Fransen
Fransen sind längere, meist seidig glänzende Haare, die bei bestimmten Hunderassen an Ohren, Läufen, Rute und Brustbereich wachsen.
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Fransen sind längere, meist seidig glänzende Haare, die bei bestimmten Hunderassen an Ohren, Läufen, Rute und Brustbereich wachsen. Sie unterscheiden sich vom normalen Deckhaar durch ihre feinere Struktur und grössere Länge – oft 5-15 cm im ausgewachsenen Zustand.
Welche Hunderassen haben ausgeprägte Fransen?
Papillons entwickeln ihre charakteristischen Ohrfransen erst ab dem sechsten Lebensmonat. Cavalier King Charles Spaniels zeigen Fransen an allen vier Läufen und der Rute. Bei English Settern können die Läufe so stark befranst sein, dass die Pfoten optisch verschwinden.
Border Collies haben oft asymmetrische Fransenverteilung – ein Lauf stark befranst, der andere kaum. Das liegt an genetischen Faktoren, nicht an der Pflege.
Wo sammelt sich bei Fransen der meiste Dreck?
Die Problemzonen liegen zwischen den Zehen und an den Läufen. Hier verfangen sich Grassamen, kleine Äste und Salz vom Winterstreuen. Bei langhaarigen Spaniels bilden sich nach Waldspaziergängen regelrechte Kletten-Nester in den Läufen.
Ohrenfransen fangen Pollen und feinen Staub – besonders bei bodennahen Hunden wie Cockapoos wird das zum täglichen Problem.
Wie oft müssen Fransen gebürstet werden?
Täglich kurz durchkämmen mit einem groben Kamm (Zinkenabstand 4-6 mm) verhindert Verfilzungen. Einmal wöchentlich gründlich mit einer Slickerbürste arbeiten – aber nur bei trockenem Fell.
Nach Regenspaziergängen die Fransen nie nass bürsten. Das Haar wird elastisch und reisst. Erst föhnen oder lufttrocknen lassen.
Wann sollten Fransen gekürzt werden?
Wenn dein Hund über die eigenen Ohrenfransen stolpert oder die Läufe so dicht befranst sind, dass er beim Laufen unsicher wird. Bei Ausstellungshunden sind Fransenkürzungen oft tabu – hier gilt der Rassestandard.
Selbst schneiden nur mit einer stumpfen Schere und nur die Spitzen. Fransen wachsen langsam nach – ein zu radikaler Schnitt braucht 6-12 Monate zur Korrektur.
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