Umwelt & Witterung DACH-weit

Hochwasser und Starkregen: reißendes Wasser und Keime

1. Mai – 31. Okt Schweregrad: Hoch

Nach Starkregen werden Bäche zu reißenden Strömen. In Pfützen und stehendem Wasser lauert die Leptospirose, eine bakterielle Erkrankung, die auch den Menschen treffen kann.

Starkregen und Hochwasser verändern vertraute Wege in kurzer Zeit. Aus einem harmlosen Bach wird ein reißender Strom, und das Wasser bringt eine unsichtbare Gefahr mit.

Reißendes Wasser

Nach heftigem Regen führen Flüsse und Bäche viel mehr und schneller fließendes Wasser. Ein Hund kann mitgerissen werden, dazu treibt Müll und scharfes Treibgut mit. Der Tierschutzbund rät, bei Hochwasser deutlich Abstand zu Ufern zu halten.

Leptospirose aus der Pfütze

Leptospirose ist eine bakterielle Erkrankung, die meist über den Urin von Nagetieren ins Wasser gelangt. Die Erreger überleben besonders gut in langsam fließenden Gewässern, Tümpeln und Pfützen, bei Wärme über Wochen. Die Krankheit ist auf den Menschen übertragbar. Anzeichen beim Hund:

So schützt du deinen Hund

Intensitäts-Verlauf

Erhöhtes Risiko mit der Schneeschmelze im Frühjahr und vor allem mit den Gewittern und Starkregen im Sommer. Leptospirose häuft sich in den warmen, feuchten Monaten bis in den Frühherbst.

Quellen

  1. Robert Koch-Institut, RKI-Ratgeber Leptospirose (Zoonose)
  2. Bundesverband für Tiergesundheit, Leptospirose beim Hund
  3. Deutscher Tierschutzbund, Verhalten bei Hochwasser