Gassi bei Sturm kann lebensgefährlich werden, vor allem im Wald.
Die Gefahr im Wald
Bei Sturm brechen Äste und ganze Kronenteile ab, Bäume stürzen um. Forst und Behörden raten, den Wald und Parks mit alten Bäumen zu meiden. Die Gefahr bleibt auch danach: Lose Äste hängen tagelang in den Kronen, windgeschwächte Bäume fallen ohne Vorwarnung.
Was Wind sonst noch macht
Lärm, fliegendes Laub und Böen verunsichern ängstliche Hunde. Sie spüren auch die Anspannung ihrer Menschen. Auf offenem Gelände und an der Küste kommen kräftige Böen hinzu.
So bleibst du sicher
- Bei Sturmwarnung nicht in den Wald, offene Wege und Felder ohne Bäume wählen.
- Kurze Runden, Hund anleinen, damit er bei Panik nicht wegläuft.
- Unwetterwarnungen beachten, gesperrte Gebiete und Bruchholz meiden.
Intensitäts-Verlauf
Sturmgefahr vor allem im Herbst und Winter, etwa von Oktober bis März, zunehmend auch bei Sommergewittern mit Sturmböen.
Quellen
- Wald und Holz NRW und Baden-Württemberg, bei Sturm den Wald meiden
- Deutscher Wetterdienst, Sturmsaison
- Tierschutz-Hinweise Gassi bei Sturm