Im Frühling kommen die Lämmer zur Welt. Genau dann teilst du dir Wanderwege und Weiden mit Mutterschafen.
Warum dein Hund zur Gefahr wird
- Für den Hund sieht ein flüchtendes Schaf wie Beute aus. Der Jagdtrieb springt an.
- Auch spielerisches Hinterherrennen löst pure Angst aus. Der Hund muss nicht aggressiv sein.
- Die Herde gerät in Panik. Lämmer werden von den schweren Alttieren überrannt oder rennen in den Zaun.
- Nach dem Hetzen verlammen Mutterschafe oft nach zwei bis drei Tagen.
So verhältst du dich richtig
- Leine deinen Hund an, sobald du Schafe auf einer Weide siehst.
- Halte großen Abstand zur Herde. Geh nicht zwischen Muttertier und Lamm.
- Quere Weiden nur auf markierten Wegen und zügig.
- Öffne ein Tor nur kurz und schließ es sofort wieder.
Was rechtlich auf dem Spiel steht
- Einen Hund Nutztiere hetzen oder reißen zu lassen, gilt als Wildern und ist verboten.
- Als Halter haftest du grundsätzlich für Schäden, die dein Hund anrichtet.
- Bei Schaden an einer Herde drohen Schadenersatz und empfindliche Strafen.
- In vielen Regionen gilt im Frühjahr eine Leinenpflicht in der Brut- und Setzzeit, regional oder lokal geregelt.
Intensitäts-Verlauf
Die Lammzeit liegt schwerpunktmäßig zwischen Februar und April. Je nach Rasse und Haltung reichen Geburten von Januar bis Mai.
Quellen
- VIER PFOTEN Schweiz, Leinenpflicht in der Brut- und Setzzeit, Schutz von Nutz- und Wildtieren im Frühjahr
- wissen-hund.de, der Hund jagt Schafe, Hetzen löst Panik aus, Mutterschafe verlammen nach zwei bis drei Tagen
- Hauptner und Medpets, Lämmerzeit, Trächtigkeit rund 150 Tage, Schwerpunkt Februar bis April