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Eichenprozessionsspinner: kleine Raupe, ernste Gefahr

1. Mai – 15. Jul Schweregrad: Hoch

Ab dem dritten Larvenstadium tragen die Raupen giftige Brennhaare. Sie reizen Haut und Schleimhäute, der Wind trägt sie weit über den befallenen Baum hinaus.

Der Eichenprozessionsspinner ist ein unscheinbarer Nachtfalter. Gefährlich sind seine Raupen: Ab dem dritten Larvenstadium bilden sie feine Brennhaare mit dem Eiweißstoff Thaumetopoein. Die Härchen haben winzige Widerhaken, brechen leicht ab und werden vom Wind getragen. Die Gefahr reicht dadurch weit über den befallenen Baum hinaus.

Warum Hunde besonders betroffen sind

Hunde schnüffeln im Unterholz, lecken an Gräsern und stecken die Nase ins Laub. So gelangen Brennhaare an Pfoten, ins Fell und auf die Schleimhäute. Typische Reaktionen:

Bei betroffenen Schleimhäuten, Augen oder Atemnot sofort in die Tierarztpraxis.

Hauptsaison Mai und Juni

In dieser Zeit stehen die Raupen im dritten bis sechsten Larvenstadium und tragen besonders viele Brennhaare. Nester und Gespinste an Eichenstämmen bleiben auch danach gefährlich, weil die Härchen lange aktiv bleiben.

Was im Alltag schützt

Intensitäts-Verlauf

Brennhaare ab Anfang Mai relevant. Höchste Belastung Mai bis Juni. Nester und abgebrochene Härchen bleiben über den Sommer gefährlich.

Quellen

  1. VIER PFOTEN Stiftung für Tierschutz, Ratgeber Eichenprozessionsspinner
  2. Julius Kühn-Institut, Eichenprozessionsspinner Hinweise
  3. Thieme Tiermedizin, Fachbeitrag Eichenprozessionsspinner