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Thuja

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Thuja Quelle: Pixabay (Foto: steve_hudson1988) · Pixabay Content License
Definition

Thuja enthält Thujon im ätherischen Öl und ist für Hunde giftig; Zweige und frisches Heckenschnittgut sind die häufigste Ursache.

Inhalt
  1. Thuja ist für Hunde giftig
  2. Woran du Thuja erkennst
  3. Warum Thuja für Hunde gefährlich ist
  4. Erste Hilfe
  5. Beim Heckenschnitt

Thuja ist für Hunde giftig

Der Lebensbaum (Thuja occidentalis) enthält Thujon, den Hauptbestandteil seines ätherischen Öls. Zweige, Blätter und Zapfen sind giftig. Weil Thuja als Heckenpflanze in unzähligen Gärten steht, ist sie eine der häufigsten Giftpflanzen im direkten Umfeld von Hunden.

Woran du Thuja erkennst

Immergrüner Nadelbaum mit flachen, schuppenförmig anliegenden Blättchen, die in Fächern angeordnet sind. Zerrieben riechen sie deutlich aromatisch. Meist als dichte, geschnittene Hecke gepflanzt, seltener als Einzelbaum in Säulenform.

Warum Thuja für Hunde gefährlich ist

Thujon reizt Magen und Darm. Wichtig ist die Unterscheidung: Wer Zweige verbeisst, zeigt meist milde Beschwerden – Schäden an Leber und Nieren sind für konzentriertes Öl und Extrakte belegt, nicht für gefressenes Pflanzenmaterial. Das ätherische Öl wird auch über intakte Haut aufgenommen, weshalb längerer Kontakt mit frischem Schnittgut Reizungen auslösen kann. Bei trächtigen Hündinnen ist Thuja kontraindiziert.

Symptome einer Vergiftung

  • Erbrechen und Durchfall
  • Starker Speichelfluss
  • Bauchschmerzen, Unruhe
  • Zittern, in schwereren Fällen Krämpfe
  • Schwäche und Teilnahmslosigkeit
  • Nach Aufnahme von konzentriertem Öl zusätzlich Leber- und Nierenbelastung

Erste Hilfe

  • Zweige aus dem Maul nehmen und den Zugang zum Schnittgut sperren
  • Menge abschätzen und die Tierarztpraxis anrufen
  • Bei Hautkontakt die betroffene Stelle mit lauwarmem Wasser abspülen
  • Kein Erbrechen selbst auslösen – dafür gibt es kein sicheres Hausmittel, und erbrochenes Material kann in die Lunge geraten

Sofort zum Tierarzt, wenn

  • grössere Mengen Zweige oder Blättchen gefressen wurden
  • Erbrechen oder Durchfall anhalten
  • der Hund zittert oder krampft
  • er über Tage matt bleibt oder auffällig viel trinkt

Beim Heckenschnitt

Der gefährlichste Tag im Jahr ist der, an dem die Hecke geschnitten wird. Frisches Schnittgut riecht intensiv und liegt griffbereit. Hund weg, Schnittgut gleich weg – und keine Zweige als Wurfspielzeug verwenden.