Im Herbst liegen Eicheln und Bucheckern überall am Boden, und für Hunde sind beide giftig. Vor allem Bodenfresser sind gefährdet.
Warum Eicheln giftig sind
Eicheln enthalten Gerbsäure, die Leber und Nieren schädigen kann. Frisst der Hund welche, drohen Erbrechen, Durchfall, manchmal blutig, Bauchschmerzen und Apathie. Je nach Größe des Hundes und Menge können schon wenige Eicheln gefährlich werden. Dazu kommt: Ganze Eicheln bleiben unverdaut und können den Darm verstopfen.
Bucheckern
Auch Bucheckern sind nicht harmlos. Sie enthalten den Stoff Fagin und Oxalsäure. Eine einzelne ist meist unkritisch, größere Mengen aber lösen Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen und Unruhe aus.
Im Herbst aufpassen
- Unter Eichen und Buchen den Hund im Blick behalten, nicht an Eicheln knabbern lassen.
- Bei notorischen Bodenfressern hilft im Zweifel ein Maulkorb.
- Hat der Hund größere Mengen gefressen, geh zum Tierarzt.
Intensitäts-Verlauf
Beginn mit der Eichel- und Bucheckern-Mast im September. Höchste Gefahr von September bis November, solange viele Früchte am Boden liegen.
Quellen
- zooplus und Tierarztpraxis Dr. von Kriegsheim, Eicheln giftig für Hunde
- Kleintierpraxis Haberkern, Eicheln und Darmverschluss
- PETBOOK und Plantura, Bucheckern (Fagin, Oxalsäure)