Im Winterhalbjahr läuft die Holzernte auf Hochtouren, und genau dann wird der Wald für Hund und Halter gefährlich.
Warum die Holzernte im Winter läuft
- Die Hauptsaison reicht etwa von Oktober bis April.
- Gefrorener Boden trägt die schweren Maschinen besser.
- Bäume ohne Laub geben den Forstleuten freie Sicht.
- Du triffst jetzt häufiger auf Harvester und frische Einschlagsflächen.
Diese Gefahren sind real
- Ein fallender Baum reicht weit. Der Gefahrenbereich umfasst mindestens ein bis zwei Baumlängen.
- Gefällte Stämme können am Hang ins Rollen kommen.
- Herabfallende Äste treffen ohne Vorwarnung.
- Maschinen haben tote Winkel und sehen dich und deinen Hund oft nicht.
So verhältst du dich richtig
- Sperrungen sind verbindlich. Das Betreten ist untersagt und lebensgefährlich.
- Gehe nie um Absperrband oder Warnschilder herum.
- Hörst du Motorsägen oder Maschinen, kehre um.
- Leine deinen Hund konsequent an, damit er nicht in die Arbeitszone läuft.
Intensitäts-Verlauf
Hauptsaison der Holzernte ist das Winterhalbjahr, meist Oktober bis April. In diesen Monaten wächst die Zahl gesperrter Wege und aktiver Einschlagsflächen spürbar an.
Quellen
- HessenForst (Forstamt Weilburg), Holzernte-Hauptsaison Winterhalbjahr, Wegesperrungen verbindlich
- SUVA Factsheet, Schutz von Drittpersonen bei Waldarbeiten, Sicherung und Sperrung von Wegen
- Landwirtschaftskammer OÖ und Landforstbetriebe Österreich, Gefahrenbereich ein bis zwei Baumlängen, Betreten verboten