Im Herbst und Winter finden im Wald Bewegungsjagden statt. Hundehalter sollten das kennen und Rücksicht nehmen.
Was im Wald passiert
Etwa von Oktober bis Januar finden Drück- und Treibjagden statt. Dann stehen Warnschilder an den Wegen, Gebiete werden kurzzeitig gesperrt und danach wieder freigegeben. Aufgescheuchtes Wild und Jagdhunde können tagsüber die Wege queren. Markierte Gebiete meidest du an diesen Tagen.
Warum der Hund an die Leine gehört
Ein unbeaufsichtigter Hund, der Wild nachstellt und hetzt, gilt rechtlich als wildernd. Die genauen Regeln dazu unterscheiden sich je nach Region stark, auch die Leinenpflicht ist nicht einheitlich geregelt. Sicher ist: Ein angeleinter Hund kommt gar nicht erst in diese Lage.
Sicher unterwegs
- Auf Warn- und Jagdschilder achten, gesperrte Gebiete meiden.
- Den Hund anleinen und nicht ins Unterholz stöbern lassen.
- Eine Signalweste macht den Hund für alle besser sichtbar.
Intensitäts-Verlauf
Beginn der Bewegungsjagden im Oktober. Hauptzeit von November bis Januar, danach Abklingen zum Ende der Jagdzeit.
Quellen
- Deutscher Jagdverband, Jagdsaison und Sicherheit
- ThüringenForst, Hinweise zu Bewegungsjagden
- NABU NRW, wildernde Hunde und Jagdrecht (regional unterschiedlich)