Pastinaken
Pastinaken sind ein helles Wurzelgemüse, das Hunde bedenkenlos fressen können - sofern du sie richtig zubereitest.
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Pastinaken sind ein helles Wurzelgemüse, das Hunde bedenkenlos fressen können – sofern du sie richtig zubereitest. Die süßlichen Wurzeln enthalten deutlich mehr Kalorien als andere Gemüsesorten, können aber trotzdem eine sinnvolle Ergänzung sein.
Welche Nährstoffe stecken in Pastinaken?
100 Gramm gekochte Pastinaken liefern etwa 75 Kalorien und enthalten:
- 4 Gramm Ballaststoffe (gut für die Verdauung)
- 22 mg Vitamin C (mehr als Karotten)
- 375 mg Kalium (für Herzfunktion)
- 23 µg Folsäure (für Zellbildung)
- 0,1 mg Vitamin B6 (für Nervenfunktion)
Der Kaliumgehalt ist relativ hoch – das kann bei Hunden mit Nierenproblemen problematisch werden.
Wie füttere ich Pastinaken richtig?
Roh sind Pastinaken für Hunde schwer verdaulich und können Bauchschmerzen verursachen. Koch sie immer weich, bevor du sie verfütterst.
So machst du es richtig: Pastinaken schälen, in kleine Würfel schneiden und 15-20 Minuten köcheln lassen. Ohne Salz, Gewürze oder Öl. Die Konsistenz sollte weich genug sein, dass du sie mit der Gabel zerdrücken kannst.
Für Welpen oder sehr kleine Hunde kannst du die gekochten Pastinaken zusätzlich pürieren.
Wie viel Pastinake darf mein Hund fressen?
Pastinaken sollten nur einen kleinen Teil der Gesamtration ausmachen – maximal 10 Prozent der täglichen Kalorienmenge.
Konkret bedeutet das:
- Hunde bis 10 kg: 1-2 Teelöffel gekochte Pastinaken
- Hunde 10-25 kg: 1-2 Esslöffel gekochte Pastinaken
- Hunde über 25 kg: 3-4 Esslöffel gekochte Pastinaken
Fang mit der halben Menge an und beobachte, wie dein Hund reagiert. Manche bekommen von ballaststoffreichem Gemüse weichen Kot.
Wann sollte ich keine Pastinaken füttern?
Bei Hunden mit Nierenerkrankungen ist Vorsicht geboten – der hohe Kaliumgehalt kann die Nieren zusätzlich belasten. Sprich vorher mit deinem Tierarzt.
Auch wenn dein Hund zu Übergewicht neigt, sind Pastinaken nicht die beste Wahl. Mit 75 Kalorien pro 100 Gramm enthalten sie dreimal so viel Energie wie Gurken oder Zucchini.
Bei Durchfall oder empfindlichem Magen lass die Finger davon – die Ballaststoffe können die Verdauung zusätzlich anregen.
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