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Dünnes Eis: Warum kein Hund auf den zugefrorenen See gehört

1. Dez – 28. Feb Schweregrad: Kritisch

Zugefrorene Seen verleiten zum Betreten. Bricht der Hund ein, wird das eiskalte Wasser schnell lebensbedrohlich, auch für den Halter, der nachsetzt.

Ein zugefrorener See sieht im Winter einladend aus. Die Tragfähigkeit von Eis lässt sich von außen nicht beurteilen. An Zu- und Abflüssen, über Strömungen oder bei Tauwetter ist es oft dünner als es wirkt. Bricht ein Hund ein, zählt jede Sekunde. Eiskaltes Wasser entzieht dem Körper rasend schnell Wärme und Kraft.

Die größte Gefahr ist der zweite Einbruch

Viele Unfälle werden erst dadurch dramatisch, dass Menschen ihrem Hund aufs Eis nachgehen. Das Eis, das den Hund nicht trägt, trägt einen Menschen erst recht nicht. Aus einem Tier in Not werden schnell zwei Notfälle.

Wenn es passiert

Am besten gar nicht erst riskieren

Intensitäts-Verlauf

Risiko mit Dauerfrost ab Dezember. Höchste Gefahr im Hochwinter Januar und Februar, besonders bei Tauwetter und an Strömungsstellen.

Quellen

  1. DLRG, Eisregeln und Verhalten bei Eisunfällen
  2. Deutscher Tierschutzbund, Hunde im Winter
  3. Polizeiliche Kriminalprävention, Hinweise zu Eisflächen