Jicama
Jicama ist eine essbare Wurzelknolle der Pflanze Pachyrhizus erosus, die reich an Wasser und präbiotischen Ballaststoffen wie Inulin ist und in der Hundeernährung in kleinen Mengen grundsätzlich als gut verträglich gilt, sofern sie roh oder gegart ohne Schale angeboten wird.
Inhalt
Jicama ist eine knollige Wurzel aus Mexiko, die geschält und roh einen süsslich-nussigen Geschmack entwickelt, ähnlich einer Mischung aus Apfel und Rettich. Die geschälte Jicama-Wurzel dürfen Hunde fressen. Alle anderen Pflanzenteile, Blätter, Schoten, Samen und Stängel, enthalten das Insektizid Rotenon und sind giftig.
Welche Nährstoffe bietet Jicama dem Hund?
100 Gramm Jicama enthalten 38 Kalorien, 9 Gramm Kohlenhydrate und 5 Gramm Ballaststoffe. Dazu Vitamin C (20 mg), Kalium (150 mg) und das Präbiotikum Inulin.
Der Inulin-Gehalt macht etwa 15% der Gesamtkohlenhydrate aus. Das fördert die Darmflora, kann aber bei empfindlichen Hunden Blähungen verursachen.
Wie viel Jicama darf mein Hund fressen?
Kleine Hunde (bis 10 kg): Ein Würfel von 2×2 cm täglich. Grosse Hunde (über 30 kg): Maximal 50 Gramm, etwa vier Würfel.
Beginne mit der Hälfte und beobachte 24 Stunden. Weicher Kot oder Blähungen zeigen eine Überdosierung an. Dann pausiere drei Tage und halbiere die Menge.
Zubereitung für den Hund
Schäle die braune Aussenhaut vollständig ab, sie ist schwer verdaulich. Das weisse Fruchtfleisch in fingernagelgrosse Würfel schneiden.
Roh: Behält den knackigen Biss, der Zahnbelag mechanisch entfernt. Gekocht: Wird weicher, verliert aber Vitamin C und den charakteristischen Geschmack.
Wo kann man Jicama kaufen?
Jicama findest du in gut sortierten Supermärkten bei exotischem Gemüse oder in Latino-Geschäften. Die Knolle lässt sich auch ungekühlt eine Weile lagern.
Erkennungsmerkmale: Braune, papierartige Schale, weisses Fruchtfleisch, rundlich-birnenförmig, etwa faustgross. Kaufe nur feste Knollen ohne weiche Stellen.
Ist Jicama besser als heimisches Wurzelgemüse?
Nein. Möhren, Pastinaken oder Kohlrabi bieten ähnliche Nährstoffe bei geringeren Kosten und besserer Verfügbarkeit.
Jicama punktet nur durch den hohen Inulin-Gehalt, aber Topinambur aus deutschem Anbau enthält dreimal mehr Inulin bei halbem Preis.
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