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Sonnenbrand im Gebirge: Wenn die Höhe täuscht

1. Jun – 31. Aug Schweregrad: Mittel

In der Höhe ist die Luft kühler, die UV-Strahlung aber stärker. Nase, Ohren und dünn behaarte Stellen verbrennen, helle Hunde trifft es zuerst.

Im Gebirge fühlt sich die Sonne harmlos an, weil die Luft kühl bleibt. Die UV-Strahlung nimmt mit der Höhe aber deutlich zu. Angenehme Temperatur und hohe Strahlung kommen gemeinsam vor, diese Kombination unterschätzen viele. Auf langen Touren über offenes Gelände summiert sich die Belastung.

Wo Hunde verbrennen

Betroffen sind die wenig behaarten, hellen Hautpartien:

Besonders gefährdet sind Hunde mit weißem Fell, rosa Nase oder sehr kurzem Fell. Wiederholte Sonnenbrände erhöhen das Risiko für dauerhafte Hautschäden.

Schutz auf der Tour

Sonnencreme für Menschen kann Zinkoxid oder andere für Hunde ungeeignete Stoffe enthalten. Ein speziell für Tiere geeignetes Produkt verwenden.

Intensitäts-Verlauf

Relevanz mit der Höhensonne ab Juni. Höchste Belastung an klaren Sommertagen Juli und August. Schneefelder im Frühsommer verstärken die Reflexion zusätzlich.

Quellen

  1. MeteoSchweiz, UV-Index und Höhenlage
  2. Bundesverband für Tiergesundheit, Sonnenschutz für Hunde
  3. Tierärztlicher Ratgeber Sonnenbrand bei Hund und Katze