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Hilden

Hilden liegt im Herzen des Bergischen Landes, eingeklemmt zwischen Düsseldorf und Solingen — und genau diese Lage macht die Stadt für Hundehaltende so praktisch. Grüne Itter-Auen, weitläufige Waldränder…

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Hintergrund zur Region

Hilden liegt im Herzen des Bergischen Landes, eingeklemmt zwischen Düsseldorf und Solingen — und genau diese Lage macht die Stadt für Hundehaltende so praktisch. Grüne Itter-Auen, weitläufige Waldränder und ein dichtes Wegenetz warten direkt vor der Haustür, ohne dass du lange fahren musst. Wer mit Hund in Hilden lebt, hat eine kompakte Stadt mit echten Naturqualitäten um sich.

Der Morgen beginnt hier oft mit dem feuchten Grasgeruch der Itterniederung, während dein Hund die ersten Spuren des Tages liest. Hilden zählt rund 57.000 Einwohner und hat trotz seiner Nähe zum Großstadtgürtel ein eigenständiges, ruhiges Grün bewahrt. Alte Alleen, der Stadtwald im Norden und die offene Feldlandschaft im Westen geben Mensch und Tier Raum zum Durchatmen.

Diese Seite hilft dir, Ausflugsziele, Regeln und praktische Anlaufstellen rund ums Hundeleben in Hilden zu finden. Ob du hier wohnst oder nur für einen Tag zu Besuch bist: Lies die aktuellen Regelungen immer direkt bei der Stadt nach, denn Vorschriften ändern sich und örtliche Besonderheiten lassen sich nicht pauschal abbilden.

Tagesausflüge mit Hund in Hilden

Schon nach wenigen Schritten aus dem Wohngebiet heraus öffnet sich in Hilden die Landschaft. Zwischen Ittertal, Stadtwald und den Feldern Richtung Erkrath findest du eine überraschend abwechslungsreiche Kulisse für lange Runden mit deinem Hund.

Ittertal und Itterniederung

Die Itter durchzieht Hilden von Süden nach Norden und bringt ein grünes Band mitten in die Stadt. Entlang des Flusses führen Trampelpfade und ausgebaute Wege, die sich für entspannte Spaziergänge genauso eignen wie für zügige Morgenrunden. Dein Hund kann an vielen Stellen das Wasser riechen und den weichen Uferstreifen erkunden — prüfe aber vor Ort, ob Badestellen oder Uferbereiche aktuell zugänglich oder gesperrt sind. Besonders im Frühjahr sind Teile der Aue bei Hochwasser überflutet; dann lohnt sich ein Blick auf die Wetterlage, bevor du losfährst.

Der Weg entlang der Itter verbindet mehrere Stadtteile und mündet schließlich in die weitläufigere Landschaft Richtung Düsseldorfer Stadtgrenze. Asphaltierte Abschnitte wechseln sich mit Grünwegen ab, sodass du je nach Wetterlage und Schuhwerk die passende Strecke wählst. Für Hunde, die gern schnüffeln und dabei Tempo machen, ist dieser Korridor ideal — viel Abwechslung auf vergleichsweise kurzem Raum.

Hildener Stadtwald

Im Norden der Stadt liegt der Hildener Stadtwald, ein zusammenhängendes Waldgebiet, das sich bis zur Stadtgrenze erstreckt und echte Ruhe verspricht. Alte Buchen und Eichen wechseln sich mit Nadelholzparzellen ab; der Waldboden federt jeden Schritt, und dein Hund findet eine dichte Geruchswelt aus Wildspuren, Pilzen und feuchtem Laub. Das Wegenetz ist gut erschlossen, aber nicht übermäßig ausgeschildert — eine grobe Orientierung mit einer Karte oder App ist sinnvoll, wenn du die Runde nicht kennst.

Gerade an Werktagen ist der Stadtwald deutlich ruhiger als die Itterwiesen, was ihn für reaktive Hunde attraktiver macht. Begegnungen mit Joggern, Radfahrern und anderen Hunden sind möglich, aber seltener als auf den großen Grünflächen stadtmittig. Achte auf die Hinweisschilder am Waldrand: In Brut- und Setzzeiten können Teilbereiche zeitweise gesperrt sein, um Wildtiere zu schützen.

Felder und Feldwege Richtung Erkrath

Wer offenes Gelände liebt, folgt den Feldwegen westwärts Richtung Erkrath und Hochdahl. Hier öffnet sich die Landschaft zu weiten Ackerflächen und Wiesen, durchzogen von alten Heckenstreifen und einzelnen Feldgehölzen. An klaren Tagen reicht der Blick weit ins Bergische Land hinein — ein Kontrast zur dichten Bebauung der Nachbarstädte, der erstaunlich ist. Diese Strecken sind wenig frequentiert, was besonders für Hunde angenehm ist, die ruhige Umgebungen brauchen.

Die Feldwege sind überwiegend unbefestigt und können nach Regen aufweichen. Feste Wanderschuhe und ein Handtuch für den Hund sind an solchen Tagen keine schlechte Idee. Prüfe außerdem, ob die Wege während der Erntesaison oder bei landwirtschaftlichen Arbeiten befahren werden, und weiche dann auf die Randbereiche aus. Die Verbindung über die Feldflur bis Erkrath lässt sich mit dem Rückweg über die Itter zu einer schönen Rundroute kombinieren.

Düsseldorf und Benrath als Nahmix

Hildens günstige Lage erlaubt es, ohne großen Aufwand in die Nachbarschaft auszuweichen. Düsseldorf-Benrath mit dem weitläufigen Schlosspark Benrath liegt nur wenige Minuten entfernt und bietet großzügige Parkwege direkt am Rhein. Informiere dich aber vorher über die geltenden Leinenpflicht-Regelungen im Schlosspark, da diese sich von Hildener Vorschriften unterscheiden können. Auch der Rheinuferweg in Richtung Urdenbach ist eine beliebte Ergänzung für längere Ausflugstage.

Für Hundehaltende, die gern variieren, ist diese regionale Einbettung ein echter Vorteil Hildens: Die eigene Stadt bietet das tägliche Grün, die Nachbarschaft erweitert das Repertoire für Wochenenden. Kombiniere Stadtwald und Rheinwiesen, Ittertal und Benrather Schlosspark — mit dem Auto oder der S-Bahn ist das alles gut erreichbar. Prüfe bei jedem Ausflug in fremde Parks und Schutzgebiete die dort geltenden Regeln eigenständig.

Hund und lokale Regeln in Hilden

Bevor du mit deinem Hund durch Hilden streifst, lohnt ein kurzer Blick ins Regelwerk. Die Stadt hat — wie alle nordrhein-westfälischen Kommunen — eigene Vorschriften, die auf dem Landeshundegesetz NRW aufbauen und lokal ergänzt werden. Was wo gilt, kann sich ändern; zuverlässige Auskunft gibt immer das Ordnungsamt der Stadt Hilden.

Leinenpflicht in Hilden

In Nordrhein-Westfalen gibt das Landeshundegesetz NRW (LHundG NRW) den Rahmen vor, den Kommunen durch eigene Satzungen konkretisieren. In Hilden gilt grundsätzlich eine Anleinpflicht in öffentlich zugänglichen Bereichen — darunter fallen Fußgängerzonen, Spielplätze, belebte Parks und öffentliche Gebäude. Auf welchen Wegen und Flächen du deinen Hund ohne Leine laufen lassen darfst, erfährst du verbindlich beim Ordnungsamt der Stadt Hilden.

Halte dich im Zweifel an die einfache Regel: Leine an, wenn du nicht sicher bist. Das schützt deinen Hund, andere Tiere und Mitmenschen — und du vermeidest ein Bußgeld. Schilder vor Ort weisen oft auf besondere Einschränkungen hin, zum Beispiel in der Nähe von Kinderspielplätzen oder Schulen. Nimm solche Hinweisschilder ernst, auch wenn du gerade keine Aufsichtsperson siehst.

Anmeldung und Hundesteuer

In Hilden bist du als Hundehalterin oder Hundehalter verpflichtet, deinen Hund bei der Stadt anzumelden und Hundesteuer zu entrichten. Die Höhe der Steuer richtet sich nach der örtlichen Hundesteuersatzung; konkrete Beträge nennst du am besten direkt bei der Stadt nach, da sich Sätze ändern können und unterschiedliche Kategorien — etwa für sogenannte gefährliche Hunde — abweichend behandelt werden. Allgemeine Informationen zur Anmeldung findest du auf der Website der Stadt Hilden.

Die Anmeldung erfolgt in der Regel beim Steueramt oder über das jeweilige Bürgerserviceangebot der Stadt. Nach der Anmeldung erhältst du eine Hundemarke, die dein Tier im öffentlichen Raum tragen sollte — sie hilft im Verlustfall, Hund und Halter wieder zusammenzuführen. Wer seinen Hund nicht anmeldet, riskiert Nachzahlungen und Bußgelder; ein kurzer Gang zum Amt zahlt sich aus.

Listenhunde und das Landeshundegesetz NRW

Das Landeshundegesetz NRW unterscheidet zwischen Hunden mit erhöhter Gefährlichkeitsvermutung und anderen Rassen. Hunde, die unter diese Regelung fallen — darunter bestimmte Bullterrier-Typen, American Staffordshire Terrier und weitere —, unterliegen strengeren Auflagen: unter anderem Leinenpflicht und Maulkorbpflicht im öffentlichen Raum sowie besondere Anforderungen an Haltung und Zuverlässigkeitsprüfung. Ob dein Hund betroffen ist und welche konkreten Pflichten für dich gelten, kläre direkt beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (LANUV).

Auch Hunde, die nicht auf einer Rasseliste stehen, können behördlich als gefährlich eingestuft werden — etwa nach einem Beißvorfall. In diesem Fall gelten individuelle Auflagen, die von der Behörde festgelegt werden. Informiere dich proaktiv, bevor du mit einem auffälligen oder unbekannten Hund nach Hilden ziehst oder einreist; das vermeidet unangenehme Überraschungen und schützt alle Beteiligten.

Kot-Entsorgung, Gastronomie und öffentlicher Nahverkehr

Hilden stellt an vielen belebten Wegen Kotbeutelspender und Abfallbehälter bereit — nutze sie konsequent. Das Liegenlassen von Hundekot im öffentlichen Raum ist ordnungswidrig und kann mit einem Bußgeld geahndet werden. Wer immer einen eigenen Beutel dabei hat, ist auf der sicheren Seite, auch wenn Spender gerade leer sind. Einfache Regel: einsammeln, entsorgen, fertig.

In Hildener Cafés und Restaurants entscheidet der Betreiber selbst, ob Hunde willkommen sind. Frage vor dem Betreten kurz nach — eine Selbstverständlichkeit, die Konflikte verhindert und das Image von Hundehaltenden insgesamt verbessert. Im öffentlichen Nahverkehr der Region, also in Bussen und Bahnen des VRR (Verkehrsverbund Rhein-Ruhr), dürfen Hunde in der Regel mitgenommen werden, sofern sie angeleint sind oder in einer geeigneten Transportbox reisen; für große Hunde kann ein ermäßigtes Ticket erforderlich sein. Prüfe die aktuellen Beförderungsbedingungen direkt beim VRR, da sich Regelungen ändern können.

Praktisches vor Ort in Hilden

Zwischen Einkaufsstraße und Itterpark merkst du schnell: Hilden ist eine Stadt, in der das Alltagsleben mit Hund gut funktioniert — wenn du die richtigen Anlaufstellen kennst. Tierärzte, Hundeschulen und Betreuungsangebote sind im Stadtgebiet und in der direkten Umgebung vorhanden. Mit etwas Planung bist du für alle Situationen gewappnet.

Tierärzte und Notfallversorgung in Hilden

In Hilden selbst gibt es mehrere tierärztliche Praxen, die Hunde in der Regelversorgung behandeln. Für Routineuntersuchungen, Impfungen und kleinere Verletzungen bist du im Stadtgebiet gut aufgestellt. Ruf vor einem Besuch kurz an, um Öffnungszeiten und aktuelle Sprechstunden zu erfragen — diese können variieren.

Für Notfälle außerhalb der regulären Öffnungszeiten solltest du dir eine Notaufnahme in der Umgebung heraussuchen. Die Großstädte Düsseldorf und Solingen liegen jeweils nur wenige Kilometer entfernt und verfügen über tierärztliche Kliniken mit Notaufnahme, die rund um die Uhr erreichbar sind. Spezialkliniken für Kleintiere finden sich im Großraum Düsseldorf in ausreichender Zahl.

Speichere dir vor einem Ausflug oder kurz nach dem Einzug die Telefonnummer eines Notdienstes im Handy. Auf der Website der Tierärztekammer Nordrhein findest du eine aktuelle Liste der Notdienstpraxen in deiner Region — verlässlicher als eine schnelle Suche im Stress.

  • Notdienstliste der Tierärztekammer Nordrhein vorab speichern
  • Tierärzte in Hilden für Routineversorgung vor Ort vorhanden
  • Notaufnahmen in Düsseldorf und Solingen in kurzer Fahrzeit erreichbar
  • Impfpass und Krankenunterlagen des Hundes immer griffbereit halten

Hundeschulen und Training in Hilden

Wer mit einem jungen Hund nach Hilden zieht oder gezielt an Verhalten und Gehorsamkeit arbeiten möchte, findet in der Stadt und im direkten Umland verschiedene Hundeschulen und Trainingsangebote. Das Angebot reicht von klassischen Welpengruppen über Agility bis hin zu gezieltem Einzeltraining für Hunde mit besonderen Herausforderungen.

Beim Auswählen einer Hundeschule lohnt es sich, auf die Qualifikation der Trainer zu achten. Zertifizierte Trainer mit nachgewiesener Ausbildung arbeiten auf Basis aktueller, tierschutzgerechter Methoden. Frage ruhig nach Abschlüssen und lass dir eine Schnupperstunde zeigen, bevor du dich festlegst.

Weil Hilden verkehrsgünstig zwischen Düsseldorf, Solingen und Wuppertal liegt, hast du auch Zugang zu einem breiteren Trainingsmarkt im Bergischen Land und im Rheinland. Insbesondere für spezialisierte Kurse — etwa Nasenarbeit oder Hundesport-Wettbewerbe — lohnt der kurze Weg in die Nachbarstädte. Informiere dich über aktuelle Kurstermine direkt bei den Schulen, da Gruppen häufig ausgebucht sind.

Auslaufflächen und Hundewiesen in Hilden

Für den täglichen freien Auslauf stehen in Hilden einige Grünflächen zur Verfügung, die sich für Hunde eignen. Der Itterpark ist eine der bekanntesten Grünflächen im Stadtgebiet und bietet weitläufige Wiesenbereiche. Prüfe jedoch vor Ort, ob und in welchem Bereich Hunde frei laufen dürfen — die geltenden Regeln können sich ändern und sind an Hinweisschildern ablesbar.

Zusätzlich gibt es in Hilden eingezäunte Hundeauslaufflächen, auf denen Vierbeiner ohne Leine toben können. Solche Flächen sind besonders wertvoll für Hunde, die Rückruf noch üben oder einfach sicher spielen sollen. Wo genau diese Flächen liegen und welche Regeln dort gelten, erfährst du am zuverlässigsten beim Stadtportal Hilden oder direkt beim städtischen Ordnungsamt.

Neben den Stadtflächen lohnt der kurze Weg in den Hildener Stadtwald und ans Ufer der Itter — beides Bereiche, in denen Hunde mehr Raum finden als auf einer Stadtwiese. Denke daran, dass auch in Naturräumen Leinenpflicht auf ausgewiesenen Wegen gelten kann, besonders in sensiblen Bereichen. Achte auf Beschilderungen und informiere dich vorab.

  • Itterpark für Hunde geeignet — Regelung vor Ort an Schildern prüfen
  • Eingezäunte Auslaufflächen im Stadtgebiet vorhanden
  • Stadtwald und Itterufer für ausgedehnte Spaziergänge nutzbar
  • Aktuelle Flächen und Regeln beim Stadtportal Hilden abrufen

Hundebetreuung und Pensionen rund um Hilden

Wer beruflich viel unterwegs ist oder Urlaub ohne Hund plant, braucht eine verlässliche Betreuungslösung. In Hilden und der näheren Umgebung gibt es Hundepensionen, Tagesbetreuungen und private Hundesitter. Die Qualität der Angebote ist sehr unterschiedlich — nimm dir Zeit für ein persönliches Kennenlerngespräch, bevor du deinen Hund in fremde Hände gibst.

Für eine Tagesbetreuung bieten manche Hundeschulen in der Region ergänzende Betreuungsplätze an, was den Vorteil hat, dass die Betreuer bereits trainierte Fachleute sind. Auch Hundetagesstätten — oft als „Doggy Daycare" bekannt — sind im Großraum Düsseldorf zunehmend verbreitet und mit dem Auto von Hilden gut erreichbar.

Wenn du einen Hundesitter für zu Hause bevorzugst, frage in lokalen Facebook-Gruppen oder beim Tierarzt nach Empfehlungen. Mundpropaganda ist in einer überschaubaren Stadt wie Hilden oft der sicherste Weg zu einem vertrauenswürdigen Angebot. Achte bei allen Betreuungsformen auf Referenzen, Notfallkonzept und klare Absprachen zu Impfschutz und Fütterung.

Saisonal in Hilden

Das Hildener Stadtklima folgt dem milden, maritim beeinflussten Muster des Niederrheins — warme Sommer, mäßige Winter, und ein Frühling, der manchmal feucht beginnt, aber schnell auftreibt. Für Hundehaltende bedeutet das: Jede Jahreszeit bringt eigene Chancen und Herausforderungen mit sich. Wer sie kennt, genießt das ganze Jahr entspannt.

Frühling in Hilden: Brut- und Setzzeit beachten

Wenn im März und April die Itter grüner wird und die ersten Spaziergänger ohne Jacke unterwegs sind, beginnt auch in Hildens Grünzonen die Brut- und Setzzeit. Vögel nisten im Unterholz des Stadtwalds, Hasen setzen ihre Jungen in Wiesensenken, und der Nachwuchs ist oft gut versteckt — für einen neugierigen Hund aber trotzdem eine verlockende Spur.

Halte deinen Hund in dieser Zeit besonders konsequent unter Kontrolle. In Naturschutzflächen und an der Itter gilt für bestimmte Bereiche ohnehin Leinenpflicht — im Frühling ist es sinnvoll, diese Regeln auch auf den restlichen Spaziergangsrouten freiwillig ernst zu nehmen. Ein Hund, der ein Nest aufwühlt oder ein Jungtier aufscheucht, richtet in Sekunden Schaden an, der sich nicht rückgängig machen lässt.

Der Frühling ist gleichzeitig die beste Zeit, um neue Routen auszuprobieren. Die Vegetation ist noch niedrig, Wege sind übersichtlich, und die Temperaturen sind angenehm für ausgedehnte Erkundungstouren. Nutze die langen Abendstunden und geh früh raus — bevor das Wochenende die beliebten Parkwege füllt.

  • Leinenpflicht in sensiblen Bereichen auch freiwillig einhalten
  • Hunde nicht in Gebüsch oder Wiesen stöbern lassen
  • Frühmorgens starten, bevor Parkwege belebter werden
  • Zeckenkontrolle nach jedem Ausflug — im Frühling besonders aktiv

Sommer in Hilden: Hitze, Asphalt und Wasser

Hildener Sommer können heiß werden. An Tagen über 30 Grad heizt sich der Asphalt in der Fußgängerzone und auf Gehwegen stark auf — Temperaturen, bei denen Pfotenballen in wenigen Minuten Schäden nehmen können. Der Handtest ist simpel: Hältst du deine Handfläche sieben Sekunden lang auf den Boden und es brennt, bleibt der Hund besser zuhause oder du weichst auf Grünflächen aus.

Im Sommer gilt: früh morgens oder abends raus. Die Stunden zwischen zehn und achtzehn Uhr sind an Hitzetagen zu warm für intensive Bewegung. Der Hildener Stadtwald spendet Schatten und ist an heißen Tagen deutlich kühler als das Stadtzentrum. Wasser mitbringen ist keine Option, sondern Pflicht — eine faltbare Trinkflasche für den Hund wiegt kaum etwas.

Ein Baden in der Itter ist je nach Wasserstand und Stelle möglich, sollte aber mit Bedacht gewählt werden. Fließgewässer können Strömungen haben, die für Hunde gefährlich sind, besonders nach Regenfällen. Prüfe vor einem Bad die aktuelle Wasserqualität und wähle flache, ruhige Abschnitte. Der Blick auf Badeseen in der näheren Umgebung lohnt sich: Natur- und Badeseen im Bergischen Land oder am Niederrhein sind mit dem Auto gut erreichbar und oft hundefreundlicher als städtische Freibäder, wo Hunde meist keinen Zutritt haben.

  • Spaziergänge vor zehn und nach achtzehn Uhr planen
  • Asphalttemperatur mit dem Handtest prüfen
  • Immer Wasser und eine faltbare Schüssel mitführen
  • Badegewässer auf Strömung und Qualität prüfen
  • Hunde nie im stehenden Auto lassen — auch nicht kurz

Herbst in Hilden: Pilzsaison, Jagd und Dunkelheit

Der Hildener Herbst bringt goldenes Licht über dem Stadtwald und einen leichten Nieselregen, der die Itterpfade glänzen lässt. Es ist eine der schönsten Jahreszeiten für lange Hundespaziergänge — und gleichzeitig eine, die ein paar gezielte Vorsichtsmaßnahmen verlangt. Pilze wachsen im Herbst auch in Stadtparks und Wegesrändern. Einige sind für Hunde giftig, und neugierige Nasen schnappen schnell.

Trainiere den „Lass das"-Befehl konsequent, bevor der Herbst richtig beginnt. Hunde, die beim Stöbern im Laub auf Pilze oder vergammelte Früchte stoßen, können sich innerhalb kurzer Zeit vergiften. Zeigt dein Hund nach einem Waldspaziergang Erbrechen, Speicheln oder Zittern, kontaktiere sofort einen Tierarzt.

Im Herbst beginnt auch die Jagdsaison. Im Stadtwald Hilden und den angrenzenden Feldfluren kann Jagdbetrieb stattfinden. Informiere dich über jagdfreie Zeiten und Bereiche — auf Wegen bleiben und auf Verbotshinweise achten ist im Herbst besonders wichtig. Knallgeräusche durch Schüsse können Hunde erschrecken; wer einen lärmempfindlichen Hund hat, plant Ausflüge in Randzonen besser für jagdfreie Tage.

Die Dunkelheit kommt früh. Ab Oktober ist es schon um siebzehn Uhr dunkel. Rüste dich und deinen Hund mit Reflexmarkierungen und einem Blinklicht aus — Autofahrer sehen euch dann auch auf unbeleuchteten Feldwegen rechtzeitig. LED-Halsbänder und Leuchtclips sind günstig und können im Ernstfall Leben retten.

  • „Lass das"-Kommando vor der Pilzsaison sicher trainieren
  • Jagdzeiten und -gebiete in Erfahrung bringen
  • Reflexzubehör für Hund und Halter ab Oktober nutzen
  • Bei Vergiftungsverdacht sofort tierärztliche Hilfe suchen

Winter in Hilden: Streusalz, Kälte und kurze Tage

Winter in Hilden sind selten extrem kalt, aber Temperaturen unter null und gelegentlicher Schnee kommen vor. Die größte Alltagsgefahr für Hunde im Winter ist weniger die Kälte als das Streusalz auf Gehwegen und Straßen. Salz greift die Pfotenballen an, trocknet sie aus und verursacht Risse. Nach jedem Winterspaziergang in der Innenstadt gehört das Abwaschen der Pfoten mit lauwarmem Wasser zur Routine.

Wachse die Pfoten deines Hundes vor langen Wintergängen mit einer geeigneten Pfotenpflege ein — das schützt vor Streusalz und Trockenheit gleichzeitig. Hundeschuhe sind eine weitere Option, die nicht jeder Hund toleriert, aber nach einer Eingewöhnungszeit gut funktionieren kann. Finger weg von Pfoten, die sich zwischen den Zehen entzünden — das ist ein Fall für den Tierarzt.

Kurze Tage bedeuten, dass viele Spaziergänge bei Dunkelheit stattfinden. Was im Herbst gilt, bleibt im Winter aktuell: Reflektoren und Licht für Hund und Halter sind keine Spielerei, sondern Sicherheitsausrüstung. Gerade auf den Wegen entlang der Itter oder am Stadtrand, wo kein Straßenlicht leuchtet, bist du damit deutlich besser aufgestellt.

Für kurzhaarige oder kleine Hunderassen kann ein Hundemantel bei Temperaturen unter fünf Grad sinnvoll sein. Das ist keine Vermenschlichung, sondern Tierschutz — Rassen ohne Unterwolle frieren tatsächlich. Achte auf Signale wie Zittern, Hochziehen der Pfoten oder Körperspannung: Dein Hund zeigt dir, wenn ihm kalt wird. Informiere dich für alle Fragen rund um Hundehaltung in Nordrhein-Westfalen auch beim Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW, das Informationen zu Tierschutz und Haltungsbedingungen bereitstellt.

  • Pfoten nach jedem Stadtspaziergang abwaschen
  • Pfotenpflegewachs als Streusalzschutz einsetzen
  • Reflektoren und Blinker für Hund und Halter nutzen
  • Kurzhaarige Rassen bei Kälte mit Mantel ausstatten
  • Auf Anzeichen von Unterkühlung oder Pfotenverletzungen achten

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