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HD-Röntgen

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HD-Röntgen
Definition

Das HD-Röntgen ist eine Röntgenuntersuchung der Hüftgelenke zur Diagnose von Hüftgelenksdysplasie bei Hunden.

Inhalt
  1. Was zeigt das HD-Röntgen?
  2. Wann wird das HD-Röntgen gemacht?
  3. Wie wird HD bewertet?
  4. Was kostet das HD-Röntgen?
  5. Welche Rassen sind betroffen?

Das HD-Röntgen ist eine Röntgenuntersuchung der Hüftgelenke zur Diagnose von Hüftgelenksdysplasie bei Hunden.

Was zeigt das HD-Röntgen?

Das Röntgenbild zeigt, wie gut Hüftkopf und Hüftpfanne zueinander passen. Bei gesunden Hüften sitzt der Hüftkopf tief in der Pfanne. Bei HD steht er heraus oder die Pfanne ist zu flach.

Die Bilder entstehen unter Narkose, weil der Hund präzise gelagert werden muss. Standard sind zwei Aufnahmen: eine mit gestreckten Hinterbeinen und eine im „Distraktionsverfahren“, bei dem die Hüften auseinandergedrückt werden.

Wann wird das HD-Röntgen gemacht?

Frühestens mit 12 Monaten, bei Riesenrassen oft erst mit 15-18 Monaten. Vorher sind die Knochen noch nicht vollständig verknöchert. Züchter lassen HD-Röntgen oft vor dem ersten Zuchteinsatz machen.

Bei Verdacht auf HD kann schon früher geröntgt werden – dann aber nur zur Behandlungsplanung, nicht zur offiziellen Bewertung.

Wie wird HD bewertet?

Die FCI-Klassifikation stuft HD in fünf Grade ein:

  • A (HD-frei): Hüftkopf sitzt tief in der Pfanne
  • B (Übergangsform): Hüftkopf sitzt etwas lockerer
  • C (leichte HD): Deutliche Lockerung sichtbar
  • D (mittlere HD): Hüftkopf steht teilweise aus der Pfanne
  • E (schwere HD): Vollständige Verrenkung

Grad A und B gelten als zuchtfähig. Ab Grad C steigt das Arthroserisiko deutlich.

Was kostet das HD-Röntgen?

Zwischen 150 und 300 Euro, je nach Region und Praxis. Die offizielle Auswertung durch einen HD-Gutachter kostet zusätzlich 30-50 Euro.

Manche Versicherungen übernehmen die Kosten, wenn bereits Lahmheit besteht.

Welche Rassen sind betroffen?

HD tritt bei allen Rassen auf, besonders häufig bei schweren Hunden wie Deutscher Schäferhund, Rottweiler, Berner Sennenhund oder Golden Retriever.

Auch kleinere Rassen wie Mops oder Französische Bulldogge können betroffen sein, werden aber seltener geröntgt.