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Tote Wasservögel: Vogelgrippe und Botulismus

1. Okt – 30. Apr Schweregrad: Mittel

Tote Wasservögel können Vogelgrippe-Viren tragen, für Hunde ist aber vor allem Botulismus aus Kadavern gefährlich. An Gewässern den Hund anleinen und keine toten Vögel fressen lassen.

An Seen und Flüssen liegen manchmal tote Wasservögel. Als Hundehalter kennst du zwei Gründe, warum das ein Thema ist.

Vogelgrippe

Bei Ausbrüchen der Geflügelpest sterben viele Wasservögel. Hunde gelten als wenig empfänglich, das Ansteckungsrisiko ist gering. Die Behörden bitten trotzdem, tote Vögel nicht zu berühren und Hunde fernzuhalten, damit sie das Virus nicht verschleppen. In Vogelschutzgebieten gilt ohnehin meist Leinenpflicht.

Die größere Gefahr: Botulismus

In Kadavern, gerade von Wasservögeln, steckt oft das Nervengift der Botulismus-Bakterien. Frisst der Hund davon, drohen Lähmungen, in schweren Fällen lebensbedrohlich.

So verhältst du dich richtig

Intensitäts-Verlauf

Vor allem im Winterhalbjahr und zur Zugvogelzeit, etwa von Oktober bis April, und regional bei akuten Ausbrüchen der Geflügelpest.

Tieferinfo im Ratgeber lesen →

Quellen

  1. Friedrich-Loeffler-Institut und RKI, Geflügelpest (Hunde wenig empfänglich)
  2. Veterinärämter, tote Wildvögel nicht berühren und melden
  3. VIER PFOTEN, Botulismus bei Hunden