Wildschweine leben in fast jedem größeren Waldgebiet. Gefährlich wird es vor allem bei Bachen mit Frischlingen, ab dem Spätwinter, wenn der Nachwuchs da ist. Eine Bache verteidigt ihre Jungen und verursacht dabei schwere Verletzungen.
Warum der Hund das Risiko erhöht
Ein Hund schützt nicht vor einem Wildschwein, er provoziert es. Stöbert er ins Unterholz und stößt auf eine Rotte, gerät er schnell zwischen Bache und Frischlinge. Selbst ein großer, kräftiger Haushund ist einem Wildschwein unterlegen.
Richtig verhalten
- Hund im Wald anleinen, besonders in der Dämmerung.
- Bei einer Begegnung ruhig bleiben, langsam zurückziehen.
- Bache mit Frischlingen in großem Abstand umgehen, nie einem Frischling nähern.
- Keine hektischen Bewegungen, keine lauten Geräusche.
Intensitäts-Verlauf
Ganzjähriges Risiko, deutlich erhöht ab dem Spätwinter mit den ersten Frischlingen und im Herbst zur Mast und Jagdzeit.
Quellen
- Wildtier- und Wanderportale, Verhalten bei Wildschwein-Begegnung
- Landesforsten, Hinweise Schwarzwild
- Jagdverbände, Bachen und Frischlinge