder Kreuzbandriss.
Auf präparierten Skipisten und Loipen sind Hunde vielerorts verboten. Kollisionen, scharfe Skikanten und Pistenraupen mit Windenseilen machen sie oft lebensgefährlich.
Feuerwerk versetzt viele Hunde in Panik, Geräuschangst ist eine der häufigsten Angststörungen.
Knallerei kündigt sich nicht erst um Mitternacht an, sie beginnt für viele Hunde schon Tage vorher. Vorbereitung schlägt jede Akut-Beruhigung.
Guggenmusik, Umzüge und Kostüme setzen vielen Hunden zu. Geräuschangst ist die häufigste Angststörung beim Hund, Vorbereitung hilft.
Im Tessin und in den Südalpen tragen die Raupen des Pinienprozessionsspinners Brennhaare mit Nesselgift.
Frisch gegüllte Felder riechen für Hunde verlockend. Die eigentliche Gefahr ist Botulismus, ein Nervengift, das aus verendeten Nagern in die Gülle gelangt.
Im Frühjahr stehen Mutterschafe mit Lämmern auf den Weiden. Ein freilaufender Hund jagt sie in Panik.
An milden, feuchten Frühlingsabenden wandern Kröten in Massen. Nimmt der Hund eine ins Maul, reizt das Hautgift Schleimhäute und Kreislauf.