Herdenschutzhunde auf der Alm: ruhig bleiben, Herde umgehen
Auf bewirtschafteten Almen bewachen Herdenschutzhunde Schafe und Ziegen und sehen deinen Hund als Gefahr.
Saisonale Risiken, Krankheiten und Verhaltensthemen rund um den Hund, strukturiert nach Klimazone, Schweregrad und Zeitraum. Was ist gerade aktiv?
81 Saisoneinträge
Auf bewirtschafteten Almen bewachen Herdenschutzhunde Schafe und Ziegen und sehen deinen Hund als Gefahr.
Schnappt dein Hund nach Wespe oder Biene, ist ein Stich in Pfote oder Körper meist nur schmerzhaft und schwillt lokal an.
Giardien sind ein häufiger Darmparasit. Hunde nehmen die Zysten über Pfützen, Tümpel und kontaminierten Kot auf.
Eibe, Oleander, Goldregen und Kirschlorbeer wachsen in vielen Gärten. Schon kleine Mengen können deinen Hund schwer vergiften. Die Eibe ist besonders gefährlich.
Metaldehyd in Schneckenkorn wirkt rasend schnell und hat kein Gegenmittel. Schon ein Teelöffel kann für einen kleinen Hund tödlich sein.
Die Larven der Herbstgrasmilbe sitzen an dünnen Hautstellen und lösen ab Spätsommer heftigen Juckreiz an Pfoten und Bauch aus.
Nach Starkregen werden Bäche zu reißenden Strömen. In Pfützen und stehendem Wasser lauert die Leptospirose, eine bakterielle Erkrankung, die auch den Menschen…
Gärendes Fallobst enthält Alkohol, dazu sitzen Wespen darin und Schimmel bildet Gifte. Im Garten regelmäßig aufsammeln und unter Obstbäumen aufpassen.
Die Klingen eines Mähroboters verletzen Pfoten schwer, und für Igel sind sie eine tödliche Falle.
An Angelgewässern liegen Haken, Schnüre, Blei und Köderreste. Verschluckt dein Hund einen Angelhaken, drohen schwere innere Verletzungen. Niemals selbst ziehen.
Von Frühjahr bis Herbst stehen Weidezäune unter Strom. Ein gepulster Schlag ist für gesunde Hunde meist nicht gefährlich, aber kurz schmerzhaft.
Zecken übertragen Borreliose, Anaplasmose und die gefährliche Babesiose. Mit Zeckenschutz, gründlichem Absuchen und zügigem Entfernen senkst du das Risiko.
Im Herbst sprießen Giftpilze am Waldboden, und beim Schnüffeln knabbert dein Hund schnell mit.
Flöhe haben im Spätsommer und Herbst Hochsaison. Nur ein kleiner Teil sitzt am Hund, der Großteil als Eier, Larven und Puppen in…
Ausgelegte Köder mit Gift, Nägeln oder Rasierklingen tauchen immer wieder auf, oft in Parks und an beliebten Gassirouten. Vorbereitung schützt am besten.
Eine Bache greift an, wenn sie ihre Frischlinge bedroht sieht.
Der Hund selbst bleibt meist gesund, doch er kann Fuchsbandwurm-Eier ausscheiden, die für den Menschen gefährlich sind. Mäusefänger brauchen regelmäßige Entwurmung.
Die Aujeszkysche Krankheit endet beim Hund immer tödlich. Es gibt keine Impfung und keine Therapie.
Eicheln enthalten Gerbsäure und schädigen Leber und Nieren, Bucheckern enthalten Fagin. Beide sind giftig, ganze Eicheln können zudem den Darm verstopfen.
Rosskastanien sind für Hunde giftig und können einen Darmverschluss auslösen, nicht zu verwechseln mit der essbaren Marone.
Im September und Oktober ziehen Kühe und Rinder von den Almen ins Tal. Geschmücktes Vieh nutzt dabei Wanderwege und Straßen.
Reife Früchte bedecken im Herbst Wege und Wiesen. Eicheln sind giftiger als oft gedacht, Rosskastanien werden seltener gefressen, aber wenn doch, ernsthaft.
Im Nebel und in der Dämmerung wird ein Hund spät gesehen, besonders mit dunklem Fell.
Von Oktober bis Januar finden Drück- und Treibjagden statt, Wege werden gesperrt und Schilder aufgestellt.