Schnee lockt nach draußen. Doch Skipisten und Loipen sind für deinen Hund die falsche Adresse.
Pisten: Kollision und scharfe Kanten
- Auf offenen Pisten sind Hunde meist verboten, in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
- Ein Skifahrer kommt schnell. Taucht dein Hund vor seinen Skispitzen auf, droht ein schwerer Sturz, für beide.
- Scharfe Skikanten schneiden tief. Ballenschnitte bluten stark und müssen oft tierärztlich genäht werden.
- Nachts präparieren Pistenraupen mit Windenseilen. Diese Stahlseile liegen teils unter dem Schnee.
Loipen: Spur und Bußgeld
- Auf und neben fast allen gespurten Loipen sind Hunde streng verboten.
- Schon kleine Pfoten zerstören die feine Spur. Das ärgert jeden Langläufer.
- Steht ein Hund-verboten-Schild, verstößt du gegen die Gemeindeverordnung. Das kann ein Bußgeld kosten.
Sichere Alternativen im Winter
- Nutze ausgewiesene Winterwanderwege. Präparierte Wege sind angenehmer als anstrengender Tiefschnee.
- In der Schweiz und Österreich gibt es eigens gespurte Hundeloipen.
- Halte Tiefschnee-Etappen kurz. Schon 30 Minuten fordern deinen Hund je nach Kondition stark.
Intensitäts-Verlauf
Das Risiko folgt der Wintersportsaison, ab Mitte Dezember mit Betriebsstart, Höhepunkt in den Ferienwochen bis Februar, Abklingen mit der Schneeschmelze im März.
Quellen
- Deutscher Alpenverein (DAV), Bergsport mit Hund, Hunde nicht auf Pisten, Windenseile als Lebensgefahr
- Bergzeit Magazin und Snowtrex, Hundeverbot auf Pisten und Loipen, Kollisionsrisiko, Spurzerstörung
- Schweizer Wanderwege und Graubünden Ferien, Winterwandern mit Hund, Hundeloipen als Alternative