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Legg-Calvé-Perthes Krankheit

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Legg-Calvé-Perthes Krankheit Quelle: KI-Symbolbild Rasse
Definition

Die Legg-Calvé-Perthes-Krankheit ist eine orthopädische Erkrankung beim Hund, bei der die Blutversorgung des Oberschenkelkopfes gestört ist und dadurch Knochengewebe absterben kann.

Inhalt
  1. Was ist die Legg-Calvé-Perthes Krankheit beim Hund?
  2. Welche Hunde erkranken an Legg-Calvé-Perthes?
  3. Wie erkenne ich Legg-Calvé-Perthes bei meinem Hund?
  4. Wie wird die Diagnose gestellt?
  5. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?
  6. Wie ist die Prognose nach der Operation?

Die Legg-Calvé-Perthes-Krankheit (LCP), auch Legg-Perthes-Krankheit oder Femurkopfnekrose genannt, ist eine Erkrankung des Hüftgelenks bei Hunden. Dabei kommt es zu einer Durchblutungsstörung des Oberschenkelkopfes, wodurch die Versorgung des Knochengewebes beeinträchtigt wird. In der Folge kann der betroffene Bereich geschwächt werden und sich verformen.

Was ist die Legg-Calvé-Perthes Krankheit beim Hund?

Die Legg-Calvé-Perthes Krankheit verursacht eine Durchblutungsstörung im Hüftkopf, die zum Absterben von Knochengewebe führt.

Betroffen sind meist kleine Hunderassen im Alter zwischen vier und zwölf Monaten.

Der medizinische Fachbegriff lautet aseptische Femurkopfnekrose – „aseptisch“ bedeutet dabei, dass keine Bakterien die Ursache sind.

Welche Hunde erkranken an Legg-Calvé-Perthes?

Die Legg-Calvé-Perthes-Krankheit tritt gehäuft bei bestimmten kleinen Hunderassen auf. Die genaue Ursache ist noch nicht vollständig geklärt, aber eine genetische Veranlagung wird vermutet.

Besonders häufig betroffen sind unter anderem West Highland White Terrier, Yorkshire Terrier, Zwergpudel, Cairn Terrier, Australian Terrier, Manchester Terrier und Jack Russell Terrier.

Auch bei anderen kleinen Hunderassen kann die Erkrankung auftreten. Typischerweise zeigen betroffene Hunde erste Symptome zwischen dem 4. und 12. Lebensmonat.

Wie erkenne ich Legg-Calvé-Perthes bei meinem Hund?

Typische Anzeichen sind eine zunehmende Lahmheit der Hintergliedmassen, Schmerzen beim Bewegen der Hüfte sowie eine eingeschränkte Beweglichkeit.

Wie wird die Diagnose gestellt?

Röntgenaufnahmen zeigen charakteristische Veränderungen am Hüftkopf: Er wird unregelmässig geformt und teilweise durchsichtig. Erfahrene Tierärzte erkennen die Krankheit oft schon an der Art, wie der Hund läuft.

In frühen Stadien kann das Röntgenbild noch unauffällig sein, dann sind Folgeaufnahmen nach zwei bis drei Wochen nötig.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Je nach Schweregrad können konservative Massnahmen wie Schmerztherapie und Physiotherapie helfen. Bei stärker ausgeprägten Veränderungen ist häufig eine Operation erforderlich, um die Beweglichkeit und Lebensqualität des Hundes wiederherzustellen.

Bei dieser Operation handelt es sich um die Femurkopfentfernung. Dabei entfernt der Chirurg den geschädigten Hüftkopf komplett. Das klingt dramatisch, aber die meisten kleinen Hunde bewegen sich danach wieder schmerzfrei. Die Muskulatur übernimmt die Stabilisierung des Gelenks. Schmerzmedikamente und Physiotherapie unterstützen die Heilung.

Wie ist die Prognose nach der Operation?

Die meisten operierten Hunde erreichen wieder eine gute Lebensqualität ohne dauerhafte Lahmheit. Kleinere Hunde unter zehn Kilogramm haben bessere Aussichten als grössere.

Die ersten vier Wochen nach der Operation sind entscheidend: Kurze, kontrollierte Spaziergänge fördern den Muskelaufbau. Die Gelenke dürfen in der Erholungsphase aber nicht überstrapaziert werden, also kein aufreibender Sport oder ähnlich anstrengende Aktivitäten.

Eine enge Zusammenarbeit und Nachbetreuung durch den behandelnden Tierarzt ist wichtig.