Tierschutz

Wir wünschen Dir ein fröhliches, gesundes, glückliches und liebevolles 2024

Gute Vorsätze können deinem Hund direkt helfen. Von Gewichtskontrolle bis Zahnpflege – sieben konkrete Ziele und wie du sie durchhältst.

2 Min Lesezeit
Wir wünschen Dir ein fröhliches, gesundes, glückliches und liebevolles 2024
Inhalt
  1. Neujahrs-Vorsätze, die deinem Hund helfen
  2. So bleibst du bei deinen Hunde-Vorsätzen
  3. Realistische statt perfekte Vorsätze
  4. Deine Vorsätze – dein Hund profitiert mit

Du hast dir für das neue Jahr vorgenommen, mehr für deine Gesundheit zu tun? Dein Hund zieht dabei mit. Die meisten guten Vorsätze für Menschen lassen sich auf unsere Vierbeiner übertragen – und manchmal klappt es beim Hund sogar leichter als beim Menschen.

Neujahrs-Vorsätze, die deinem Hund helfen

Gewicht im Blick behalten: Einmal monatlich wiegen. Ein Kilogramm Übergewicht bei einem 20-Kilo-Hund entspricht fünf Kilo beim Menschen. Du erkennst Übergewicht, wenn die Rippen nur noch mit Druck spürbar sind.

Zahnpflege etablieren: Dreimal wöchentlich Zähne putzen oder Kauartikel geben. Mundgeruch zeigt Zahnprobleme an, die bei 80 Prozent aller Hunde über drei Jahren bestehen.

Trainingszeit verdoppeln: Statt zehn Minuten täglich zwanzig Minuten investieren. Mentale Auslastung macht müder als körperliche – fünf Minuten Suchspiel ersetzen einen halbstündigen Spaziergang.

So bleibst du bei deinen Hunde-Vorsätzen

Die Erfolgsquote steigt, wenn du die Vorsätze an bestehende Routinen knüpfst. Nach dem Morgenkaffee kommt das Wiegen. Vor dem Abendessen wird gespielt.

Ein Hunde-Kalender hilft dabei. Dort trägst du ein: Gewicht, absolvierte Trainingseinheiten, besondere Ereignisse. Nach drei Monaten siehst du die ersten Verbesserungen.

Partner oder Mitbewohner sollten mitmachen. Wenn nur eine Person die neuen Regeln befolgt, funktioniert es nicht. Besonders bei der Fütterung: Leckerli von anderen konterkarieren deine Bemühungen.

Realistische statt perfekte Vorsätze

„Täglich zwei Stunden spazieren gehen“ scheitert nach einer Woche. Besser: „Jeden Tag mindestens 30 Minuten draussen sein.“ Das schaffst du auch bei Regen oder Zeitdruck.

„Nur noch hochwertiges Futter kaufen“ ist zu vage. Konkreter: „Futter mit mindestens 25 Prozent Fleischanteil und ohne Getreide“ – das kannst du beim Einkauf prüfen.

Neue Kommandos beibringen funktioniert nur mit Plan. Statt „Mehr trainieren“ lieber „Bis März kann mein Hund ‚Bleib‘ für 30 Sekunden.“ Das ist messbar und erreichbar.

Deine Vorsätze – dein Hund profitiert mit

Mehr Sport bedeutet längere Spaziergänge. Gesündere Ernährung führt oft zu bewussterem Futter für den Hund. Weniger Stress überträgt sich positiv – Hunde spüren unsere Anspannung sofort.

Ein strukturierterer Alltag hilft beiden. Feste Fütterungs- und Gassi-Zeiten geben deinem Hund Sicherheit. Du wirst merken: Die Routine macht vieles einfacher, nicht komplizierter.

Mein Hund ist alt – welche Vorsätze passen noch?

Gelenkpflege steht an erster Stelle. Kurze, häufige Spaziergänge statt eines langen. Nahrungsergänzung für die Gelenke nach Rücksprache mit dem Tierarzt.

Wie motiviere ich mich bei Rückschlägen?

Ein schlechter Tag macht das ganze Jahr nicht kaputt. Am nächsten Tag einfach weitermachen – der Hund wartet schon.

Soll ich mehrere Vorsätze gleichzeitig angehen?

Maximal zwei grosse Veränderungen pro Quartal. Erst wenn das Zähneputzen zur Routine geworden ist, kommt das nächste Ziel dran.