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Trossingen

Trossingen liegt im Schwarzwald-Baar-Kreis im südlichen Baden-Württemberg — eine kompakte Stadt mit rund 15.000 Einwohnern, eingebettet zwischen sanften Hügeln, dem Hegau im Süden und dem Naturpark Obere Donau…

Blick auf Trossingen
Bild: Wikimedia Commons – Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

Saisonale Hinweise

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Worauf du in Trossingen je nach Jahreszeit gerade mit deinem Hund achten solltest.

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Hintergrund zur Region

Trossingen liegt im Schwarzwald-Baar-Kreis im südlichen Baden-Württemberg — eine kompakte Stadt mit rund 15.000 Einwohnern, eingebettet zwischen sanften Hügeln, dem Hegau im Süden und dem Naturpark Obere Donau in Reichweite. Wer mit Hund hier lebt oder zu Besuch kommt, findet eine ruhige, überschaubare Stadt, in der Feldwege direkt hinter den letzten Häuserzeilen beginnen und der Alltagsspaziergang schnell zum kleinen Abenteuer wird. Trossingen ist vor allem als Musikstadt bekannt — Heimat der Hohner-Mundharmonika und der Staatlichen Hochschule für Musik — doch für Hundehaltende zählt mindestens genauso, was rechts und links der Straßen wartet.

Der erste Morgenspaziergang führt dich hier oft direkt in offene Feldfluren, durch die der Wind aus der Baar zieht, oder an Streuobstwiesen vorbei, die im Frühjahr in hellem Weiß blühen. Die Stadt selbst ist flach genug, dass auch ältere Hunde oder Vierbeiner mit kurzen Beinen gut mithalten können, während die nahe Schwäbische Alb und der Hegau ambitionierteren Ausflüglern Aufstiege und Panoramawege bieten. Infrastruktur für Hunde wächst auch in Trossingen langsam — Kotbeutelspender an einzelnen Wegen, eingezäunte Wiesen am Stadtrand und eine hundefreundliche Haltung vieler Ladeninhaber machen den Alltag angenehm.

Diese Seite sammelt alles, was du als Hundehaltender in und um Trossingen wissen solltest: Ausflugstipps in der Region, geltende Regeln auf einen Blick, Hinweise zu Tierärzten, Auslaufzonen und saisonale Besonderheiten. Alle Regelangaben sind Orientierung — prüfe aktuelle Vorgaben immer direkt bei der Stadtverwaltung oder beim zuständigen Ordnungsamt, denn Verordnungen können sich ändern.

Tagesausflüge mit Hund in Trossingen

Die Baar öffnet sich hier zu einem weiten, windigen Plateau — und genau das macht Ausflüge mit Hund so abwechslungsreich. Innerhalb weniger Autominuten wechseln Landschaftsbilder von offenen Getreidefeldern zu bewaldeten Kuppen, von ruhigen Talauen zu felsigen Aussichtspunkten. Du musst nicht weit fahren, um deinem Hund einen vollen Tag voller Eindrücke zu schenken.

Stadtwald und Feldwege rund um Trossingen

Trossingen ist von einem Gürtel aus Feldwegen, Wiesenrändern und kleinen Gehölzen umgeben, der sich direkt vom Stadtrand aus erschließt. Besonders der Bereich südwestlich der Stadt, Richtung Wellendingen und Schura, bietet breite Wirtschaftswege, auf denen du deinem Hund je nach Witterung und Regellage viel Auslauf geben kannst. Der Boden ist hier überwiegend flach, im Frühjahr und Herbst auch mal matschig — feste Wanderschuhe lohnen sich. Stadtnahe Waldstücke bieten Schatten im Sommer und Laub-Rascheln im Herbst; sie sind in wenigen Gehminuten vom Zentrum erreichbar und damit ideal für den schnellen Feierabend-Spaziergang.

Achte darauf, dass Feldwege durch landwirtschaftliche Flächen in bestimmten Jahreszeiten gesperrt oder eingeschränkt sein können, etwa zur Brut- oder Erntezeit. Halte deinen Hund in der Nähe von Feldern und Wiesen zuverlässig bei Fuß oder an der Leine, um Wildtiere und Nutzpflanzen zu schonen. Die Stadtverwaltung Trossingen gibt auf ihrer Website aktuelle Hinweise zu besonderen Sperrungen — ein kurzer Blick vor dem Ausflug lohnt sich.

Hegau und Hohenkrähen — Vulkankegel mit Weitblick

Rund 30 Autominuten südlich von Trossingen erhebt sich der Hegau mit seinen markanten Vulkankegeln aus der flachen Landschaft — ein Ausflugsziel, das Hund und Mensch gleichermaßen begeistert. Der Hohenkrähen bei Engen ist einer der bekanntesten dieser Kegel: Ein kurzer, steiler Anstieg führt zur Burgruine, von der aus du weite Teile des Hegaus, des Bodensees und bei klarem Wetter sogar die Alpen siehst. Der Weg ist schmal und teilweise ungesichert — ein sicherer Grundgehorsam deines Hundes ist hier kein Luxus, sondern Pflicht.

Im Hegau wechseln sich Weinberge, Obstgärten und Wälder ab, und viele Wanderwege sind für Hunde gut geeignet. Prüfe vor dem Ausflug, ob an Naturschutzflächen rund um die Kegel besondere Leinenpflichten gelten — der Hegau beherbergt seltene Tier- und Pflanzenarten, und die Regeln können je nach Schutzgebietsstatus variieren. Weitere Informationen zur Region findest du beim Landkreis Konstanz, der Teile des Hegaus verwaltet, oder beim zuständigen Naturpark-Büro.

Naturpark Obere Donau — Schluchten, Felsen und Flussauen

Etwa 20 bis 30 Kilometer östlich von Trossingen beginnt der Naturpark Obere Donau, eines der wildesten Landschaftsgebiete Baden-Württembergs. Steile Kalkfelsen, tiefe Wälder und die ruhig fließende Donau mit ihren Auen bilden ein Revier, das Hunde mit gutem Orientierungssinn und etwas Kondition begeistert. Beliebte Einstiegspunkte sind Fridingen an der Donau und Beuron mit seinem bekannten Kloster — beide gut mit dem Auto von Trossingen erreichbar.

Im Naturpark gelten strenge Regeln zum Schutz von Fauna und Flora: In Kernzonen und ausgewiesenen Vogelschutzgebieten besteht ganzjährige oder saisonale Leinenpflicht, und das Verlassen befestigter Wege kann untersagt sein. Informiere dich unbedingt vor deinem Besuch beim Naturpark Obere Donau über aktuelle Ge- und Verbote. Die Donauauen sind in Sommern mit Hochwasser teils schwer zugänglich — prüfe den Wasserstand vor dem Ausflug.

Schwäbische Alb — Hochfläche und Panoramawege bei Tuttlingen

Die Schwäbische Alb beginnt praktisch vor der Haustür: Richtig Richtung Tuttlingen oder Spaichingen zeigt die Landschaft bereits den charakteristischen Stufenrand der Alb mit Buchenwäldern, Wacholderheidewiesen und weiten Panoramawegen. Der Dreifaltigkeitsberg bei Spaichingen, gut 15 Kilometer von Trossingen entfernt, ist ein lohnender Ausflugspunkt: Der Aufstieg ist moderat, das Panorama über die Baar und bis zu den Alpen enorm. Die Wallfahrtskirche auf dem Gipfel ist eines der Wahrzeichen der Region — und der Weg dorthin führt durch schattige Mischwälder, in denen Hunde die Nase ausgiebig einsetzen können.

Auf der Albhochfläche rund um Tuttlingen und Aldingen erschließt sich ein weitverzweigtes Netz aus Wanderwegen, das du je nach Kondition für kurze Runden oder längere Touren nutzen kannst. Viele Wege sind gut ausgeschildert und mäßig frequentiert — ideal für Hunde, die anderen Begegnungen lieber ausweichen. Beachte, dass auf Wacholderheidewiesen und in Naturschutzgebieten der Alb ebenfalls besondere Betretungsregeln gelten können; aktuelle Informationen liefert das Tourismusportal Baden-Württemberg.

Hund und lokale Regeln in Trossingen

Wer mit Hund in Trossingen unterwegs ist, sollte die wichtigsten Regeln kennen — nicht nur um Bußgelder zu vermeiden, sondern auch aus Rücksicht auf Mitbewohner, Wildtiere und andere Erholungssuchende. Die folgenden Abschnitte geben einen Überblick; maßgeblich ist immer die aktuelle Rechtslage, die du direkt bei der Stadtverwaltung Trossingen oder beim Ordnungsamt erfragst.

Leinenpflicht in Trossingen

In Trossingen gilt — wie in den meisten Städten Baden-Württembergs — eine allgemeine Leinenpflicht in der Innenstadt, auf öffentlichen Plätzen, in Parkanlagen und überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen. Das Landesrecht Baden-Württemberg verpflichtet Hundehaltende grundsätzlich dazu, ihren Hund so zu halten, dass andere nicht gefährdet oder belästigt werden; konkrete Einschränkungen regelt die örtliche Polizeiverordnung der Stadt. Außerhalb der bebauten Ortschaft, also auf Feldwegen und in Waldstücken, kann die Leinenpflicht gelockert sein — sie gilt aber in jedem Fall in ausgewiesenen Naturschutz- und Vogelschutzgebieten.

Prüfe die aktuelle Fassung der Polizeiverordnung der Stadt Trossingen direkt auf der städtischen Website oder frage beim Ordnungsamt nach. Besonders zur Brut- und Setzzeit im Frühjahr (März bis Juli) werden in vielen Kommunen zusätzliche Leinenpflichten für Waldbereiche und Feldfluren angeordnet — auch wenn sie nicht dauerhaft ausgeschildert sind. Ein angeleinter Hund schützt in dieser Zeit Bodenbrüter wie Feldlerche oder Kiebitz vor ungewollten Störungen.

  • Innenstadt und öffentliche Plätze: Leinenpflicht, Regelung in der Polizeiverordnung
  • Parkanlagen und Spielbereiche: Leine vorgeschrieben, teils Hundeverbot — Schilder beachten
  • Feldwege und Waldstücke: Leinenpflicht je nach Saison und Schutzgebietsstatus — vor Ort prüfen
  • Naturschutzgebiete: Ganzjährige Leinenpflicht, teils Wegegebot — immer informieren

Anmeldung und Hundeabgabe

In Deutschland besteht Meldepflicht für Hunde: Du musst deinen Hund innerhalb einer gesetzlich vorgeschriebenen Frist nach dem Erwerb oder dem Zuzug bei der zuständigen Gemeindeverwaltung anmelden. In Trossingen ist die Stadtverwaltung die erste Anlaufstelle dafür. Nach der Anmeldung erhältst du in der Regel eine Hundemarke, die dein Tier jederzeit sichtbar tragen sollte — sie erleichtert die Rückführung bei Verlust erheblich.

Die Stadt erhebt eine Hundesteuer; die genaue Höhe regelt die örtliche Hundesteuersatzung, die du auf der Website der Stadtverwaltung Trossingen einsehen kannst. Nenne hier bewusst keine konkreten Beträge, da Satzungen angepasst werden — maßgeblich ist der aktuelle Stand zum Zeitpunkt deiner Anfrage. Kampfhunde oder Hunde bestimmter Rassen können einem erhöhten Steuersatz unterliegen; ob dein Hund darunter fällt, klärt die Verwaltung auf Anfrage. Wer seinen Hund nicht ordnungsgemäß anmeldet, riskiert empfindliche Bußgelder.

Öffentliche Verkehrsmittel und Gastronomie

In Trossingen und der Region ist der öffentliche Nahverkehr über den Verkehrsverbund Schwarzwald-Baar (VSB) und angrenzende Verbünde organisiert. Grundsätzlich dürfen Hunde in Bussen und Bahnen mitfahren — in der Regel benötigst du jedoch einen Kinderfahrschein oder ein gesondertes Hundenticket, und dein Hund muss einen Maulkorb tragen oder in einer geeigneten Transportbox reisen. Die genauen Beförderungsbedingungen können je nach Verkehrsunternehmen variieren; erfrage sie direkt beim VSB oder beim jeweiligen Betreiber, bevor du einsteigst.

Cafés, Restaurants und Bäckereien in Trossingen handhaben die Mitnahme von Hunden sehr unterschiedlich. Viele Außenbereiche sind hundefreundlich, in Innenräumen entscheidet das Hausrecht des Betreibers. Ein kurzes Nachfragen vor dem Eintreten ist immer die beste Strategie — und eine kleine Wasserschüssel, die du selbst mitbringst, macht jeden Gastgarten komfortabler. Besonders an heißen Sommertagen sind Hunde in vielen Innenräumen aus hygienischen Gründen nicht erwünscht; plane Pausen entsprechend ein.

Listenhunde, Sachkundenachweis und Kotentsorgung

Baden-Württemberg kennt keine generelle landesweite Rasseliste im Sinne eines Haltungsverbots mehr — das Landesgesetz zur Regelung des Rechts der Heimtiere sieht jedoch für bestimmte Hunde besondere Anforderungen vor. Das Polizeigesetz Baden-Württemberg und die kommunale Polizeiverordnung können zusätzliche Auflagen enthalten. Wer einen Hund hält, der aufgrund seiner Größe, Stärke oder seines Wesens als potenziell gefährlich eingestuft wird, sollte sich beim Veterinäramt des Schwarzwald-Baar-Kreises über geltende Haltungsvoraussetzungen, Sachkundenachweise und eventuelle Versicherungspflichten informieren.

Zur Kotentsorgung: Die Pflicht, Hundekot auf öffentlichen Wegen, Plätzen und Grünanlagen unverzüglich zu beseitigen, gilt in Trossingen wie überall in Deutschland. Kotbeutelspender stehen an einigen Stellen im Stadtgebiet bereit — verlasse dich aber nicht ausschließlich darauf und nimm eigene Tüten mit. Wer Kot liegen lässt, riskiert ein Bußgeld; wichtiger noch: saubere Wege sind ein Zeichen von Rücksicht gegenüber allen, die dieselben Flächen nutzen. Aktuelle Informationen zu Regelungen und Bußgeldrahmen erhältst du beim Ordnungsamt der Stadt Trossingen sowie beim Veterinäramt des Schwarzwald-Baar-Kreises.

Praktisches vor Ort in Trossingen

Trossingen ist eine überschaubare Stadt — wer hier mit Hund lebt oder zu Besuch ist, findet die wichtigsten Anlaufstellen schnell. Kurze Wege und eine ruhige Atmosphäre machen die Organisation des Alltags mit Hund angenehm. Dennoch lohnt es sich, die richtigen Kontakte vorab zu kennen, damit im Ernstfall keine Zeit verloren geht.

Tierärzte und tierärztlicher Notfalldienst

In Trossingen selbst gibt es tierärztliche Praxen, die Routineuntersuchungen, Impfungen und akute Erkrankungen abdecken. Informiere dich direkt bei der Praxis deiner Wahl nach den aktuellen Sprechzeiten und Terminmöglichkeiten, da diese variieren können. Für Notfälle außerhalb der regulären Öffnungszeiten — nachts, am Wochenende oder an Feiertagen — gilt in Baden-Württemberg ein geregelter Notfalldienst unter den niedergelassenen Tierärzten der Region. Die Tierärztekammer Baden-Württemberg führt eine aktuelle Notdienstliste, die du unter tieraerztekammer-bw.de abrufen kannst.

Für schwere Notfälle oder spezialisierte Behandlungen sind Tierkliniken im Großraum Rottweil, Villingen-Schwenningen oder Tuttlingen erreichbar. Halte die Adressen und Telefonnummern der nächstgelegenen Kliniken bereits vor der Anreise griffbereit — im Ernstfall zählt jede Minute. Eine kurze Recherche vorab schützt dich und deinen Hund vor unnötigem Stress.

Hundeschulen und Trainingsangebote

Rund um Trossingen und im Landkreis Tuttlingen gibt es Hundeschulen und Trainer, die von der Welpengruppe bis zum Gehorsamkeitstraining verschiedene Kurse anbieten. Wer neu in die Region zieht, fragt am besten beim örtlichen Tierschutzverein oder Hundesportverein nach — dort entstehen oft wertvolle Kontakte und man erfährt aus erster Hand, welche Angebote in der Nähe gut sind. Hundesportvereine im Umkreis bieten zudem strukturiertes Vereinstraining an, das Sozialisierung und Auslastung verbindet.

Für Hunde mit spezifischen Verhaltensauffälligkeiten empfiehlt sich ein qualifizierter Verhaltenstherapeut, der auf Basis wissenschaftlicher Methoden arbeitet. Achte bei der Auswahl auf anerkannte Ausbildungen und transparente Trainingsmethoden — die Wahl der richtigen Bezugsperson ist entscheidend für nachhaltigen Lernerfolg. Erste Orientierung bietet der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), dessen Vereinssuche online verfügbar ist.

Auslaufflächen und Hundewiesen

Trossingen liegt am Rande der Schwäbischen Alb und bietet in den umliegenden Feld- und Waldwegen natürliche Freilaufflächen. Offizielle, eingezäunte Hundewiesen im Stadtgebiet selbst sind nach aktuellem Stand begrenzt — prüfe beim Stadtbauamt oder Ordnungsamt Trossingen die aktuelle Situation, da sich Regelungen und Ausweisungen ändern können. Die Stadtverwaltung ist erreichbar über die offizielle Stadtwebsite trossingen.de.

Für unkompliziertes Freilaufen ohne Leinenpflicht bieten sich ruhige Feldwege rund um Trossingen an — besonders in den frühen Morgen- und Abendstunden, wenn der Begegnungsverkehr mit anderen Spaziergängern gering ist. Beachte dabei, dass Leinenpflicht-Zonen und Verbote in Schutzgebieten oder Parkanlagen ausgeschildert sind und immer Vorrang haben. Im Zweifel gilt: Leine anlegen und die Beschilderung vor Ort sorgfältig lesen.

Tierpensionen, Hundebetreuung und Unterkünfte

Wer seinen Hund zeitweise in gute Hände geben möchte — sei es für einen Arbeitstag oder einen längeren Urlaub — findet im Raum Trossingen und im Landkreis Tuttlingen Tierpensionen und Hundesitter. Da die Angebote und deren Kapazitäten sich regelmäßig ändern, ist eine direkte Anfrage vor Ort sinnvoll. Achte bei der Auswahl auf ausreichend Platz, klare Gruppengrößen und Transparenz bezüglich Tagesablauf und Notfallkontakten.

Für Urlaubsgäste mit Hund lohnt sich ein Blick auf die umliegenden Gemeinden wie Tuttlingen, Rottweil oder Spaichingen, die teils mehr Übernachtungsoptionen für Reisende mit Hund bieten. Rufe vorab an und frage gezielt nach hundefreundlichen Zimmern oder Ferienwohnungen — Haustier-Richtlinien variieren stark von Betrieb zu Betrieb. Auf rundum.dog kannst du gezielt nach Unterkünften suchen, sobald lokale Einträge verfügbar sind.


Saisonal in Trossingen

Trossingen liegt auf rund 700 Metern Höhe am Rand der Baar — das spürt man das ganze Jahr. Die Jahreszeiten bringen hier echte Wetterkontraste: kühle Frühjahre, heiße Sommertage, prächtige Herbstwälder und schneereiche Winter. Für Hundehaltende bedeutet das: Die Jahreszeit bestimmt mit, wie, wann und wo du draußen unterwegs bist.

Frühling: Brut- und Setzzeit im Blick behalten

Der Frühling kommt auf der Baar oft zögerlich — noch im April kann es Frost geben, bevor die Wälder rund um Trossingen aufblühen. Gerade in dieser Zeit sind Feldlerchen, Bodenbrüter und Rehkitze besonders gefährdet. In Feldfluren und Waldrändern gilt während der Brut- und Setzzeit von etwa März bis Juli erhöhte Vorsicht — viele Wege durch sensible Bereiche sind in dieser Phase offiziell mit Leinenpflicht belegt oder es gelten Betretungsverbote.

Halte deinen Hund auf befestigten Wegen und lege die Leine konsequent an, wenn du die Beschilderung siehst. Ein freilaufender Hund in Feldern und Waldsäumen kann Nester zerstören und Jungtiere aufscheuchen — selbst wenn der Hund nicht jagt, reicht der Geruch, um Muttertiere dauerhaft zu vertreiben. Die Regelungen zum Wildtierschutz im Frühjahr findest du beim Landratsamt Tuttlingen oder beim örtlichen Jagdverband.

Auf der positiven Seite: Die Wege trocknen im Frühjahr schnell ab, die Wälder um Trossingen riechen frisch, und lange Touren auf dem Kammweg Schwäbische Alb-Schwarzwald werden wieder möglich. Frühmorgens ist es angenehm kühl — ideale Bedingungen für aktive Hunde, die den Sommer als zu heiß empfinden.

Sommer: Hitze ernst nehmen auf der Hochfläche

Auch auf über 700 Metern kann es in Trossingen im Hochsommer richtig heiß werden — der Hitzeinseleffekt in versiegelten Innenstadtbereichen verstärkt das Empfinden zusätzlich. Hunde überhitzen schneller als Menschen, weil sie nur über Pfoten und Hecheln Wärme abgeben. Spaziergänge in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden schützen deinen Hund an Hitzetagen am effektivsten.

Prüfe vor jedem Ausgang den Asphalt mit dem Handrücken: Ist er zu heiß zum Anfassen, ist er auch für Pfoten zu heiß. Schattige Waldwege rund um Trossingen — etwa in Richtung des Lauterbach-Tals oder der bewaldeten Hänge nordwestlich der Stadt — bieten auch im Sommer angenehme Temperaturen. Bringe stets ausreichend Wasser und eine faltbare Trinkschüssel mit; unterwegs gibt es keine garantierten Wasserstellen.

Wasser zum Baden findest du in Trossingen selbst nicht direkt — der nächste größere Badesee ist etwas weiter entfernt. Der Stausee Laufen bei Stetten am Kalten Markt oder Gewässer im Landkreis Rottweil bieten sich für einen Badetag mit Hund an, wobei du auch dort die örtliche Badeordnung und eventuelle Hundeverbote vorab prüfen solltest. Setzt dein Hund Gräser und Getreidekulturen aus, achte nach Feldwegen auf Grannen — diese können sich in Ohren, Pfoten und Fell bohren und zu ernsthaften Verletzungen führen.

Herbst: Waldgenuss und Jagdbetrieb

Der Herbst ist für viele die schönste Jahreszeit rund um Trossingen. Die Wälder auf der Baar und am Rand der Schwäbischen Alb färben sich in warme Rot- und Goldtöne, die Luft ist klar und kühl, und die Wege sind gut begehbar. Für Hunde, die im Sommer durch die Hitze gelitten haben, ist der Herbst eine willkommene Erholung — mehr Ausdauer, mehr Freude.

Gleichzeitig beginnt im Herbst die Hauptjagdsaison in Baden-Württemberg. In den Wäldern und Feldfluren rund um Trossingen sind Jagden an Wochenenden häufig. An Treibjagd-Tagen können Schüsse fallen und Wild aufgescheucht werden — für manche Hunde eine starke Stresssituation. Informiere dich beim Revierinhaber oder beim örtlichen Jagdpächter, wenn du regelmäßig in bestimmten Waldstücken unterwegs bist.

Auf Herbstspaziergängen im Wald solltest du außerdem die Leinenpflicht in ausgewiesenen Schonzeiten und Schutzbereichen beachten, die auch im Herbst gelten kann. Kastanien und Eicheln auf dem Waldboden sehen harmlos aus, können aber in größeren Mengen für Hunde giftig sein — halte deinen Hund davon ab, diese zu fressen. Prüfe nach jedem Waldgang gründlich das Fell auf Zecken, die auch im Herbst noch aktiv sind.

Winter: Kälte, Schnee und Streusalz

Auf der Baar liegt Trossingen in einer Region, die im Winter regelmäßig Schnee und Frost bekommt — das unterscheidet die Stadt deutlich von den tieferen Lagen im Rheintal oder am Bodensee. Für Hunde mit Freude an Bewegung ist das ideal: Schneebedeckte Felder und Wälder rund um Trossingen laden zu ausgedehnten Winterrunden ein. Achte dabei auf ausreichend Wetterschutz für kurzhaarige oder kleine Rassen, die bei anhaltender Kälte schnell frieren.

Das größte unterschätzte Risiko im Winter ist Streusalz auf Gehwegen und Straßen. Es greift die empfindliche Haut zwischen den Zehenballen an und kann zu schmerzhaften Rissen führen. Wasche die Pfoten deines Hundes nach jedem Winterspaziergang in der Stadt sorgfältig mit lauwarmem Wasser ab. Pfotenschutzcreme kann vorbeugend helfen — trage sie vor dem Ausgang auf und lasse sie kurz einziehen.

Im Winter ist die Natur rund um Trossingen ruhiger, aber nicht weniger schützenswert. Wildtiere haben in der kalten Jahreszeit wenig Energiereserven — ein aufgescheuchtes Reh im tiefen Schnee kann durch den Stress erheblich geschwächt werden. Halte deinen Hund auf geräumten Wegen, und vermeide tiefe, unberührte Waldbereiche abseits der markierten Pfade. Kurze Tage bedeuten auch frühen Einbruch der Dunkelheit — ein reflektierendes Halsband oder LED-Leuchtanhänger macht deinen Hund im Dunkeln für Autos sichtbar.

Informationen zu saisonalen Schutzgebieten und Betretungsregelungen in Baden-Württemberg findest du beim Landesamt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW). Für touristische Hinweise zur Region ist das Tourismusportal Baden-Württemberg eine hilfreiche Ergänzung.

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