Allgemeine Untersuchung
Eine allgemeine Untersuchung ist die systematische körperliche Untersuchung des Hundes durch den Tierarzt ohne konkreten Krankheitsverdacht.
Inhalt
Eine allgemeine Untersuchung ist die systematische körperliche Untersuchung des Hundes durch den Tierarzt ohne konkreten Krankheitsverdacht.
Wie läuft eine allgemeine Untersuchung ab?
Die Untersuchung folgt einem standardisierten Schema. Zuerst erfragt der Tierarzt Veränderungen in Verhalten, Fressgewohnheiten und Ausscheidungen (Anamnese).
Bei der körperlichen Untersuchung erfasst der Tierarzt systematisch alle Körperregionen: Haut und Fell, Augen, Ohren, Maulhöhle und Zähne. Er tastet die Lymphknoten ab, hört Herz und Lunge ab und untersucht den Bauchraum durch Palpation.
Anschliessend misst er das Gewicht und beurteilt die Körperkondition. Je nach Alter des Hundes kann eine Blutdruckmessung hinzukommen.
Wie oft sollte die allgemeine Untersuchung stattfinden?
Gesunde erwachsene Hunde sollten einmal jährlich untersucht werden. Ab dem siebten Lebensjahr empfehlen Tierärzte halbjährliche Kontrollen, da altersbedingte Erkrankungen häufiger auftreten.
Welpen benötigen bis zur vollständigen Grundimmunisierung alle drei bis vier Wochen eine Untersuchung. Bei chronisch kranken Hunden richtet sich das Intervall nach der jeweiligen Erkrankung.
Was bedeuten häufige Befunde bei der Untersuchung?
Vergrösserte Lymphknoten können auf Infektionen oder andere Erkrankungen hindeuten. Herzgeräusche treten bei älteren Hunden häufig auf und sind oft altersbedingt, können aber auch ernstere Ursachen haben.
Zahnbelag und Zahnfleischentzündungen zählen zu den häufigsten Befunden und entwickeln sich bei den meisten Hunden ab dem dritten Lebensjahr. Hautveränderungen wie kleine Knoten oder Warzen treten besonders bei älteren Hunden auf.
Ein erhöhter Puls oder eine veränderte Atemfrequenz können erste Anzeichen von Herz-Kreislauf-Problemen sein. Der Gewichtsverlauf seit der letzten Untersuchung gibt Aufschluss über den Gesundheitszustand.
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