Eiszeitliches Wildgehege Neandertal
Bild: Wikimedia Commons – Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0 Das Eiszeitliche Wildgehege Neandertal liegt im Naturschutzgebiet Neandertal bei Erkrath und Mettmann. In weitläufigen Freigehegen leben Wisente sowie Abbildzüchtungen von Auerochsen und Tarpanen. Gegründet wurde das Gehege 1935 durch den Naturschutzverein Neandertal. Rundherum erstrecken sich Wiesen, Wälder, Felsen und der naturnahe Verlauf der Düssel.
Für dich und deinen Hund lohnt sich das Ziel, weil es ganzjährig, rund um die Uhr und kostenlos zugänglich ist. Aussichtsplattformen, Bänke und Informationstafeln säumen den Rundweg. Die Tiere bewegen sich frei und ziehen sich in die Wälder zurück, sind also nicht immer aus der Nähe zu sehen. Geduld und ruhige Spaziergänge passen hier besser als schnelle Runden.
Mit Hund vor Ort
Im Naturschutzgebiet sollst du auf den Wegen bleiben und deinen Hund an der Leine führen, damit Wild- und Gehegetiere nicht beunruhigt werden (Kreis Mettmann, Besucherinfo). Eine ausgewiesene Freilauffläche am Gehege ist nicht belegt. Halte Abstand zum Zaun und füttere die Tiere nicht.
Im Herbst dürfen Kastanien und Eicheln vor einem der Ställe abgelegt werden. Der Untergrund wechselt zwischen ebenen Talwegen und steilerem Gelände mit Treppen. Schatten spenden die angrenzenden Wälder, Wasser führt die Düssel entlang des Talwegs. Mehr zur Leinenpflicht findest du in unserem Wiki Muss mein Hund im Wald an die Leine?
Anreise und Praktisches
Der grosse Rundweg ist laut Kreis Mettmann etwa 3 km lang und dauert rund 1,5 Stunden. Wegen steiler Treppenanlagen ist er nicht barrierefrei. Das Neanderthal Museum beschreibt zusätzlich einen kleinen, ebenen Rundweg von etwa einer Stunde entlang der Düssel. In unmittelbarer Nähe liegen Museum, Entdeckerturm, ein eiszeitlicher Spielplatz, Toiletten und Gastronomie.
- Parken kostenfrei: P+R Neanderthal P2, Eidamshauser Strasse 202, 40822 Mettmann, ca. 5-10 Minuten Fussweg (Neanderthal Museum, Anfahrt).
- Parken kostenpflichtig: P1 gegenüber dem Museum an der Talstrasse, 1,50 Euro pro Stunde, mit barrierefreien Plätzen.
- Bahn: Regiobahn S28 bis Haltestelle Neanderthal, rund 800 m Fussweg.
- Bus: Linien 741 und 743 bis Haltestelle Neanderthal/Museum, direkt vor dem Museum.
Kommst du mit der S8 bis Hochdahl, rechne mit etwa 25 Minuten Fussweg. Das Museum warnt, dass Google Maps teils falsch über Feldhof leitet; der richtige Weg führt über Thekhaus. Wie der Hund in Bahn und Bus mitfährt, klärt unser Beitrag Mit Hund in öffentlichen Verkehrsmitteln.
Saisonal
Für das Wildgehege selbst ist ganzjähriger, rund um die Uhr möglicher Zugang belegt. Eine Wintersperre ist nicht bekannt. Im Herbst sind das Ablegen von Eicheln und Kastanien am Stall erlaubt. Prüfe Öffnungszeiten der nahen Gastronomie vor Ort.
Eigene Erfahrungen oder Fotos vom Talweg kannst du mit einem rundum.dog-Konto ergänzen. Für Touren im Umkreis findest du Tipps in Mettmann mit Hund und Haan mit Hund.