Fasnacht, Fasching und Karneval bringen Lärm, Menschenmengen und ungewohnte Gestalten. Für viele Hunde ist das reiner Stress. Geräuschangst gilt als häufigste Angststörung beim Hund.
Was Hunde belastet
- laute Guggenmusik, Trommeln, Knallkörper
- dichtes Gedränge und hektische Bewegungen
- Kostüme und Masken, die die vertraute Silhouette verändern
Konfetti und Essensreste auf der Straße kommen dazu.
Was hilft
- Umzugsrouten und Festplätze meiden.
- Spaziergänge in ruhige Zeiten und Gegenden legen.
- Zu Hause einen frei zugänglichen Rückzugsort anbieten, abdunkeln, leises Hintergrundgeräusch laufen lassen.
- Ruhig bleiben, Hund nicht bedrängen.
Bei stark betroffenen Hunden lohnt sich außerhalb der Saison ein schrittweises Geräuschtraining.
Intensitäts-Verlauf
Beginn mit den ersten Anlässen ab Mitte Januar. Höhepunkt in den Fasnachts- und Karnevalstagen im Februar, regional bis Aschermittwoch.
Quellen
- Tierärztliche Hochschule Hannover, Geräuschängste beim Hund
- Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin, Lärm und Angst
- ATN Akademie, Hunden mit Geräuschangst helfen