Mit dem Herbst werden die Tage kurz, die Gassirunden fallen in Nebel und Dämmerung. Wer dunkel gekleidet ist und keinen Leuchthund hat, fällt im Straßenverkehr kaum auf.
Warum Sichtbarkeit zählt
Ohne Leuchtausrüstung hebt sich der Hund kaum von der Umgebung ab, gerade bei dunklem Fell, Nebel und nassem Asphalt. Hell gekleidet bist du aus etwa 40 bis 80 Metern zu sehen, dunkel erst aus rund 25 Metern. Ein Auto braucht bei 50 Stundenkilometern allein knapp 30 Meter zum Anhalten.
Leuchten und reflektieren
- Reflektoren werfen das Licht von Scheinwerfern zurück, sie leuchten bis zu 150 Meter weit auf.
- Ein LED-Leuchthalsband leuchtet von selbst, auch auf unbeleuchteten Wegen.
- Am besten beides kombinieren, bei langhaarigen Hunden darauf achten, dass das Fell die Leuchten nicht verdeckt.
Zeitumstellung und Routine
Die Umstellung Ende Oktober schiebt die gewohnten Zeiten abrupt in die Dunkelheit. Gewöhne den Hund langsam an die neuen Zeiten, leine an Straßen an und führ ihn nah bei dir.
Intensitäts-Verlauf
Beginn mit den kürzeren Tagen im Oktober und der Zeitumstellung Ende Oktober. Höchste Relevanz in den nebligen, dunklen Monaten November bis Januar.
Quellen
- ADAC, Hundespaziergang im Dunkeln und Leuchthalsband
- Unfallforschung der Versicherer, Sichtbarkeit bei Dunkelheit
- Vier Pfoten, Zeitumstellung und dunkle Jahreszeit