Von Ende Februar bis April sind Kröten unterwegs, Höhepunkt im März und April. An milden, regnerischen Abenden queren sie Wege und Straßen in großer Zahl. Für Hunde sind sie kein harmloses Spielzeug.
Das Hautgift der Kröte
Kröten geben bei Bedrohung Bufotoxine über Drüsen hinter den Augen ab. Leckt oder schnappt ein Hund nach der Kröte, landet das Gift auf den Schleimhäuten. Typische Anzeichen:
- starkes Speicheln und Schaum im Fang
- Reiben der Schnauze am Boden, gerötete Schleimhäute
- Erbrechen, in schweren Fällen Krämpfe und Herzprobleme
Was sofort zu tun ist
Fang und Schnauze mit viel Wasser ausspülen, Kopf dabei nach unten halten, damit kein Wasser geschluckt wird. Bei mehr als leichtem Speicheln gehört der Hund in die Praxis.
Vorbeugen
- An feuchten Frühlingsabenden in Gewässernähe anleinen.
- Blick am Wegrand behalten, nicht schnappen lassen.
Intensitäts-Verlauf
Beginn der Wanderung Ende Februar. Höhepunkt im März und April an milden, regnerischen Abenden. Abklingen mit dem Ende der Laichzeit.
Quellen
- Tierheimhelden Magazin, Amphibien als Gefahr für Haustiere
- SwissNatural, Krötengift beim Hund
- Tierärztliche Erste-Hilfe-Hinweise Krötengift