Blenheim
Blenheim bezeichnet eine der vier anerkannten Fellfarben beim Cavalier King Charles Spaniel mit weisser Grundfarbe und symmetrisch verteilten kastanienbraunen Flecken.
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Blenheim bezeichnet eine der vier anerkannten Fellfarben beim Cavalier King Charles Spaniel. Das Fell zeigt eine weisse Grundfarbe mit symmetrisch verteilten kastanienbraunen Flecken, besonders an Ohren und Kopf.
Wie sieht die Blenheim-Färbung genau aus?
Die Blenheim-Färbung zeigt sich als perlfarbenes bis reinweisses Fell mit klar abgegrenzten kastanienbraunen Flecken. Die Flecken sitzen symmetrisch auf beiden Kopfseiten, erfassen die Ohren vollständig und können sich über Rücken und Schwanz erstrecken.
Der sogenannte „Blenheim Spot“ – ein einzelner kastanienbrauner Fleck mittig auf der Stirn – gilt als besonders begehrt. Nicht jeder Blenheim-Cavalier trägt diesen Spot, doch Züchter und Aussteller schätzen ihn.
Woher kommt der Name Blenheim?
Der Name bezieht sich auf Blenheim Palace, den Stammsitz der Herzöge von Marlborough in Oxfordshire. Die Familie züchtete bereits im 18. Jahrhundert Cavaliere in dieser Farbvariation.
Eine Legende verbindet die Färbung mit der Schlacht von Blenheim 1704: Sarah Churchill, die Herzogin von Marlborough, soll während der Schlacht eine trächtige Hündin gestreichelt haben – der Daumenabdruck habe den Stirnfleck bei den Welpen verursacht. Die Geschichte ist romantisch, genetisch jedoch nicht haltbar.
Welche anderen Cavalier-Farben gibt es neben Blenheim?
Der Rassestandard erkennt vier Farbschläge an: Blenheim (weiss-kastanienbraun), Ruby (einfarbig rot), Black and Tan (schwarz mit lohfarbenen Abzeichen) und Tricolor (schwarz-weiss-lohfarben).
Blenheim ist statistisch die häufigste Farbe bei Cavalier King Charles Spaniels. Tricolor folgt auf Platz zwei.
Beeinflusst die Fellfarbe die Gesundheit?
Die Blenheim-Färbung selbst verursacht keine gesundheitlichen Probleme. Cavaliere aller Farbschläge teilen dieselben rassetypischen Gesundheitsrisiken wie Mitralendosuffizienz und Syringomyelie.
Weisse Fellbereiche können empfindlicher auf Sonneneinstrahlung reagieren. Bei starker UV-Belastung solltest du besonders die Nasenspitze und Ohrenränder im Blick behalten.
Was ist bei der Fellpflege zu beachten?
Das seidige Fell benötigt alle zwei bis drei Tage Bürsten, um Verfilzungen zu verhindern. Die weissen Bereiche zeigen Schmutz deutlicher als dunkle Fellpartien.
Tränende Augen hinterlassen auf weissem Fell rötliche Spuren. Tägliches Abwischen mit einem feuchten Tuch hilft, diese Verfärbungen zu minimieren. Bei anhaltender Tränenbildung solltest du die Ursache tierärztlich abklären lassen.
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