Im Winter wird der Gehweg zur Belastungsprobe für Hundepfoten. Streusalz entzieht den Ballen Feuchtigkeit, sie werden rissig und spröde, in den Mikrorissen brennt das Salz. Dazu kommen scharfer Splitt, Eis und die Verlockung zugefrorener Seen.
Was Salz und Splitt anrichten
- Rissige, gerötete Ballen, die der Hund leckt und so weiter reizt.
- Salz im Magen: Erbrechen, Durchfall, vermehrter Durst. Schon rund 2 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht gelten als gefährlich.
- Splitt, Eiskanten und Scherben schneiden in die Ballen und setzen sich zwischen den Zehen fest.
Zugefrorene Gewässer
Eis trägt erst ab etwa 15 Zentimetern Dicke, dunkle Stellen sind oft dünner. Ein Einbruch ist lebensgefährlich. Am Wasser leinst du deinen Hund an und lässt ihn nicht aufs Eis.
So schützt du die Pfoten
- Nach dem Spaziergang die Pfoten mit lauwarmem Wasser abwaschen, auch zwischen den Ballen, dann abtrocknen.
- Vorher Pfotenbalsam oder Wachs auftragen, das legt einen Schutzfilm an.
- Stark gestreute Wege meiden, kein salziges Pfützenwasser trinken lassen, bei viel Salz Hundeschuhe.
Intensitäts-Verlauf
Beginn mit dem ersten Frost im November. Höchste Belastung in den salzintensiven Wochen von Dezember bis Februar, Abklingen mit dem Tauwetter im März.
Quellen
- Dr. Hölter, Hundepfoten im Winter schützen
- PetBook und petdoctors.at, Streusalz als Gefahr (2 g/kg)
- vetion.de, Tragfähigkeit von Eis (ab ca. 15 cm)