An Halloween liegt Süßes überall, und an der Tür klingelt es den ganzen Abend. Beides macht Hunden zu schaffen.
Süßes ist giftig
Schokolade enthält Theobromin, je dunkler, desto gefährlicher. Noch heikler ist Xylit, der Birkenzucker in zuckerfreien Süßigkeiten und Kaugummi. Schon kleine Mengen lösen einen gefährlichen Blutzuckerabfall aus, später drohen Krämpfe und Leberschäden. An Halloween liegt das offen herum.
Stress an der Tür
Ständiges Klingeln, fremde Stimmen und verkleidete Kinder versetzen viele Hunde in Daueralarm. Beim Türöffnen kann ein aufgeregter Hund auch entwischen. Gib ihm einen ruhigen Raum abseits der Haustür.
Deko und Kostüme
- Kerzen im Kürbis besser durch LED ersetzen, sie können umkippen und brennen.
- Leuchtstäbe und kleine Deko nicht in Reichweite, der Inhalt reizt das Maul, Kleinteile werden verschluckt.
- Ein Hundekostüm nur, wenn der Hund es gelassen trägt, nichts, was einengt oder die Sicht nimmt.
Intensitäts-Verlauf
Konzentriert auf die Tage rund um den 31. Oktober, mit dem Höhepunkt am Halloween-Abend selbst.
Quellen
- VIER PFOTEN, Halloween und Haustiere
- AGILA-Giftlexikon und fellomed, Xylit und Theobromin beim Hund
- SantéVet, Halloween-Gefahren für Hunde