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Rettich

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Rettich
Definition

Rettich ist ein scharfes Wurzelgemüse, das Hunde in kleinen Mengen fressen dürfen – die enthaltenen Senföle können aber bei empfindlichen Tieren Verdauungsprobleme auslösen.

Inhalt
  1. Welche Nährstoffe stecken im Rettich?
  2. Wie viel Rettich darf mein Hund fressen?
  3. Welche Symptome zeigen eine Rettich-Unverträglichkeit?
  4. Wie bereite ich Rettich für meinen Hund zu?
  5. Wann sollte ich auf Rettich verzichten?

Rettich ist ein scharfes Wurzelgemüse, das Hunde in kleinen Mengen fressen dürfen – die enthaltenen Senföle können aber bei empfindlichen Tieren Verdauungsprobleme auslösen. Die Schärfe macht Rettich zu einem Gemüse, das du vorsichtig testen solltest.

Welche Nährstoffe stecken im Rettich?

Rettich enthält mehrere für Hunde wertvolle Nährstoffe pro 100 Gramm: 25 mg Vitamin C (stärkt das Immunsystem), 240 mg Kalium (unterstützt Herz und Muskeln), 1,6 g Ballaststoffe (fördern die Verdauung) und 25 μg Folsäure (wichtig für Zellteilung).

Die Ballaststoffe können bei verstopfungsanfälligen Hunden hilfreich sein. Das Vitamin C wirkt antioxidativ – auch wenn Hunde es selbst produzieren können.

Wie viel Rettich darf mein Hund fressen?

Die Höchstmenge liegt bei 0,5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht täglich. Ein 20-Kilo-Hund verträgt also maximal 10 Gramm Rettich – das entspricht etwa einem Teelöffel gehacktem Rettich.

Diese Menge solltest du nicht täglich geben. Zweimal pro Woche reicht völlig aus.

Welche Symptome zeigen eine Rettich-Unverträglichkeit?

Die Senföle im Rettich verursachen bei empfindlichen Hunden binnen 2-6 Stunden nach dem Fressen diese Symptome: vermehrtes Speicheln, Blähungen mit starkem Geruch, weichen bis flüssigen Kot oder Bauchkrämpfe (der Hund macht einen „Katzenbuckel“).

Besonders kleine Rassen unter 5 Kilogramm reagieren oft empfindlicher auf die Schärfe.

Wie bereite ich Rettich für meinen Hund zu?

Schneide den Rettich in maximal 5 mm große Würfel – so kann auch ein kleiner Hund ihn problemlos kauen. Gekochter Rettich ist milder, verliert aber einen Teil der wasserlöslichen Vitamine.

Füttere ihn pur ohne Salz, Essig oder Öl. Rettichsalate aus der Menschenküche sind tabu.

Wann sollte ich auf Rettich verzichten?

Verzichte auf Rettich bei Hunden mit chronischen Magen-Darm-Erkrankungen, nach Antibiotika-Behandlungen (empfindliche Darmflora) oder wenn dein Hund bereits auf andere scharfe Gemüse wie Zwiebeln oder Radieschen reagiert hat.

Bei Welpen unter 6 Monaten ist der Verdauungstrakt noch zu unreif für scharfe Senföle.

Dürfen Hunde schwarzen Rettich essen?

Schwarzer Rettich enthält mehr Senföle als weißer und ist daher schärfer. Die Mengenempfehlung halbiert sich auf 0,25 g pro Kilo Körpergewicht.

Ist Rettichsaft für Hunde geeignet?

Rettichsaft ist zu konzentriert und kann selbst in kleinen Mengen Magenreizungen verursachen. Das ganze Gemüse ist besser verträglich.

Kann Rettich bei Husten helfen?

Die Senföle wirken schleimlösend, aber die Dosierung für therapeutische Effekte würde bei Hunden zu Magenproblemen führen. Lass Atemwegsprobleme tierärztlich abklären.