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Schladming

Schladming liegt im steirischen Ennstal, eingebettet zwischen dem Dachsteinmassiv und den sanfteren Kämmen der Schladminger Tauern — eine Kulisse, die Hunde wie Halter gleichermaßen in Bewegung bringt. Die…

Blick auf Schladming
Bild: Wikimedia Commons – Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0

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Worauf du in Schladming je nach Jahreszeit gerade mit deinem Hund achten solltest.

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Tierarzt, Hundeschule, Pension, Groomer oder Hundeshop — trag deinen Betrieb kostenlos ein und werde für Hundehalter aus Schladming sichtbar. Der Basis-Eintrag ist sofort live.

Hintergrund zur Region

Schladming liegt im steirischen Ennstal, eingebettet zwischen dem Dachsteinmassiv und den sanfteren Kämmen der Schladminger Tauern — eine Kulisse, die Hunde wie Halter gleichermaßen in Bewegung bringt. Die Marktgemeinde ist vielen als Wintersportort bekannt, doch wer mit Hund hier anreist, entdeckt eine Region mit weitläufigen Wäldern, klaren Gebirgsbächen und Almwegen, auf denen der Alltag schnell vergessen ist. Der Geruch von Fichtenharz, das Rauschen der Enns und das Knirschen von Schotter unter den Pfoten — Schladming beginnt schon auf dem Weg zum ersten Ziel.

Die Stadt selbst ist überschaubar und zu Fuß gut erschlossen. Rund um den historischen Stadtplatz wechseln sich Cafés, kleine Läden und Gasthäuser ab, und wer früh morgens mit dem Hund durch die Gassen läuft, erlebt einen Ort, der noch nicht für Touristen inszeniert ist, sondern einfach lebt. Die Nähe zu Rohrmoos, Ramsau und Pichl macht Schladming zum idealen Ausgangspunkt für Tagestouren — sowohl im Sommer als auch, wenn der erste Schnee die Hochlagen bedeckt.

Für Hundehaltende lohnt es sich, vor der Reise konkret zu planen: Welche Wege sind leinenpflichtig, wo darf der Hund ins Wasser, welche Hütten heißen ihn willkommen? Diese Seite gibt dir einen strukturierten Einstieg — aber prüfe Regelungen immer aktuell direkt vor Ort oder bei der Gemeinde, denn Verordnungen können sich ändern.

Tagesausflüge mit Hund in Schladming

Die Stille nach dem ersten Kilometerstein, wenn Schladming hinter einer Biegung verschwindet und nur noch Bergwiesen und Baumrauschen bleiben — das ist der Moment, für den man mit dem Hund hierherkommt. Die Region bietet eine bemerkenswerte Dichte an unterschiedlichen Geländetypen: Talwege am Fluss, schattige Waldpfade in mittleren Lagen und alpine Steige, die Kondition verlangen. Du findest für fast jede Jahreszeit und jede Fitness des Hundes eine passende Route.

Entlang der Enns: Talweg und Flussauen

Die Enns begleitet Schladming auf ihrer Reise aus den Tauern ins Tal und bietet direkt am Ortsrand einen der zugänglichsten Ausflüge. Der flache Radweg entlang des Flussufers lässt sich auch zu Fuß gut begehen und führt durch offene Auen mit Blick auf die umliegenden Berge. Hunde, die das Wasser lieben, finden an ruhigen Abschnitten immer wieder Einstiege — prüfe jedoch vor Ort, ob Baden und freies Laufen an der jeweiligen Stelle erlaubt sind, da die Ufer lokal unterschiedlich geregelt sein können. Der Weg eignet sich besonders für ruhigere Tage oder als Warm-up vor einer längeren Tour.

In Richtung Liezen flacht das Tal weiter ab, und wer ein oder zwei Stunden in eine Richtung wandert, erlebt die Weite des Ennstals in einer fast meditativen Form. Beachte, dass an Abschnitten mit Radverkehr dein Hund sicher bei dir bleiben sollte — die Kombination aus E-Bikes und ungesichertem Hund ist in der Hochsaison nicht ungefährlich.

Schladminger Tauern: Almwege rund um Rohrmoos und Ramsau

Wer den Wagen ein paar Kilometer aus Schladming herausfährt, landet schnell in Rohrmoos-Untertal oder Ramsau am Dachstein — zwei Hochflächen, die im Sommer zu den schönsten Wandergebieten der Steiermark gehören. Die Almwege sind breit, oft gut markiert und führen durch Landschaften, die sich seit Jahrhunderten kaum verändert haben. Almwirtschaft und Weidetierhaltung sind hier aktiv präsent: Du begegnest regelmäßig Rindern, Schafen und Ziegen auf den Wegen und Wiesen.

Das bedeutet konkret: Leine griffbereit halten, Tore nach dem Durchqueren schließen und Weidetiere weiträumig umgehen. Hunde, die auf Nutztiere reagieren, sollten an solchen Abschnitten konsequent geführt werden. Die Ramsau bietet zudem den Vorteil, dass du auf Gemeindestraßen und markierten Wanderwegen häufig weniger Betrieb hast als auf den großen Talrouten — ideal, wenn dein Hund Menschenmengen nicht mag. Informationen zu aktuellen Wegesperrungen und Regelungen findest du beim Tourismusverband Schladming-Dachstein.

Untertal und Obersee: Wanderung in die Schlucht

Das Untertal südlich von Schladming ist eines der bekanntesten Wanderziele der Region — ein schmales, bewaldetes Tal, das von einem Gebirgsbach durchzogen wird und an heißen Sommertagen angenehm kühl bleibt. Der Weg führt über mehrere Kilometer bis zum Giglachseegebiet in höheren Lagen, ist aber auch in kürzeren Abschnitten gut begehbar. Der Bach ist an vielen Stellen zum Greifen nah, was wasserbegeisterten Hunden sichtlich Freude bereitet.

Allerdings: Das Untertal ist in der Hochsaison gut besucht, und auf engen Abschnitten kann die Begegnung mit anderen Wandergruppen, Kindern und Hunden herausfordernd sein. Prüfe vor deiner Tour, ob für bestimmte Abschnitte eine Leinenpflicht oder saisonale Regelungen gelten — gerade in der Brut- und Setzzeit im Frühjahr können Einschränkungen gelten, die nicht immer ausgeschildert sind. Der Einstieg ins Untertal liegt nur wenige Minuten mit dem Auto von Schladming entfernt.

Planai und Hochwurzen: Höhenlagen mit Ausblick

Die Planai ist das Herzstück des Schladminger Wintersports, doch im Sommer verwandeln sich die Hänge in ein weitläufiges Wandergebiet mit Panoramablick weit ins Ennstal hinein. Vom Gipfelbereich aus erschließen sich Grat- und Rundwege, die auch konditionsstarken Hunden gut tun. Die Hochwurzen auf der gegenüberliegenden Talseite bietet ähnliche Möglichkeiten und ist etwas ruhiger als die Planai in der Hauptsaison.

Wichtig zu wissen: Gondeln und Sessellifte nehmen Hunde nicht automatisch mit — das hängt von der jeweiligen Betreiberentscheidung und der Kabinengröße ab. Erkundige dich vor der Fahrt direkt beim Liftbetreiber, ob und unter welchen Bedingungen dein Hund mitgenommen wird. Wer den Aufstieg lieber zu Fuß macht, findet markierte Steige, die ohne Liftnutzung direkt in die Hochlagen führen und den Hund optimal auslasten. Aktuelle Informationen zur Region bietet auch die Steiermark Tourismus-Website.

Hund und lokale Regeln in Schladming

Das Geräusch eines klappernden Halsbands auf Pflastersteinen, ein Blick in die Gaststube, ob der Wirt nickt — wer mit Hund reist, kennt diesen kleinen Unsicherheitsmoment. In Schladming wie überall in Österreich gelten Regeln, die sich aus Bundesgesetzen, Landesverordnungen und kommunalen Beschlüssen zusammensetzen. Die gute Nachricht: Österreich hat eine vergleichsweise gut ausgebaute Hundekultur. Die wichtige Nachricht: Prüfe jede Regelung aktuell und direkt, denn was auf einer Website steht, kann bereits überholt sein.

Leinenpflicht in Schladming und im öffentlichen Raum

In der Steiermark regelt das Steiermärkische Landes-Sicherheitsgesetz grundlegende Anforderungen an die Haltung von Hunden im öffentlichen Raum — dazu zählen Leinenpflichten in bestimmten Bereichen und Anforderungen an die Beaufsichtigung. Die Gemeinde Schladming kann darüber hinaus eigene Verordnungen erlassen, die lokal engere Regeln festlegen. Im Ortskernbereich, auf belebten Gehwegen, im Bereich von Spielplätzen und öffentlichen Einrichtungen gilt in der Regel Leinenpflicht — verlasse dich aber nicht allein auf Erfahrungsberichte anderer, sondern prüfe die aktuelle Gemeindeordnung.

Auf Wanderwegen in Schutzgebieten — und die Region grenzt an Natura-2000-Flächen und Naturschutzgebiete — können saisonale oder ganzjährige Leinenpflichten gelten, auch ohne dass dies immer deutlich ausgeschildert ist. Informiere dich beim Gemeindeamt Schladming oder beim zuständigen Naturschutzreferat des Landes Steiermark über aktuelle Regelungen in empfindlichen Gebieten. Im Zweifel: Leine anlegen schützt vor Strafe und vor Konflikten mit Wildtieren und Weidetieren.

Hundeabgabe und Anmeldepflicht in der Steiermark

Wer in Österreich einen Hund hält, ist zur Anmeldung beim zuständigen Gemeindeamt verpflichtet — das gilt in Schladming wie in jeder anderen österreichischen Gemeinde. Die Gemeinde erhebt eine Hundeabgabe, deren Höhe durch die örtliche Abgabenverordnung geregelt ist. Konkrete Beträge nennst du am besten nicht aus dem Gedächtnis — wende dich direkt ans Gemeindeamt Schladming, um die aktuell gültige Höhe zu erfahren.

Für Touristen und Tagesgäste gilt die Anmeldepflicht im Urlaubsort nicht automatisch, aber einige Gemeinden erheben eine Kurtaxe oder Tourismusabgabe, die Tiere einschließen kann — auch das ist lokal unterschiedlich geregelt. Wenn du längere Zeit in Schladming verbringst, lohnt sich eine kurze Rückfrage bei der Unterkunft oder direkt beim Gemeindeamt. Das stärkt nicht nur die eigene Rechtssicherheit, sondern zeigt auch respektvollen Umgang mit den lokalen Gepflogenheiten.

Öffentlicher Verkehr und Gastronomie mit Hund

Im Steiermärkischen Nahverkehr dürfen Hunde grundsätzlich mitgenommen werden, jedoch gelten je nach Verkehrsmittel unterschiedliche Bedingungen. In Regionalbussen und Zügen ist für größere Hunde häufig ein Maulkorb Pflicht, und es kann sein, dass ein halbes oder ganzes Ticket für den Hund gelöst werden muss. Prüfe die aktuellen Beförderungsbedingungen direkt beim jeweiligen Anbieter — etwa beim Steiermärkischen Landesbahn-Verbund oder den ÖBB — bevor du einsteigst, denn Busfahrer und Schaffner handhaben dies manchmal unterschiedlich.

In der Schladminger Gastronomie ist die Hundefreundlichkeit unterschiedlich ausgeprägt. Terrassen und Schanigärten sind oft die hundefreundlichere Wahl — viele Wirte erlauben Hunde dort, während der Innenbereich häufig ausgeschlossen bleibt. Frag immer kurz nach, bevor du dich mit dem Hund setzt, und führe Hunde im Gastronomiebereich an der Leine. Ein Hund, der ruhig unter dem Tisch liegt, öffnet viele Türen — ein unruhiger Hund schließt sie schnell wieder.

Listenhunde und Entsorgung von Hundekot

Österreich kennt im Gegensatz zu manchen anderen Ländern kein einheitliches Bundesgesetz für sogenannte Listenhunde oder Kampfhunde — die Regelung obliegt den Bundesländern. Die Steiermark hat im Steiermärkischen Hundehaltegesetz spezifische Anforderungen für bestimmte Rassen festgelegt, darunter Anforderungen an Leinenpflicht, Maulkorbpflicht und Sachkundenachweise. Wenn du mit einem Hund einer potenziell betroffenen Rasse reist — etwa Bullterrier, Rottweiler, Staffordshire-Typen oder ähnlichen —, prüfe die aktuell gültige Liste und die damit verbundenen Pflichten beim Land Steiermark, bevor du die Reise antrittst.

Die Entsorgung von Hundekot ist im öffentlichen Raum in Schladming selbstverständlich Pflicht — und in der Praxis gut machbar, da im Ortskern und an frequentierten Wegen Spender mit Tüten aufgestellt sind. Trotzdem: Trag immer eigene Tüten bei dir, denn Spender können leer sein. Hinterlassenschaften auf Wegen, Wiesen und vor Eingängen sind ein häufiger Konfliktpunkt zwischen Hundehaltenden und der übrigen Bevölkerung — und ein leicht vermeidbarer. Entsorgungsboxen befinden sich an mehreren Standorten im Ortsgebiet; ihre genaue Lage prüfst du am besten beim Gemeindeamt oder vor Ort auf Hinweisschildern.

Praktisches vor Ort in Schladming

Schladming ist eine kleine Stadt mit kompaktem Zentrum — doch wer mit Hund hier lebt oder zu Besuch ist, kommt um ein paar organisatorische Grundlagen nicht herum. Von der tierärztlichen Versorgung bis zur Hundebetreuung im Winter: Hier findest du, was du konkret brauchst.

Tierärzte und tierärztlicher Notfall

In Schladming selbst und im näheren Ennstal gibt es tierärztliche Praxen für Kleintiere. Für Routineuntersuchungen, Impfungen und kleinere Verletzungen bist du in der Regel gut versorgt. Prüfe im Voraus, welche Praxis in deiner Nähe auch kurzfristige Termine oder einen Notfalldienst anbietet — das variiert je nach Saison und Personalkapazität. In der Hochsaison (Winter und Sommer) sind die Praxen stark ausgelastet, weil viele Touristen mit Hund in die Region reisen. Für echte Notfälle außerhalb der Öffnungszeiten ist die nächste tierärztliche Notaufnahme in Schladming oder im Raum Graz erreichbar — informiere dich schon vor deinem Aufenthalt über die aktuelle Notfallnummer des regionalen Tierärztenotdienstes. Die Österreichische Tierärztekammer führt ein aktuelles Verzeichnis zugelassener Tierärzte nach Region.

  • Halte die Telefonnummer einer lokalen Praxis griffbereit.
  • Frag beim Einchecken in Unterkunft oder Campingplatz nach dem nächsten Tierarzt.
  • Dokumentiere Impfpass und Gesundheitsakte deines Hundes — gerade im Urlaub wichtig.

Hundeschulen und Training in der Region

Für Welpen, Junghunde oder Hunde, die das Freigelände-Verhalten in alpinem Gelände erst noch lernen müssen, lohnt sich ein Blick auf das Hundeschul-Angebot im Ennstal. Einige Anbieter in der Region bieten saisionale Kurse, Einzeltraining und Geländegewöhnung an — besonders sinnvoll, wenn dein Hund Wild oder Mountainbiker noch nicht kennt. Frag gezielt nach tierfreundlichen Trainingsmethoden und prüfe, ob die Schule über ausgebildete Trainerinnen und Trainer verfügt. Lokale Empfehlungen erhältst du häufig über die Gemeindeverwaltung oder über Aushänge im Tierhandel vor Ort. Überregionale Orientierung bietet der Österreichische Kynologenverband (ÖKV), der Vereine und Ausbildungsstätten nach Bundesland gliedert.

Gerade in einer Tourismusregion wie Schladming treffen viele Hunde aufeinander, die unterschiedlich sozialisiert sind. Ein solides Grundkommando — Rückruf, Sitz, Platz — ist in der Altstadt, auf Wanderwegen und in der Gondelbahn keine Kür, sondern Pflicht. Nutze den Aufenthalt in der Region, um deinen Hund an neue Reize zu gewöhnen: Skilifte, Mountainbikes und Wandergruppen gehören hier zum Alltag.

Auslaufzonen und eingezäunte Flächen

Schladming ist keine Großstadt mit ausgewiesenen Hundefreilaufflächen im Stadtpark-Stil. Natürliche Auslaufmöglichkeiten liegen direkt vor der Tür: Die Wiesen entlang der Enns, die Forststraßen am Planai-Fuß und die weitläufigen Wege rund um Rohrmoos bieten viel Platz — aber immer mit der Einschränkung gültiger Leinenpflichtregelungen. Ob und wo dein Hund leinenfrei laufen darf, hängt von der jeweiligen Verordnung ab; prüfe das direkt bei der Stadtgemeinde Schladming. In der Nebensaison sind viele Flächen weniger stark frequentiert — das kann für scheue oder reaktive Hunde ein echter Vorteil sein. Eine eingezäunte Hundewiese im klassischen Sinne ist in Schladming derzeit nicht stadtbekannt; die freie Natur kompensiert das, solange du die Regeln kennst.

  • Nutz frühe Morgen- oder späte Abendstunden für ruhigere Ausläufe.
  • In Naturschutzgebieten und Wildschutzgebieten gilt oft ganzjährige Leinenpflicht — informiere dich vorab.
  • Auf Skipisten und Forststraßen gilt im Winter häufig eine erhöhte Sorgfaltspflicht für Hundehalter.

Pensionen, Betreuung und hundefreundliche Unterkünfte

Schladming und das umliegende Ennstal haben sich als hundefreundliche Tourismusregion positioniert. Viele Unterkünfte — von der kleinen Pension bis zum Ferienappartement — akzeptieren Hunde, oft gegen eine Zusatzgebühr pro Nacht. Die genauen Konditionen (Gewichtslimits, Anzahl der Tiere, Reinigungspauschale) variieren stark — klär das immer direkt bei der Unterkunft vor der Buchung. Hundebetreuung oder Hundesitting vor Ort ist in einer kleinen Stadt wie Schladming kein breites gewerbliches Angebot; in der Hochsaison gibt es jedoch mitunter lokale Anbieter oder Privatpersonen, die Tagesbetreuung anbieten. Frag im Tourismusbüro nach — die Schladming-Dachstein Tourismusregion kann häufig aktuelle Empfehlungen geben. Wer längere Zeit in der Region bleibt, findet über regionale Facebook-Gruppen oder Aushänge gelegentlich Hundesitter-Angebote.

Plane Tagesausflüge in alpine Gebiete so, dass dein Hund nicht stundenlang allein in der Unterkunft bleibt — viele Wanderungen sind mit Hund machbar, manche Gondeln und Bergbahnen erlauben Hunde unter bestimmten Bedingungen. Erkundige dich direkt bei den jeweiligen Bahnbetreibern, da sich die Regeln saisonal ändern können.


Saisonal in Schladming

Schladming denkt in zwei Hochsaisonen — Winter und Sommer — mit deutlichen Ruhephasen dazwischen. Für Hundehaltende bedeutet das: Je nach Jahreszeit verändern sich Wegeführung, Begegnungsaufkommen und die konkreten Risiken für deinen Hund erheblich. Wer das kennt, kann jede Jahreszeit genießen.

Frühling: Brut- und Setzzeit in den Bergen

Der Frühling in Schladming beginnt oft erst im April, manchmal noch später — die Schneeschmelze auf den Hängen rund um Planai und Hochwurzen zieht sich bis in den Mai. Gleichzeitig setzt in dieser Zeit die Brut- und Setzzeit ein: Rehwild, Gamswild und viele bodenbrütende Vögel sind besonders störungsempfindlich. In der Steiermark gilt während dieser Periode in vielen Waldgebieten und Schutzgebieten eine verschärfte oder ausgeweitete Leinenpflicht — die genauen Zeiträume und Zonen legt die jeweilige Verordnung fest. Halte deinen Hund auf markierten Wegen und achte auf Hinweisschilder am Wegrand, die auf Wildschutzgebiete oder Ruhezonen hinweisen.

Der aufgeweichte Boden nach dem Winter macht viele Forstwege und Almwiesen im Frühjahr schwer begehbar. Matsch und Nässe können für Hunde zwar spaßig, aber auch rutschig sein — besonders an steilen Hängen. Prüfe die Pfoten deines Hundes nach jeder Tour auf kleine Schnittquetschwunden durch Eisreste oder Geröll. Der Frühling bietet dafür ruhige Wanderwege, frisches Grün entlang der Enns und noch wenig Tourismus — ideal, um die Region ohne Gedränge zu erkunden.

  • Informiere dich beim Forstamt oder Gemeindeamt über aktuelle Wegesperrungen.
  • Halte deinen Hund in der Dämmerung besonders nah bei dir — Wildtiere sind dann aktiv.
  • Die Zeckensaison beginnt in der Steiermark oft schon im März — überprüfe deinen Hund nach jedem Ausgang.

Sommer: Hitze, Wasser und Wandern auf 2000 Metern

Der Sommer lockt Wanderer, Mountainbiker und Familien in die Region — und damit auch sehr viele Hunde. Die Temperaturen im Tal können in Schladming durchaus 30 Grad und mehr erreichen, während es auf den Gipfeln rund um Planai oder am Dachstein angenehm kühl bleibt. Plane Wanderungen mit Hund in den frühen Morgenstunden oder am Abend, wenn die Hitze im Tal nachlässt. Asphalt und dunkle Forstwege heizen sich stark auf und können Hundepfoten verbrennen — teste mit dem Handtest, ob der Boden zu heiß ist.

Die Enns und zahlreiche Gebirgsbäche in der Umgebung bieten natürliche Abkühlung für deinen Hund. Prüfe vor dem Planschen, ob das Betreten der Ufer erlaubt ist — in einigen Bereichen schützen Verordnungen die Ufervegetation. Im Sommer sind die Bergbahnen in Schladming teilweise für Wanderer geöffnet; ob Hunde mitfahren dürfen, entscheidet der jeweilige Betreiber — frag direkt an der Talstation. Triff ausreichend Vorsorge für Hitzeschutz: Wasservorrat für deinen Hund, Pausen im Schatten und kein Hund im stehenden Auto.

  • Biete deinem Hund auf längeren Touren alle 30-45 Minuten Wasser an.
  • Mountainbiker auf Forststraßen tauchen oft plötzlich auf — übe ein zuverlässiges Rückrufkommando.
  • Auf bewirtschafteten Almen gilt meist: Hund an die Leine beim Passieren von Weidetieren.

Herbst: Ruhige Wege, Jagdsaison und Pilzduft

Der Herbst ist in vielen Teilen des Ennstals die schönste Jahreszeit für Hundewanderungen: Das Laub färbt sich an den Hängen rund um Rohrmoos und Pichl, die Temperaturen sind mild und die Sommertouristen sind abgereist. Die Wege sind ruhiger, dein Hund kann die Umgebung in eigenem Tempo erkunden. Gleichzeitig beginnt in der Steiermark die Jagdsaison, die je nach Wildart von September bis in den Jänner reicht. In jagdlich genutzten Wäldern bist du verpflichtet, deinen Hund an der Leine zu führen — und das ist nicht nur Vorschrift, sondern auch Schutz: Ein frei laufender Hund kann als gefährlich für das Wild eingestuft werden und in jagdrechtliche Konflikte geraten.

Halte Ausschau nach Warntafeln am Waldeingang, die auf aktiven Jagdbetrieb hinweisen. Grundsätzlich gilt: Rote oder orange Schilder mit Jagdhinweis bedeuten, dass du besonders vorsichtig sein solltest. Pilzsucher und Hunde sind eine klassische Kombination im Herbst — behalte deinen Hund im Blick, denn giftige Pilze wie der Knollenblätterpilz wachsen auch in der Steiermark und können für Hunde tödlich sein. Sprich im Zweifel sofort mit einem Tierarzt, wenn du beobachtest, dass dein Hund etwas vom Boden gefressen hat.

  • Informiere dich über die Jagdzeiten beim Gemeindeamt oder direkt beim lokalen Jagdverband.
  • Nasse Laubwege können für Hunde rutschig sein — besonders an Steilstücken.
  • Die Zeckensaison läuft bis in den Oktober — setze den Zeckenschutz nicht zu früh ab.

Winter: Schnee, Ski-Betrieb und Pfotenpflege

Schladming ist im Winter eine der bekanntesten Skidestinationen der Steiermark — und das verändert die Situation für Hundehaltende fundamental. Skipisten sind für Hunde absolut gesperrt: Das gilt während des Skibetriebs und oft auch bei der Pistenpräparierung in der Nacht. Halte deinen Hund konsequent von präparierten Flächen fern — es ist eine Frage der Sicherheit für alle Beteiligten. Ausgewiesene Winterwanderwege in der Region sind oft geräumt und für Hunde geeignet; prüfe, ob dein geplanter Weg für Fußgänger und Hunde freigegeben ist.

Der Streusalzeinsatz auf Straßen und Wegen in Schladming belastet die Pfoten deines Hundes erheblich. Wasche die Pfoten nach jedem Spaziergang in der Stadt ab und prüfe regelmäßig auf Risse oder Rötungen. Pfotenschutzwachs kann helfen, die Haut geschmeidig zu halten. Im Tiefschnee abseits geräumter Wege kann dein Hund schnell einsinken — das kostet viel Kraft und kann bei kleinen Hunden zur Erschöpfung führen. Dosiere Wintertouren je nach Kondition und Körpergröße deines Hundes.

Die Weltcup-Veranstaltungen (Schladming ist Austragungsort des Nightrace) bringen in der Hochsaison extreme Menschenmassen in die Innenstadt. An solchen Tagen ist die Altstadt für Hunde eine Reizüberflutung — plane Spaziergänge auf ruhigere Randzeiten oder Randgebiete. Informiere dich über aktuelle Veranstaltungen auf der Website der Tourismusregion Schladming-Dachstein, damit dich keine Überraschung trifft.

  • Kurzhaarige Hunde brauchen im Schladminger Winter einen Hundemantel — die Temperaturen können weit unter null fallen.
  • Meide Straßensalzflächen, wo immer möglich, und biete Pfotenschutz an.
  • Achte auf die verkürzten Lichtverhältnisse: Im Dezember ist es ab 16 Uhr dunkel — plane Touren mit Stirnlampe oder reflektivem Halsband.

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