Gesundheit DACH-weit

Schnee fressen: Gastritis und giftige Reste

1. Dez – 15. Mär Schweregrad: Mittel

Viel kalter Schnee reizt den Magen und löst eine Schneegastritis aus, dazu lauern Streusalz und giftiges Frostschutzmittel im Schnee am Straßenrand. Keine Schneebälle werfen.

Viele Hunde schnappen begeistert nach Schnee. In großen Mengen schadet das.

Schneegastritis

Viel kalter Schnee reizt die Magenschleimhaut und löst eine Entzündung aus, die Schneegastritis. Typisch: Erbrechen kurz nach dem Spaziergang, oft weißlich-gelber oder brauner Schleim, dazu Durchfall, Bauchschmerzen und Mattigkeit.

Was im Schnee steckt

Schnee am Straßenrand ist oft verunreinigt. Streusalz, Splitt, Schadstoffe und vor allem süßes, hochgiftiges Frostschutzmittel aus Autos. Schon kleine Mengen schädigen die Nieren, ein Gegenmittel wirkt nur in den ersten Stunden.

So schützt du deinen Hund

Intensitäts-Verlauf

Gefahr in den Schneeperioden des Winters, etwa von Dezember bis März, immer wenn Schnee liegt und gestreut wird.

Quellen

  1. Tierklinik Hofheim und AniCura, Schneegastritis beim Hund
  2. Tierklinik Ismaning und fellomed, Frostschutzmittel (Ethylenglykol)
  3. zooplus, wenn der Hund Schnee frisst