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Was ist eine Hundebrille?

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Was ist eine Hundebrille?
Definition

Eine Hundebrille ist ein Schutz für die Augen des Hundes vor UV-Strahlung, Wind, Staub, herumfliegenden Partikeln oder nach Augenoperationen.

Inhalt
  1. Wann braucht ein Hund tatsächlich eine Brille?
  2. Welche Arten von Hundebrillen gibt es?
  3. Worauf sollte ich beim Kauf achten?
  4. Wie gewöhne ich meinen Hund an die Brille?

Eine Hundebrille ist ein Schutz für die Augen des Hundes vor UV-Strahlung, Wind, Staub, herumfliegenden Partikeln oder nach Augenoperationen.

Der Augenschutz wird hauptsächlich bei Aktivitäten im Freien eingesetzt – beim Wandern in den Bergen, bei Fahrradtouren mit dem Hund im Anhänger oder bei Hunden, die beruflich extremen Bedingungen ausgesetzt sind. Polizei- und Rettungshunde tragen sie beispielsweise bei Einsätzen in staubigen Umgebungen.

Wann braucht ein Hund tatsächlich eine Brille?

Die meisten Hunde brauchen keine Brille. Ihre Augen sind von Natur aus gut an verschiedene Lichtverhältnisse angepasst.

Sinnvoll wird eine Hundebrille bei bestimmten Rassen und Situationen: Hunde mit hervorstehenden Augen wie Möpse oder Bulldoggen sind anfälliger für Verletzungen durch Äste oder Dornen. Nach Augenoperationen verhindert eine Brille, dass der Hund sich die Augen reibt. Bei längeren Aufenthalten in schneereichen Gebieten kann sie Schneeblindheit vorbeugen – ein Problem, das vor allem Schlittenhunde betrifft.

Welche Arten von Hundebrillen gibt es?

UV-Schutzbrillen filtern schädliche Strahlung und werden hauptsächlich bei Outdoor-Aktivitäten in grossen Höhen verwendet. Die Gläser sind meist getönt und bieten zusätzlich Windschutz.

Medizinische Schutzbrillen sind transparent und dienen nach Operationen oder bei Augenerkrankungen als Barriere. Sie verhindern, dass der Hund sich kratzt oder Schmutz in die Wunde gelangt.

Schwimmbrillen für Hunde sind wasserdicht und schützen vor Chlor im Pool oder Salzwasser am Meer. Sie werden hauptsächlich bei Wassersportarten oder Therapieschwimmen eingesetzt.

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Die Passform entscheidet über Akzeptanz und Schutzwirkung. Miss den Kopfumfang deines Hundes und den Abstand zwischen den Augen. Die meisten Hersteller bieten Grössentabellen mit diesen Massen an.

Das Material sollte flexibel aber stabil sein. Gummi oder weicher Kunststoff am Rahmen verhindert Druckstellen. Die Gläser müssen bruchsicher sein – Polycarbonat ist hier Standard.

Verstellbare Riemen sind Pflicht, da sich die Brille dem Hundekopf anpassen muss. Ein zu lockerer Sitz bietet keinen Schutz, ein zu fester Sitz wird der Hund nicht tolerieren.

Belüftungsschlitze verhindern das Beschlagen der Gläser. Ohne ausreichende Luftzirkulation wird die Brille zur Qual für den Hund.

Wie gewöhne ich meinen Hund an die Brille?

Die Eingewöhnung braucht Geduld. Lass den Hund die Brille zunächst nur beschnüffeln und belohne ihn dafür. Setze sie ihm dann für wenige Sekunden auf und steigere die Zeit langsam.

Niemals die Brille aufzwingen oder während stressiger Situationen anziehen. Der Hund soll die Brille mit positiven Erfahrungen verknüpfen. Viele Hunde akzeptieren sie erst nach mehreren Trainingseinheiten über Wochen hinweg.