An Seen und Flüssen liegen manchmal tote Wasservögel. Als Hundehalter kennst du zwei Gründe, warum das ein Thema ist.
Vogelgrippe
Bei Ausbrüchen der Geflügelpest sterben viele Wasservögel. Hunde gelten als wenig empfänglich, das Ansteckungsrisiko ist gering. Die Behörden bitten trotzdem, tote Vögel nicht zu berühren und Hunde fernzuhalten, damit sie das Virus nicht verschleppen. In Vogelschutzgebieten gilt ohnehin meist Leinenpflicht.
Die größere Gefahr: Botulismus
In Kadavern, gerade von Wasservögeln, steckt oft das Nervengift der Botulismus-Bakterien. Frisst der Hund davon, drohen Lähmungen, in schweren Fällen lebensbedrohlich.
So verhältst du dich richtig
- An Gewässern und in Vogelschutzgebieten den Hund anleinen.
- Tote Vögel nicht beschnüffeln oder fressen lassen, Funde dem Veterinäramt melden.
- Auf Allgemeinverfügungen und Leinengebote achten, nach Kontakt die Hände waschen.
Intensitäts-Verlauf
Vor allem im Winterhalbjahr und zur Zugvogelzeit, etwa von Oktober bis April, und regional bei akuten Ausbrüchen der Geflügelpest.
Quellen
- Friedrich-Loeffler-Institut und RKI, Geflügelpest (Hunde wenig empfänglich)
- Veterinärämter, tote Wildvögel nicht berühren und melden
- VIER PFOTEN, Botulismus bei Hunden