Umwelt & Witterung DACH-weit

Glätte und Streusalz: Wintergefahren für Pfoten

15. Nov – 15. Mär Schweregrad: Mittel

Streusalz reizt die Ballen und macht sie rissig, beim Ablecken drohen Magen-Darm-Probleme. Dazu Schnittgefahr durch Splitt und Einbruchgefahr an zugefrorenen Gewässern.

Im Winter wird der Gehweg zur Belastungsprobe für Hundepfoten. Streusalz entzieht den Ballen Feuchtigkeit, sie werden rissig und spröde, in den Mikrorissen brennt das Salz. Dazu kommen scharfer Splitt, Eis und die Verlockung zugefrorener Seen.

Was Salz und Splitt anrichten

Zugefrorene Gewässer

Eis trägt erst ab etwa 15 Zentimetern Dicke, dunkle Stellen sind oft dünner. Ein Einbruch ist lebensgefährlich. Am Wasser leinst du deinen Hund an und lässt ihn nicht aufs Eis.

So schützt du die Pfoten

Intensitäts-Verlauf

Beginn mit dem ersten Frost im November. Höchste Belastung in den salzintensiven Wochen von Dezember bis Februar, Abklingen mit dem Tauwetter im März.

Quellen

  1. Dr. Hölter, Hundepfoten im Winter schützen
  2. PetBook und petdoctors.at, Streusalz als Gefahr (2 g/kg)
  3. vetion.de, Tragfähigkeit von Eis (ab ca. 15 cm)