Im Gebirge fühlt sich die Sonne harmlos an, weil die Luft kühl bleibt. Die UV-Strahlung nimmt mit der Höhe aber deutlich zu. Angenehme Temperatur und hohe Strahlung kommen gemeinsam vor, diese Kombination unterschätzen viele. Auf langen Touren über offenes Gelände summiert sich die Belastung.
Wo Hunde verbrennen
Betroffen sind die wenig behaarten, hellen Hautpartien:
- Nasenrücken und Ohrränder
- Bauch und Innenseiten der Beine
- Bereich um Maul und Augen
Besonders gefährdet sind Hunde mit weißem Fell, rosa Nase oder sehr kurzem Fell. Wiederholte Sonnenbrände erhöhen das Risiko für dauerhafte Hautschäden.
Schutz auf der Tour
- Schattenpausen einplanen, Mittagssonne meiden.
- Empfindliche Stellen wie Ohrränder mit Hunde-Sonnencreme schützen, LSF 30 als Richtwert.
- Bei sehr hellen oder kurzhaarigen Hunden ein leichtes Shirt erwägen.
- Ausreichend Wasser mitbringen, Hitze und Strahlung wirken zusammen.
Sonnencreme für Menschen kann Zinkoxid oder andere für Hunde ungeeignete Stoffe enthalten. Ein speziell für Tiere geeignetes Produkt verwenden.
Intensitäts-Verlauf
Relevanz mit der Höhensonne ab Juni. Höchste Belastung an klaren Sommertagen Juli und August. Schneefelder im Frühsommer verstärken die Reflexion zusätzlich.
Quellen
- MeteoSchweiz, UV-Index und Höhenlage
- Bundesverband für Tiergesundheit, Sonnenschutz für Hunde
- Tierärztlicher Ratgeber Sonnenbrand bei Hund und Katze