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Herbst mit Hund: Ausflüge, saisonale Gesundheit, Pflege und Sicherheit im Überblick

13 Min Lesezeit
Herbst mit Hund: Ausflüge, saisonale Gesundheit, Pflege und Sicherheit im ÜberblickQuelle: eigene · Canva Pro Content License
Inhalt
  1. Herbst mit Hund: Ideen für Unternehmungen und Ausflüge im Herbst
  2. Gefahren im Herbst: Worauf du beim Herbstspaziergang achten solltest
  3. Herbstzeit: Jagdsaison, Wildtiere und Leinenpflicht
  4. Die richtige Pflege im Herbst
  5. Herbst mit Hund: Ausrüstung und Sicherheit

Der Herbst lädt zu ausgedehnten Spaziergängen, Wanderungen und gemeinsamen Entdeckungstouren mit deinem Hund ein. Bunte Wälder, raschelndes Laub und kühlere Temperaturen machen die Jahreszeit besonders reizvoll. Gleichzeitig bringt der Herbst mit Hund einige Besonderheiten mit sich: Parasiten bleiben aktiv, manche Pflanzen und Früchte können gefährlich werden und mit kürzeren Tagen steigen die Anforderungen an die Sicherheit unterwegs.

Wie kannst du den Herbst mit deinem Hund geniessen und worauf solltest du bei Gesundheit, Pflege und Ausrüstung achten? Hier findest du Ideen für herbstliche Unternehmungen, erfährst mehr über saisonale Gefahren und bekommst praktische Tipps für entspannte Spaziergänge bei Wind und Wetter.

Herbst mit Hund: Ideen für Unternehmungen und Ausflüge im Herbst

Der Herbst ist wie gemacht, um mit deinem Hund Neues zu entdecken. Vielleicht erkundet ihr eine Route, die ihr bisher links liegen gelassen habt. Oder ihr macht aus einem gewöhnlichen Spaziergang eine kleine Schnüffelmission. Du musst dafür weder eine grosse Wanderung planen noch weit fahren. Es reicht eine neue Idee, um aus einem vertrauten Nachmittag ein kleines Abenteuer zu machen.

Neue hundefreundliche Ausflugsziele entdecken

Du möchtest im Herbst neue Orte mit deinem Hund erkunden, weisst aber noch nicht, wohin es gehen soll? Dann stöbere durch unsere Ausflugsziele und Touren. Bei uns findest du Inspiration für gemeinsame Unternehmungen, von lohnenden Ausflugsorten bis zu Wanderungen durch abwechslungsreiche Landschaften.

So findest du passende Ziele und Touren auf rundum.dog:

  1. Klicke oben im Menü auf «Wo». Es kommt eine Drop-Down-Liste mit allen möglichen Bundesländern und Kantonen.
  2. Wähle deine Stadt oder einen Ort aus, den du erkunden möchtest.
  3. Hast du deine Wahl getroffen, siehst du ganz oben «[Ort] auf einen Blick». Dort sind alle Städte, Ausflugsziele, Touren und Dienstleister aus der Region zu sehen, die aktuell bei uns gelistet sind (und es werden täglich mehr).

Vielleicht entdeckst du einen See, an dem ihr bisher noch nie wart, eine Hütte als Wanderziel oder einen Weg, der euch in eine ganz neue Ecke der Region führt.

So wird aus der Frage «Wo gehen wir heute hin?» schnell ein konkreter Plan für euren nächsten Ausflug.

Wie wäre es mit einer kleinen Herbst-Rallye?

Du oder dein Hund wollt unterwegs etwas mehr Abwechslung? Dann mach aus eurem Spaziergang eine Mini-Rallye.

So funktioniert es: Überlege dir vorab fünf kleine Aufgaben, die dein Hund unterwegs lösen darf. Zum Beispiel: einen Baum umrunden, auf Signal eine kurze Pause machen, einen versteckten Gegenstand suchen, auf einem Baumstamm balancieren oder an einer geeigneten Stelle einen Rückruf ausführen.

Passe die Aufgaben an die Fähigkeiten deines Hundes an. Es geht nicht um Tempo oder perfekte Ausführung, sondern darum, gemeinsam etwas zu erleben. Für ältere Hunde oder gemütliche Spaziergänger reichen einfache Suchaufgaben und kleine Übungen völlig aus.

Eine Herbst mit Hund-Fotorunde

Goldene Blätter, moosbewachsene Baumstämme und weiches Licht bieten tolle Motive für Fotos mit deinem Hund. Statt einfach unterwegs ein paar Bilder zu knipsen, kannst du eine kleine Foto-Challenge daraus machen: ein Bild im Blätterregen, ein Porträt vor einem farbigen Baum oder dein Hund auf einem Weg, der im Herbstlaub verschwindet.

Lass deinen Hund dabei Hund sein. Er muss weder lange stillsitzen noch in unnatürlichen Positionen posieren. Die schönsten Bilder entstehen, wenn du ihn beim Schnüffeln, Beobachten oder Herumlaufen fotografierst. Und ganz nebenbei hast du eine schöne Erinnerung an eure gemeinsame Zeit.

Gefahren im Herbst: Worauf du beim Herbstspaziergang achten solltest

Beim Spaziergang im Herbst gibt es am Wegrand und unter dem Laub einiges zu entdecken. Doch nicht alles, was spannend riecht oder zum Spielen einlädt, ist ungefährlich. Deshalb ist im Herbst etwas Aufmerksamkeit gefragt, um Risiken zu vermeiden.

Eicheln, Kastanien und Bucheckern: Nicht zum Fressen geeignet

Im Herbst liegen Eicheln, Rosskastanien und Bucheckern oft in grossen Mengen auf dem Boden. Für Hunde können sie aus unterschiedlichen Gründen gefährlich werden:

  • Eicheln enthalten Gerbstoffe, die Magen und Darm reizen können. Bei grösseren aufgenommenen Mengen sind auch schwerwiegende Vergiftungen möglich. Ganze Eicheln können ausserdem im Verdauungstrakt stecken bleiben.
  • Bucheckern enthalten ebenfalls problematische Inhaltsstoffe. Frisst ein Hund grössere Mengen, kann das zu Vergiftungserscheinungen führen.
  • Rosskastanien enthalten giftige Inhaltsstoffe. Werden sie gefressen, drohen unter anderem Magen-Darm-Beschwerden. Ganze Kastanien können zudem einen gefährlichen Fremdkörper bilden, wenn der Hund sie versehentlich verschluckt.

Mehr dazu in unserem Saisonkalender: Eicheln und Bucheckern: giftige Herbstfrüchte

Lass deinen Hund deshalb nicht an diesen Früchten knabbern oder damit spielen. Besonders aufmerksam solltest du sein, wenn er beim Spaziergang gern Dinge vom Boden aufnimmt.

Wald- und Wildpilze: Lieber nichts riskieren

Im feuchten Herbst spriessen zahlreiche Pilze in Wäldern, Parks und auf Wiesen. Einige davon sind giftig. Für Laien ist schwer zu erkennen, welche Arten gefährlich sind, und bei manchen besteht enorme Verwechslungsgefahr mit ungefährlichen Varianten.

Allein deshalb solltest du deinen Hund niemals wild wachsenden Pilze fressen lassen.

Je nach Pilzart verursachen Vergiftungen unterschiedliche Beschwerden und sind im schlimmsten Fall lebensbedrohlich.

War dein Hund möglicherweise an einem Pilz, warte bei einem Verdacht nicht auf erste Symptome, sondern kontaktiere umgehend eine Tierarztpraxis. Wenn möglich, fotografiere den Pilz oder sichere eine Probe (ohne dich selbst zu gefährden).

Fallobst: Süsse Versuchung mit Risiko

Äpfel, Birnen und anderes Fallobst liegen im Herbst häufig auf Wiesen und unter Obstbäumen. Frisches Obst ist nicht grundsätzlich gefährlich. Aber es wird problematisch, wenn das Obst faulig ist und zu gären begonnen hat.

Gärendes Fallobst kann Alkohol enthalten und eine Alkoholvergiftung auslösen. Mehr dazu hier: Fallobst und gärendes Obst: Gefahr unter dem Baum

Halte deinen Hund deshalb davon ab, herumliegendes Fallobst zu fressen.

Laub: Rutschige Wege und versteckte Gefahren

Raschelndes Laub gehört natürlich zum Herbst dazu. Eine unmittelbare Gefahr geht von gewöhnlichem Laub zwar nicht aus. Aber auf Wegen und Treppen wird eine feuchte Blätterschicht rutschig, und unter dem Laub können spitze Äste oder andere Gegenstände verborgen sein.

Behalte deshalb den Untergrund im Blick, besonders an steilen Hängen, auf Treppen und auf glatten Wegen.

Lass deinen Hund nicht in Laubhaufen wühlen, wenn du nicht einschätzen kannst, was sich darunter befindet.

Passend hierzu: Laub im Herbst: was unter den Blättern lauert

Zecken: Auch im Herbst noch aktiv

Mit sinkenden Temperaturen endet die Zeckensaison leider nicht automatisch. Der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) ist bis November aktiv und zeigt (neben dem Frühjahr) im Herbst einen Aktivitätshöhepunkt. Die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) ist bei geeigneten Bedingungen sogar über einen noch längeren Zeitraum aktiv.

Dann gibt es noch die Herbstgrasmilben. Das sind zwar keine Zecken, sondern Milben, dennoch zählen sie zu den Parasiten, die im Herbst gehäuft vorkommen.

Kontrolliere deinen Hund deshalb auch im Herbst nach Spaziergängen, besonders wenn ihr in hohem Gras, im Unterholz oder an Waldrändern unterwegs wart.

Ob und welche Zeckenprophylaxe sinnvoll ist, besprichst du am besten mit deiner Tierarztpraxis.

Herbstzeit: Jagdsaison, Wildtiere und Leinenpflicht

Im Herbst beginnt in vielen Regionen (nicht nur in der Schweiz) die Jagdsaison. Wann welche Wildtiere gejagt werden dürfen, unterscheidet sich je nach Kanton und Wildart. Gleichzeitig sind Rehe, Hirsche und andere Wildtiere unterwegs, um Nahrung zu suchen oder sich auf den Winter vorzubereiten. Begegnet dein Hund ihnen, werden sie durch Nachjagen oder Aufscheuchen stark gestört.

Gilt während der Jagdsaison Leinenpflicht?

Nein, zumindest in der Schweiz gibt es keine einheitliche Leinenpflicht für Hunde während der Jagdsaison. Die Vorschriften unterscheiden sich allerdings je nach Kanton und Gebiet.

In Zürich und Aargau endet die Leinenpflicht im Wald und am Waldrand beispielsweise am 31. Juli. Im Herbst besteht sie dort nicht allein wegen der Jagdsaison weiter.

In eidgenössischen Jagdbanngebieten und anderen Schutzgebieten gelten jedoch besondere Regeln.

Ausserdem wichtig, völlig unabhängig von der Leinenpflicht: Wenn ein Hund Wildtiere verfolgt oder gefährdet, kann das rechtliche Folgen haben, und die haben es in sich (bis zu 20’000 CHF Busse gemäss Schweizer Jagdgesetz JSG!)

Informiere dich deshalb vor einem Ausflug unbedingt über die örtlichen Vorschriften und beachte Hinweisschilder.

Wie verhalte ich mich am besten hinsichtlich Wildtierbegegnungen?

Halte deinen Hund in Waldgebieten und in der Nähe von Wildtieren unter Kontrolle. Leine ihn an, wenn du Wild entdeckst.

An dieser Stelle ist übrigens egal, wie zuverlässig der Rückruf im Alltag funktioniert. Wildtiere sind als Ausnahmesituation zu sehen, und Vorsicht ist immer besser als Nachsicht. Daher: Anleinen!

Bleibe auf Wegen und vermeide es, Wildtiere absichtlich aufzuscheuchen.

Respektiere Absperrungen und saisonale Einschränkungen.

Die richtige Pflege im Herbst

Im Herbst läuft dein Hund öfter durch feuchtes Laub oder über matschige Wege, wodurch sich Schmutz in seinem Fell sammelt und er nass wird.

Mit der richtigen Pflege beugst du Hautreizungen vor und erkennst kleine Verletzungen oder Fremdkörper frühzeitig. Wie viel Pflege nötig ist, hängt dabei auch vom Felltyp, Alter und Gesundheitszustand deines Hundes ab.

Fellpflege und Fellwechsel im Herbst

Viele Hunde wechseln im Herbst ihr Sommerfell gegen ein dichteres Winterfell. Wie stark dieser Fellwechsel ausfällt, ist individuell verschieden und hängt unter anderem von Rasse, Felltyp, Haltung und Lichtverhältnissen ab.

Regelmässiges Bürsten entfernt lose Haare und hilft, Verfilzungen zu vermeiden. Bei langem oder dichtem Fell lohnt es sich, besonders auf Bereiche hinter den Ohren, unter den Achseln und an den Beinen zu achten.

Bürste deinen Hund passend zu seinem Felltyp und verwende keine Werkzeuge, die die Haut reizen.

Hier gibt es mehr Tipps zur idealen Pflege im Herbst: Fellwechsel und Pflege im Herbst

Haut beobachten: Juckreiz und Allergien erkennen

Feuchtigkeit, Schmutz und saisonale Allergene können die Haut von Hunden reizen. Achte darauf, ob sich dein Hund auffällig häufig kratzt, an den Pfoten leckt oder sich an bestimmten Stellen beisst. Auch Rötungen, Schuppen oder kahle Stellen solltest du ernst nehmen.

Gelegentliches Kratzen ist nicht automatisch ein Grund zur Sorge. Halten die Beschwerden jedoch an oder verschlimmern sie sich, ist eine tierärztliche Abklärung sinnvoll. Dahinter können beispielsweise Allergien, Parasiten oder andere Hautprobleme stecken.

Welche saisonalen Auslöser im Herbst eine Rolle spielen können, liest du hier: Saisonale Allergien bei Hunden im Herbst

Pfoten, Krallen und Zwischenzehenbereiche kontrollieren

Nach Spaziergängen durch Wald und Wiesen lohnt sich ein kurzer Blick auf die Pfoten. Kleine Äste, Pflanzenteile oder andere Fremdkörper bleiben gerne zwischen den Zehen hängen. Kontrolliere auch die Ballen auf Risse, Verletzungen oder gereizte Stellen.

Entferne Schmutz vorsichtig und trockne die Pfoten anschliessend gut ab, auch zwischen den Zehen. Bleibt die Haut dort länger feucht, begünstigt das Reizungen.

Achte ausserdem auf die Krallen: Sind sie zu lang, können sie das Laufen beeinträchtigen. Ob sie gekürzt werden müssen, hängt unter anderem davon ab, wie stark sie sich beim Gehen abnutzen.

Nasses Fell richtig trocknen

Bei Regen, Nebel und feuchtem Untergrund kommt dein Hund im Herbst oft nass nach Hause. Trockne ihn mit einem Handtuch ab und achte besonders auf dichtes Fell, den Bauch, die Beine und die Bereiche unter den Ohren. Bei Hunden mit dichter Unterwolle dauert es länger, bis das Fell vollständig trocken ist.

Baden ist nicht nach jedem Spaziergang nötig. Meist reicht es, groben Schmutz mit Wasser oder einem feuchten Tuch zu entfernen. Verwende Hundeshampoo nur bei Bedarf und trockne deinen Hund danach gründlich. So vermeidest du, dass die Haut unnötig entfettet oder gereizt wird.

Pflege an deinen Hund anpassen

Nicht jeder Hund braucht dieselbe Pflegeroutine. Kurzhaarige Hunde müssen weniger gebürstet werden als Hunde mit langem oder dichtem Fell. Bei älteren Hunden oder Tieren mit Hautproblemen kann zusätzliche Unterstützung nötig sein.

Mach es dir am besten zur Gewohnheit, deinen Hund nach herbstlichen Spaziergängen kurz zu kontrollieren: Sind Fell und Pfoten sauber? Ist die Haut unauffällig? Gibt es Verfilzungen, Verletzungen oder Fremdkörper?

Mit dieser kurzen Routine erkennst du Veränderungen früh und kannst die Pflege an die Bedürfnisse deines Hundes anpassen.

Herbst mit Hund: Ausrüstung und Sicherheit

Im Herbst wechseln die Bedingungen draussen oft innerhalb weniger Stunden: Morgens ist es neblig, später regnet es und am Abend wird es früh dunkel. Mit der passenden Ausrüstung machst du Spaziergänge für dich und deinen Hund sicherer und angenehmer.

Entscheidend ist, dass sie zur Witterung, zur geplanten Route und zu den Bedürfnissen deines Hundes passt.

Gut sichtbar unterwegs bei Dunkelheit und Nebel

Wenn die Tage kürzer werden, finden viele Spaziergänge in der Dämmerung oder im Dunkeln statt. Auf unbeleuchteten Wegen werden Hunde und Menschen von anderen Verkehrsteilnehmenden leicht übersehen.

Reflektierende Elemente an Geschirr, Halsband oder Leine helfen, deinen Hund im Scheinwerferlicht sichtbar zu machen. Ein Leuchthalsband oder ein Licht am Geschirr erleichtert es dir, deinen Hund auch auf dunklen Wegen im Blick zu behalten. Eine Stirnlampe oder Taschenlampe hilft dir, den Weg zu erkennen und mögliche Gefahren rechtzeitig zu sehen.

Mehr Tipps fürs richtige Zubehör: Sicherheit im Dunkeln: Leuchtzubehör und Reflektoren für Hunde

Achte darauf, dass die Ausrüstung gut sitzt und deinen Hund nicht einschränkt. In der Nähe von Strassen solltest du ihn besonders gut sichern und rechtzeitig anleinen.

Regen und Nässe: Gut vorbereitet spazieren

Ein Regenschauer muss einen Spaziergang nicht verhindern. Eine wasserabweisende Jacke für dich, eine passende Leine und gegebenenfalls ein Handtuch im Rucksack machen nasse Runden angenehmer. Auf glatten Wegen, Wurzeln und Steinen ist zudem besondere Vorsicht gefragt.

Nach dem Spaziergang solltest du deinen Hund abtrocknen und Pfoten sowie Fell auf Schmutz und Fremdkörper kontrollieren. Bei langem oder dichtem Fell ist es wichtig, auch schwer zugängliche Stellen gut zu trocknen.

Wann braucht ein Hund einen Mantel?

Ob ein Hund bei kühlem oder nassem Wetter einen Mantel braucht, hängt unter anderem von Fell, Körperbau, Alter, Gesundheit und Aktivität ab. Hunde mit wenig Unterwolle, sehr kurzem Fell oder einem empfindlichen Wärmehaushalt frieren schneller als robust gebaute Hunde mit dichtem Fell. Auch ältere oder kranke Tiere benötigen unter Umständen zusätzlichen Schutz.

Ein Mantel ist sinnvoll, wenn dein Hund bei Kälte zittert, sich ungern bewegt oder deutlich friert. Der Mantel sollte gut sitzen, die Bewegungsfreiheit nicht einschränken und zur Witterung passen. Bei Regen ist ein wasserabweisendes Modell hilfreich; bei kühlem Wetter ist zusätzliche Wärme wichtiger.

Beobachte deinen Hund statt dich allein an der Temperatur auf dem Thermometer zu orientieren. Nicht jeder Hund braucht einen Mantel, und bei aktiven Hunden wird zu viel Wärme unangenehm.

Die Ausrüstung an Spaziergang und Wetter anpassen

Für eine kurze Runde in der Nachbarschaft brauchst du weniger als für eine längere Wanderung. Je nach Wetter und Route können folgende Dinge nützlich sein:

  • Gut sitzendes Geschirr oder Halsband und eine passende Leine, damit du deinen Hund auch bei Wildsichtungen oder auf rutschigen Wegen sicher führen kannst.
  • Licht und Reflektoren, wenn ihr in der Dämmerung oder im Dunkeln unterwegs seid.
  • Wasser und ein Trinknapf bei längeren Ausflügen, besonders wenn dein Hund viel in Bewegung ist.
  • Ein Handtuch, um nasses Fell und schmutzige Pfoten nach dem Spaziergang zu reinigen.
  • Kotbeutel, damit du Hinterlassenschaften unterwegs zuverlässig aufnehmen kannst.

Prüfe vor längeren Touren ausserdem die Wetterprognose und plane die Route passend zur Kondition deines Hundes. Bei starkem Regen, Sturm oder Gewitter ist es oft besser, den Ausflug zu verschieben oder eine kürzere, geschützte Strecke zu wählen.

Mit etwas Vorbereitung bleibt ihr auch bei wechselhaftem Herbstwetter gerne draussen. Die beste Ausrüstung ist dabei nicht unbedingt die umfangreichste, sondern diejenige, die zu deinem Hund und eurem Alltag passt.