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Blätter der Süsskartoffel

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Blätter der Süsskartoffel Bild: Wikimedia Commons – Edible sweet potato leaves (matembele).jpg von MEvalyn · CC BY-SA 4.0
Definition

Süsskartoffelblätter sind die grünen Blätter der Süsskartoffelpflanze, die als nährstoffreiches Blattgemüse gelten und für Hunde unbedenklich sind.

Inhalt
  1. Welche Nährstoffe enthalten Süsskartoffelblätter?
  2. Wie bereitest du Süsskartoffelblätter für Hunde zu?
  3. Wie viel darf mein Hund davon fressen?
  4. Wann solltest du auf Süsskartoffelblätter verzichten?

Süsskartoffelblätter sind die grünen Blätter der Süsskartoffelpflanze. Sie gelten als nährstoffreiches Blattgemüse und sind für Hunde unbedenklich.

Du findest sie manchmal auf Wochenmärkten oder in Asia-Läden – oft als „Sweet Potato Leaves“ ausgezeichnet. In vielen Ländern Asiens und Afrikas stehen sie täglich auf dem Speiseplan.

Welche Nährstoffe enthalten Süsskartoffelblätter?

Die Blätter sind überraschend nährstoffdicht. 100 Gramm enthalten etwa 3 mg Vitamin A, 11 mg Vitamin C und 108 mg Kalzium. Der Ballaststoffanteil liegt bei rund 3,5 Gramm.

Für deinen Hund heisst das: Vitamin A und C unterstützen Augen und Immunsystem. Die Ballaststoffe können die Verdauung anregen – bei sensiblen Hunden aber auch zu weichem Kot führen.

Wie bereitest du Süsskartoffelblätter für Hunde zu?

Roh sind die Blätter zäh und schwer verdaulich. Dünste sie drei bis fünf Minuten in wenig Wasser, bis sie zusammenfallen – ohne Salz und ohne Öl.

Die gedünsteten Blätter lassen sich gut unter das normale Futter mischen oder als kleiner Snack zwischendurch geben. Sie werden weich-matschig und riechen leicht süsslich.

Wie viel darf mein Hund davon fressen?

Kleine Hunde vertragen nur wenige Blätter, und das nur gelegentlich. Mittelgrosse Hunde können etwas mehr erhalten, grosse Hunde entsprechend mehr.

Starte mit der halben Menge. Manche Hunde reagieren auf zu viele Ballaststoffe mit Blähungen oder Durchfall.

Wann solltest du auf Süsskartoffelblätter verzichten?

Bei Hunden mit chronischer Nierenerkrankung können die Kaliumwerte problematisch werden. Auch bei akuten Magen-Darm-Problemen ist eine Pause sinnvoll.

Hat dein Hund nach dem ersten Mal weichen Kot, war die Menge zu gross. Das reguliert sich meist nach ein bis zwei Tagen von selbst.