Viele Hunde schnappen begeistert nach Schnee. In großen Mengen schadet das.
Schneegastritis
Viel kalter Schnee reizt die Magenschleimhaut und löst eine Entzündung aus, die Schneegastritis. Typisch: Erbrechen kurz nach dem Spaziergang, oft weißlich-gelber oder brauner Schleim, dazu Durchfall, Bauchschmerzen und Mattigkeit.
Was im Schnee steckt
Schnee am Straßenrand ist oft verunreinigt. Streusalz, Splitt, Schadstoffe und vor allem süßes, hochgiftiges Frostschutzmittel aus Autos. Schon kleine Mengen schädigen die Nieren, ein Gegenmittel wirkt nur in den ersten Stunden.
So schützt du deinen Hund
- Keine Schneebälle werfen und keine Fangspiele im Schnee, das verleitet zum Fressen.
- Mit Ball oder Leckerli ablenken, vor dem Spaziergang trinken lassen.
- Gestreute und verschmutzte Bereiche meiden. Bei anhaltendem Erbrechen zum Tierarzt.
Intensitäts-Verlauf
Gefahr in den Schneeperioden des Winters, etwa von Dezember bis März, immer wenn Schnee liegt und gestreut wird.
Quellen
- Tierklinik Hofheim und AniCura, Schneegastritis beim Hund
- Tierklinik Ismaning und fellomed, Frostschutzmittel (Ethylenglykol)
- zooplus, wenn der Hund Schnee frisst