Bok Choy
Quelle: Canva Bok Choy ist ein asiatisches Blattgemüse aus der Familie der Kreuzblütler, das Hunde in kleinen Mengen fressen dürfen.
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Bok Choy ist ein asiatisches Blattgemüse aus der Familie der Kreuzblütler, das Hunde in kleinen Mengen fressen dürfen. Das Gemüse enthält Vitamin A, C und K sowie Kalzium und Ballaststoffe – allerdings auch Goitrogene, die bei Schilddrüsenproblemen problematisch werden können.
Welche Nährstoffe stecken in Bok Choy?
100 Gramm Bok Choy enthalten etwa 13 Kalorien, 1,5 g Ballaststoffe und 105 mg Kalzium. Vitamin A unterstützt die Augengesundheit, Vitamin C wirkt antioxidativ. Die Ballaststoffe können die Verdauung fördern, bei empfindlichen Hunden aber auch Blähungen auslösen.
Anders als beim Menschen ist der Nährstoffbedarf des Hundes durch hochwertiges Hundefutter bereits gedeckt.
Bok Choy eignet sich daher nur als kalorienarme Ergänzung oder als Leckerli-Ersatz.
Wie viel Bok Choy verträgt mein Hund?
Als Richtwert gilt eine kleine Beilage, keine eigene Portion, angepasst an die Grösse deines Hundes. Bei sehr kleinen Hunden reicht schon ein halbes Blatt.
Starte mit einer noch kleineren Menge und beobachte deinen Hund 24 Stunden lang. Weicher Kot oder Blähungen zeigen, dass die Menge zu hoch war oder dein Hund das Gemüse nicht verträgt.
Wann sollte ich auf Bok Choy verzichten?
Bei bekannten Schilddrüsenproblemen ist Vorsicht geboten. Bok Choy enthält wie alle Kreuzblütler Goitrogene. Das sind Stoffe, die die Jodaufnahme hemmen können. Bei gesunden Hunden ist das unproblematisch, bei Schilddrüsenerkrankungen jedoch riskant.
Hunde mit chronischen Verdauungsproblemen oder sehr empfindlichem Magen sollten kein rohes Blattgemüse erhalten. Selbst gedünsteter Bok Choy kann in solchen Fällen noch zu viele Ballaststoffe liefern.
Roh oder gekocht füttern?
Gedünsteter Bok Choy ist verträglicher als roher. Das Dämpfen für zwei bis drei Minuten macht die Zellwände weicher und reduziert den Anteil schwer verdaulicher Fasern. Das Kochwasser solltest du wegschütten, darin sammeln sich die ausgelaugten Goitrogene.
Niemals mit Salz, Öl oder Gewürzen zubereiten. Solche Zusätze können beim Hund Magenreizungen oder in seltenen Fällen Vergiftungen auslösen.
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