Hausmittel für Hunde: Was darf mein Hund bekommen?
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Ob Hühnersuppe bei Magenproblemen, Honig bei Husten oder Kamillentee bei Bauchschmerzen: Viele Hausmittel, die Menschen bei alltäglichen Beschwerden verwenden, erscheinen auf den ersten Blick auch für Hunde als eine gute Idee. Doch was für uns geeignet ist, ist für einen Hund nicht automatisch sicher oder überhaupt sinnvoll. In diesem Ratgeber zeigen wir dir, welche Hausmittel für Hunde geeignet sind, was bei welchen Beschwerden helfen kann und wo die Anwendung beim Hund nicht ratsam ist.
Hausmittel für Hunde bei Magen-Darm-Beschwerden
Bei leichtem, vorübergehendem Magen-Darm-Unwohlsein kannst du Hausmittel unterstützend einsetzen – allerdings nur für kurze Zeit und nur dann, wenn der Allgemeinzustand stabil ist. Zeigt dein Hund starke Symptome, halten Probleme länger als 24–48 Stunden an oder verschlechtert sich sein Zustand, solltest du nicht weiter abwarten, sondern einen Tierarzt aufsuchen.
Wichtig ist zudem, die Art der Beschwerden zu unterscheiden: Durchfall, Erbrechen, Verstopfung und Übelkeit haben unterschiedliche Ursachen und erfordern jeweils eine andere Herangehensweise.
Ein einheitliches „Hausmittel gegen Magen-Darm-Probleme“ gibt es daher nicht.
Bei Durchfall
Bei Durchfall ist leicht verdauliche Schonkost das beste Hausmittel. Auch für deinen Hund kannst du Rezepte auf einfache Weise zubereiten, wie zum Beispiel Hühnersuppe, die berühmte Morosche-Karottensuppe oder schlicht fettarmes Hühnchen mit Reis.
Bei Verstopfung
Lösliche Ballaststoffe wie Flohsamenschalen oder ballaststoffreiche Lebensmittel (z.B. Kürbis) helfen bei Verstopfung. Viel Flüssigkeit ist in dem Fall das A und O, denn nur dann können Ballaststoffe richtig wirken, andernfalls könnte es noch schlimmer werden.
Aber Achtung: Bei anhaltender Kotverhaltung ist zusätzliche Quellung durch Ballaststoffe problematisch. Im Zweifelsfall also nicht lange herumexperimentieren, sondern zum Tierarzt.
Bei Blähungen
Hier wird es schon etwas schwieriger, denn Hausmittel wie Fenchel oder Kümmel helfen zwar beim Menschen, beim Hund gibt es aber keine belegte Wirksamkeit.
Bei Hunden ist es sinnvoller, mit sanfter Bauchmassage und mässiger Bewegung (gemütliche Spaziergänge) zu versuchen, die Gasbildung zu reduzieren.
Bei Übelkeit
Leider gibt es auch hier nur sehr wenige Hausmittel, die auch bei Hunden nützlich und vor allem gut verträglich sind. Leicht verdauliche Schonkost macht auch hier Sinn. Zusätzlich kann schwach dosierter Ingwer helfen.
Bei Erbrechen
Bei leichter Übelkeit ist es okay, eine Weile abzuwarten. Bei Erbrechen sieht es anders aus. Tritt es nur einmalig auf und ist der Hund ansonsten fit, besteht normalerweise kein Grund zur Sorge. Wiederholtes Erbrechen ist dagegen immer ein Grund für eine tierärztliche Abklärung.
Hausmittel für Hunde bei Erkältung, Husten und gereizten Atemwegen
Bei Husten und Atemwegsbeschwerden ist die Auswahl an sinnvollen Hausmitteln deutlich kleiner. Das liegt daran, dass Husten beim Hund ein Symptom mit vielen möglichen Ursachen ist. Eine Infektion, ein Fremdkörper, eine Herzerkrankung; alles mögliche kann dahinterstecken.
Hausmittel kommen deshalb höchstens bei milden Beschwerden und als unterstützende Massnahmen infrage. Bei starkem oder anhaltendem Husten, Atemnot, auffälligen Atemgeräuschen, Fieber, Schwäche oder bläulichen Schleimhäuten gehört der Hund zum Tierarzt.
Suppen
Bei leichtem Unwohlsein wegen einer Erkältung können schlichte Suppen deinem Hund dabei helfen, Flüssigkeit und ein paar Nährstoffe aufzunehmen. Hier eignen sich besonders einfache Hühnersuppen oder Brühen. Achte nur darauf, alles ohne Salz, Gewürze, Zwiebeln oder Knoblauch zuzubereiten.
Hinweis: Eine Suppe behandelt keine Erkältung oder Ursache von Husten. Sie hilft höchstens als gut verträgliche Ergänzung dabei, etwas zu sich zu nehmen.
Honig
Honig ist eines der bekanntesten Hausmittel gegen Husten beim Menschen. Studien zeigen tatsächlich einen Nutzen bei akutem Husten und Infektionen der oberen Atemwege. Das gilt allerdings nur für Menschen, die veterinärmedizinische Forschung ist deutlich begrenzter.
Grundsätzlich ist Honig für Hunde in kleinen Mengen aber gut verträglich. Aber auch hier gilt: Honig behandelt keine Erkrankungen, er hilft höchstens bei der Linderung bestimmter Symptome. Ein Hund mit starkem Husten gehört zum Tierarzt.
Geeignete Teesorten
Bei Tee ist besondere Vorsicht geboten. „Kräutertee“ ist keine einheitliche Kategorie und die Verträglichkeit hängt von der verwendeten Pflanze ab. Einige Pflanzen sind für Hunde unbedenklich, andere können giftig sein.
Geeignet: Fenchel (mild & ungesüsst), Thymian (schwach aufgebrüht), Melisse, Kamille (aber nicht bei allgemein empfindlichen/allergischen Hunden), Pfefferminz (Vorsicht, zu stark kann den Magen reizen), Salbei (schwach aufgebrüht)
Nicht geeignet: Schwarzer Tee (wg. Koffein), Grüner Tee (wg. Koffein), Tees mit ätherischen Bestandteilen (häufig bei z.B. Eukalyptus), Unbekannte Kräutermischungen oder Inhaltsstoffe
Wichtig: Wenn ein Hund überhaupt Tee bekommt, sollte er ungesüsst, abgekühlt und nur aus einer für Hunde geeigneten Pflanze bestehen. Wasser bleibt jedoch das wichtigste Getränk, Tee darf dieses nie ersetzen.
Inhalation
Feuchte, warme Luft kann dabei helfen, Sekrete in den Atemwegen zu lösen. Sogar in der Tiermedizin werden Vernebelung und bei bestimmten Atemwegserkrankungen auch der Dampf einer heissen Dusche als unterstützende Massnahmen empfohlen.
Der Hausgebrauch ist etwas schwieriger, weil du deinen Hund schlecht mit einem Tuch über dem Kopf über einer Schüssel inhalieren lassen kannst. Was aber funktioniert: Mit einer geschlossenen Badezimmertür und die Dusche heiss laufen lassen sorgst du für eine warme, dampfige Raumluft. Wichtig: Niemals den Hund einfach dort alleinlassen – er muss den Raum jederzeit verlassen können, wenn ihm unwohl ist. Der Hund gehört auch nicht direkt unter die heisse Dusche, sondern nur in denselben Raum mit dem Wasserdampf.
Die Wirkung von ätherischen Ölen bei Hunden ist nach wie vor stark umstritten. Da sich nichts wissenschaftlich belegen lässt, würde ich dringend davon abraten, weil eine falsche Anwendung mehr Schaden anrichten als helfen kann.
Kochsalzlösung
Sterile Kochsalzlösung kann bei gereizten Schleimhäuten und zur Befeuchtung der Atemwege eingesetzt werden. In der tiermedizinischen Inhalationstherapie werden Vernebler unter anderem verwendet, um Flüssigkeit beziehungsweise Medikamente direkt in die Atemwege zu bringen. Dabei ist allerdings korrekte Anwendung und hygienische Handhabung wichtig.
Dies ist deshalb kein Hausmittel per se, sondern eine Anwendung, die tierärztlich durchgeführt bzw. mindestens begleitet werden sollte.
Zitrone – bitte nicht für Hunde!
„Heisse Zitrone“ gehört für Menschen zu den klassischen Hausmitteln bei Erkältungen. Die ASPCA führt Zitrone jedoch als giftig für Hunde und nennt unter anderem ätherische Öle und Psoralene als problematische Bestandteile.
Zitrone gehört deshalb nicht zu den Hausmitteln für Hunde. Auch Zitronensaft sollte nicht ins Trinkwasser des Hundes gegeben werden.
Hausmittel für Hunde bei Juckreiz und leichten Hautirritationen
Juckreiz kann viele Ursachen haben. Flöhe und andere Parasiten, Allergien, Hautinfektionen oder trockene und gereizte Haut sind nur einige Beispiele. Ein Hausmittel beruhigt die Haut unter Umständen vorübergehend, beseitigt aber nicht die Ursache.
Beobachtest du bei deinem Hund starken oder anhaltenden Juckreiz, kahle Stellen, nässende oder entzündete Haut, Krusten oder offene Stellen, solltest du die Ursache tierärztlich abklären lassen.
Was du bei Juckreiz besser nicht ausprobierst: Viele menschliche Hausmittel wirken auf den ersten Blick harmlos, belasten die gereizte Haut eines Hundes aber zusätzlich. Verzichte deshalb insbesondere auf ätherische Öle und reizende Substanzen – beides hat auf der Haut nichts zu suchen. Auch Essig oder Alkohol niemals auf offene oder entzündete Stellen auftragen.
Haferflocken-Bad
Ein Haferflockenbad ist bei leicht gereizter oder trockener Haut eine Möglichkeit sein, die Haut deines Hundes zu beruhigen.
Besonders fein gemahlene Haferflocken, sogenannte kolloidale Haferflocken, werden äusserlich zur Linderung von Juckreiz und Hautreizungen eingesetzt.
Für ein Haferflockenbad einfach unbehandelte Haferflocken sehr fein mahlen und in lauwarmem Wasser verteilen. Lass deinen Hund einige Minuten darin stehen und spüle sein Fell anschliessend gründlich mit klarem Wasser aus.
Verwende dabei grundsätzlich keine gesüssten, gewürzten oder aromatisierten Haferprodukte.
Hausmittel für Hunde bei Gelenkbeschwerden
Bei Gelenkbeschwerden solltest du noch vorsichtiger mit Hausmitteln umgehen. Schmerzen und Steifheit können beispielsweise durch Arthrose, eine Verletzung oder andere Erkrankungen des Bewegungsapparats entstehen. Gerade bei plötzlich auftretenden Schmerzen oder Lahmheit ist es deshalb besser, zunächst die Ursache zu klären.
Wann Wärme, wann Kälte?
Wärme tut bei chronischen Gelenkbeschwerden gut. Wärme muss aber immer angenehm bleiben und niemals „heiss“ sein. Einige Wärmequellen eignen sich deshalb nicht fürs direkte Auflegen auf die Haut.
Hilfsmittel für Wärme bei Hunden: Warmer, gut gepolsterter Liegeplatz; vorsichtig eingesetzte Wärmflasche; warmes Körnerkissen.
Bei Verletzungen, Schwellungen oder Entzündungen hilft Wärme nicht. Dann ist Kälte besser.
Hilfsmittel für Kälte bei Hunden: Kühlpad in ein Tuch gewickelt; Eiswürfelbeutel; durchnässter Schwamm kurz in die Tiefkühltruhe gelegt (nicht bis gefroren, nur stark gekühlt).
Sowohl bei Wärme als auch Kälte ist es wichtig, niemals ungeschützt direkt auf die Haut anzuwenden (es muss immer ein Tuch, Dämpfung, etwas in der Art dazwischen sein) und auch nicht zu lange.
Wann Bewegung, wann Schonung? Und wie am besten?
Bei chronischen Gelenkbeschwerden wie Arthrose braucht dein Hund regelmässige, kontrollierte Bewegung statt vollständiger Schonung. Mehrere kurze Spaziergänge sind besser als eine lange Runde. Wähle ein gleichmässiges Tempo und vermeide abrupte Sprints, Springen oder andere Belastungen, die die Gelenke stark beanspruchen.
Nach einer akuten Verletzung ist dagegen vorübergehend mehr Schonung nötig. Reduziere die Bewegung deines Hundes und vermeide Belastungen, bis die Ursache geklärt ist. Bei Lahmheit, Schmerzen, Schwellungen oder nach einem Unfall solltest du ihn tierärztlich untersuchen lassen.
Wichtig ist also nicht „viel Bewegung oder gar keine“, sondern die richtige Belastung für den jeweiligen Zustand deines Hundes.
Alle Hausmittel mit Eignung für Hunde im Überblick
| Hausmittel | Für Hunde? | Hinweise zur Anwendung |
|---|---|---|
| Hühnersuppe | Ja | Schlicht zubereitet, ohne Zwiebeln, Knoblauch, Lauch und Gewürze |
| Hühnerbrühe | Ja | Nur ungewürzt und salzarm |
| Knochenbrühe | Ja | Nur ohne Zwiebeln, Knoblauch und Gewürze |
| Reis | Ja | Gekocht und ohne Gewürze; kurzfristig als Teil einer Schonkost |
| Gekochtes Huhn | Ja | Fettarm, gut durchgegart und ungewürzt |
| Gekochte Karotten | Ja | Ungesalzen und ohne Gewürze |
| Morosche Karottensuppe | Ja | Bei leichtem Durchfall unterstützend |
| Kürbis | Ja | Ungesüsst und ungewürzt; gute Ballaststoffquelle |
| Banane | Bedingt | Kleine Mengen als Snack geeignet, aber kein spezifisches Heilmittel |
| Zwieback | Bedingt | Auf zuckerfreie Variante achten; kleine Mengen sind i.d.R. nicht problematisch, therapeutischer Nutzen aber nicht belegt |
| Haferflocken bzw. Haferbrei | Ja | Gekocht und ungesüsst; als Ballaststoffquelle |
| Kartoffeln | Ja | Nur gekocht und ohne Gewürze; rohe oder grüne Kartoffeln vermeiden |
| Süsskartoffeln | Ja | Gekocht und ungewürzt |
| Geriebener Apfel | Ja | Kleine Mengen; Kerne und Kerngehäuse entfernen |
| Apfelmus | Bedingt | Nur ungesüsst und ohne Xylit |
| Naturjoghurt | Ja | Kleine Mengen, sofern Milchprodukte vertragen werden |
| Quark | Ja | Kleine Mengen, sofern Milchprodukte vertragen werden |
| Hüttenkäse | Ja | Kleine Mengen; auf niedrigen Salzgehalt achten |
| Kefir | Ja | Nur kleine Mengen und nur bei guter Verträglichkeit |
| Kamillentee | Bedingt | Bei empfindlichen Hunden als problematisch eingestuft |
| Fencheltee | Bedingt | Schwach aufgebrüht und ungesüsst; therapeutische Wirkung nicht ausreichend belegt |
| Pfefferminztee | Bedingt | Nicht mit konzentriertem Pfefferminzöl gleichsetzen; Nutzen bei Hunden nicht ausreichend belegt |
| Schwarztee | Nein | Enthält Koffein |
| Fenchel-Anis-Kümmel-Tee | Bedingt | Nur schwach und ungesüsst; keine pauschale Therapieempfehlung |
| Heilerde | Nicht ausreichend belegt | Keine pauschale Empfehlung als Hausmittel für Hunde |
| Flohsamenschalen | Bedingt | Können bei Verstopfung eingesetzt werden; ausreichende Flüssigkeitsaufnahme wichtig |
| Leinsamen | Bedingt | Als Ballaststoffquelle grundsätzlich möglich; Anwendung und Menge beachten |
| Leinsamenschleim | Bedingt | Kann als Schleimstoff eingesetzt werden; Nutzen je nach Beschwerde unterschiedlich |
| Aktivkohle | Bedingt | Nur bei bestimmten Vergiftungen und nach tierärztlicher Anweisung, nicht als allgemeines Magen-Darm-Hausmittel |
| Honig | Bedingt | Kleine Mengen grundsätzlich möglich, aber kein allgemein bewährtes Mittel |
| Warme Brühe | Ja | Nur ungewürzt und salzarm |
| Salbeitee | Bedingt | Keine pauschale Empfehlung; nur schwach und ungesüsst |
| Thymiantee | Bedingt | Schwach aufgebrüht möglich; therapeutische Wirkung nicht ausreichend belegt |
| Ingwertee | Bedingt | Kleine Mengen grundsätzlich möglich, Nutzen bei Hunden aber nicht ausreichend belegt |
| Zitronenwasser/Heisse Zitrone | Nein | Zitrone ist kein geeignetes Erkältungshausmittel für Hunde |
| Inhalation mit Wasserdampf | Bedingt | Feuchte Raumluft kann unterstützen; richtige Anwendung beachten |
| Kochsalzlösung | Bedingt | Sterile 0,9-%-Lösung kann zur Wundreinigung eingesetzt werden |
| Salzwasser | Bedingt | Nicht mit steriler Kochsalzlösung gleichsetzen; zur Wundreinigung ist sterile Kochsalzlösung vorzuziehen |
| Warme Milch | Bedingt | Nicht giftig, aber viele Hunde vertragen Laktose schlecht; kein therapeutischer Nutzen |
| Milch mit Honig | Bedingt | Kleine Mengen grundsätzlich möglich, aber kein sinnvoll belegtes Hausmittel für Hunde |
| Salzwasser zum Gurgeln | Nein | Hunde können nicht „gurgeln“; Verschlucken möglich |
| Wadenwickel | Nein | Menschliche Anwendung nicht sinnvoll auf Hunde übertragbar |
| Kalte Umschläge | Bedingt | Bei bestimmten akuten Verletzungen möglich; korrekt und kurz anwenden |
| Lauwarme Umschläge | Bedingt | Je nach Beschwerde möglich; nicht bei jeder Entzündung sinnvoll |
| Tee | Bedingt | Nur abhängig von Pflanze und Zubereitung; „Tee“ ist keine einheitliche Kategorie |
| Brühe | Bedingt | Nur ungewürzt und salzarm, „Brühe“ ist keine einheitliche Kategorie |
| Vitamin-C-reiche Lebensmittel | Nicht ausreichend belegt | Kein allgemeiner Grund, Hunden bei Erkältung zusätzlich Vitamin C zu geben |
| Medizinischer Honig | Ja, bedingt | Bestimmte medizinische Honigpräparate können zur Wundversorgung eingesetzt werden |
| Aloe Vera | Bedingt | Äusserliche Anwendung nur mit tiergeeigneten Produkten; nicht einfach Pflanzensaft verwenden |
| Kokosöl | Bedingt | Als Haut- oder Gelenkhausmittel häufig empfohlen, Nutzen nicht ausreichend belegt |
| Olivenöl | Bedingt | Kleine Mengen sind grundsätzlich verträglich, aber kein allgemeines Heilmittel |
| Quarkwickel | Nicht ausreichend belegt | Keine ausreichende Grundlage für eine allgemeine Empfehlung |
| Natron | Nein | Nicht als Hausmittel für Hunde empfohlen |
| Apfelessig | Nicht ausreichend belegt | Kein überzeugender Nutzen als allgemeines Hausmittel |
| Zitronensaft | Nein | Nicht geeignet für Hunde |
| Teebaumöl | Nein | Ätherisches Öl nicht auf eigene Faust anwenden; Vergiftungsrisiko |
| Calendula/Ringelblume | Bedingt | Geeignete tiermedizinische Präparate können äusserlich eingesetzt werden |
| Zwiebel | Nein | Für Hunde toxisch |
| Essig | Nein | Nicht auf gereizte oder verletzte Haut auftragen |
| Alkohol | Nein | Nicht bei Hunden zur Wundreinigung oder Hautbehandlung verwenden |
| Wasserstoffperoxid | Nein | Schädigt heilendes Gewebe; nicht zur Wundreinigung bei Hunden verwenden |
| Wärme | Ja | Bei bestimmten chronischen Gelenkbeschwerden hilfreich; nicht bei jeder akuten Verletzung |
| Kälte | Ja | Bei bestimmten akuten Verletzungen und Schwellungen möglich |
| Wärmflasche | Ja | Nur angenehm warm, niemals heiss und nicht direkt auf die Haut |
| Warmes Körnerkissen | Ja | Wie Wärmflasche: nur angenehm warm und unter Aufsicht |
| Kohlwickel | Nicht ausreichend belegt | Keine ausreichende Grundlage für eine allgemeine Empfehlung beim Hund |
| Arnika | Bedingt | Nur geeignete veterinärmedizinische Präparate; nicht unverdünnt oder innerlich anwenden |
| Beinwell | Bedingt | Anwendung nur in geeigneten äusserlichen Präparaten und nicht auf eigene Faust |
| Teufelskralle | Bedingt | Pflanzliches Präparat mit möglichen Wechselwirkungen; nicht ohne tierärztliche Rücksprache |
| Ingwer | Bedingt | Kleine Mengen grundsätzlich möglich, therapeutische Wirkung aber nicht pauschal belegt |
| Kurkuma | Bedingt | Als Futterbestandteil möglich, therapeutischer Nutzen nicht pauschal belegt |
| CBD-Öl | Nein | Nicht als einfaches Hausmittel empfehlen; einige Produkte und Dosierungen sind problematisch |
| Trockene Kekse | Bedingt | Kleine Mengen sind möglich, therapeutischer Nutzen nicht belegt |
| Feigen | Bedingt | Kleine Mengen grundsätzlich möglich, aber kein sinnvolles Hausmittel |
| Trockenpflaumen | Bedingt | Nicht als Abführmittel für Hunde empfohlen; können Magen-Darm-Beschwerden verursachen |
| Sauerkraut | Bedingt | Kleine Mengen können grundsätzlich verträglich sein, aber kein allgemeines Hausmittel |
| Warmes Wasser | Ja | Bei ausreichender Verträglichkeit eine sinnvolle Möglichkeit zur Flüssigkeitsaufnahme |
| Fenchel | Bedingt | Als Lebensmittel bzw. schwacher Tee möglich; therapeutische Wirkung nicht ausreichend belegt |
| Kümmel | Bedingt | Kleine Mengen grundsätzlich möglich; kein pauschal empfohlenes Hausmittel |
| Anis | Bedingt | Nur in geeigneter Form und kleinen Mengen; keine pauschale Therapieempfehlung |
| Kokosölziehen | Nein | Für Hunde nicht sinnvoll und keine geeignete Mundhygiene-Methode |
| Grüner Tee | Nein | Enthält Koffein |
| Petersilie | Bedingt | Kleine Mengen bestimmter Petersilienarten sind möglich; kein allgemeines Heilmittel |
| Karotten | Ja | Als Lebensmittel gut geeignet; kein allgemeines Heilmittel |
| Apfel | Ja | Kleine Mengen; Kerne und Kerngehäuse entfernen |
| Minze | Bedingt | Nicht pauschal jede Minzart; konzentrierte Öle vermeiden |
| Baldrian | Bedingt | Wird in tiermedizinischen Präparaten eingesetzt, aber nicht als beliebiges Hausmittel dosieren |
| Kamille | Bedingt | Als Tee s.o. möglich, in anderen Zubereitungsformen nicht als allgemeines Hausmittel für Hunde empfohlen |
| Lavendel | Bedingt | Pflanze und geeignete Zubereitung unterschiedlich; ätherisches Öl nicht auf eigene Faust anwenden |
| Johanniskraut | Bedingt | Kann pharmakologisch wirken und Wechselwirkungen haben; nicht eigenmächtig dosieren |
| Melisse | Bedingt | Als Pflanze grundsätzlich möglich; therapeutische Wirkung nicht ausreichend belegt |
| Bachblüten | Nicht ausreichend belegt | Keine überzeugende wissenschaftliche Grundlage für eine therapeutische Wirkung |
| Warme Milch | Bedingt | Siehe Milchverträglichkeit; kein spezifisches Hausmittel |
| Beruhigender Tee | Bedingt | Abhängig von den enthaltenen Pflanzen |
| Vaseline | Bedingt | Äusserlich grundsätzlich möglich, aber kein spezifisches Heilmittel |
| Sheabutter | Bedingt | Äusserlich grundsätzlich möglich; Nutzen als Hausmittel nicht ausreichend belegt |
| Bienenwachs | Bedingt | Äusserlich in geeigneten Produkten möglich; kein eigenständiges Heilmittel |
| Verdünnter Apfelessig | Nicht ausreichend belegt | Kein überzeugender Nutzen; auf gereizter Haut vermeiden |