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Vitamin A

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Vitamin A
Definition

Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin, das Hunde nicht selbst herstellen können und über die Nahrung aufnehmen müssen.

Inhalt
  1. Wofür brauchen Hunde Vitamin A?
  2. Wie viel Vitamin A braucht mein Hund täglich?
  3. Welche Lebensmittel enthalten viel Vitamin A?
  4. Woran erkenne ich Vitamin-A-Mangel beim Hund?
  5. Was passiert bei Vitamin-A-Überdosierung?

Vitamin A ist ein fettlösliches Vitamin, das Hunde nicht selbst herstellen können und über die Nahrung aufnehmen müssen.

Wofür brauchen Hunde Vitamin A?

Das Vitamin erfüllt vier Kernfunktionen im Hundekörper. Es wandelt Licht in der Netzhaut in elektrische Signale um – ohne genügend Vitamin A entwickeln Hunde Nachtblindheit. Zweitens reguliert es die Zellteilung in Haut und Schleimhäuten. Bei Mangel wird die Haut schuppig und anfällig für Infekte.

Die dritte Funktion betrifft das Immunsystem: Vitamin A hält die Schleimhäute in Nase, Rachen und Darm intakt – die erste Barriere gegen Krankheitserreger. Bei Welpen kommt eine vierte Aufgabe dazu: Das Vitamin steuert die Knochenentwicklung und das Organwachstum.

Wie viel Vitamin A braucht mein Hund täglich?

Der Tagesbedarf liegt bei 2.272 Internationale Einheiten (IE) pro Kilogramm Körpergewicht. Ein 25-Kilo-Hund braucht also etwa 56.800 IE täglich. Welpen benötigen mehr – etwa 3.000 IE pro Kilogramm Körpergewicht, da ihr Stoffwechsel schneller arbeitet.

Diese Werte gelten für gesunde, ausgewachsene Hunde. Alte Tiere oder solche mit Verdauungsproblemen können schlechter aufnehmen und brauchen eventuell mehr.

Welche Lebensmittel enthalten viel Vitamin A?

Rinderleber führt die Liste an: 100 Gramm enthalten etwa 16.500 IE. Aber Vorsicht – schon 200 Gramm Leber pro Woche können bei einem 10-Kilo-Hund zur Überdosierung führen.

Sicherere Quellen sind Fischöl (etwa 850 IE pro Esslöffel) und Eigelb (etwa 245 IE pro Eigelb). Karotten enthalten Beta-Carotin, eine Vitamin-A-Vorstufe – allerdings wandeln Hunde nur 4% davon in nutzbares Vitamin A um. Für den Bedarf reichen pflanzliche Quellen allein nicht aus.

Woran erkenne ich Vitamin-A-Mangel beim Hund?

Das erste Zeichen ist meist Nachtblindheit – der Hund stolpert im Dunkeln oder scheut abends den Spaziergang. Später folgen Hautprobleme: schuppige, trockene Stellen, die sich häufen. Die Haut um die Augen kann sich verdicken.

Bei schwerem Mangel werden die Augen milchig-trüb. Das ist ein Notfall – ohne Behandlung kann der Hund erblinden.

Was passiert bei Vitamin-A-Überdosierung?

Eine akute Überdosierung zeigt sich binnen Stunden: Erbrechen, Durchfall, Apathie. Bei chronischer Überdosierung – meist durch zu viel Leber – werden die Knochen brüchig. Die Wirbelsäule kann sich versteifen, Gelenke schmerzen.

Die toxische Grenze liegt bei etwa 100.000 IE pro Kilogramm Körpergewicht täglich. Das erreicht ein Hund schnell, wenn er regelmäßig große Mengen Leber frisst.