Vorsicht geboten: Die Risiken vom Spielen mit Holz und Ästen für Hunde
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Hunde kauen gerne auf Ästen und Holzstücken. Was harmlos wirkt, kann ernsthafte Gesundheitsprobleme verursachen. Uns ist kürzlich passiert, dass sich ein kleines Hölzchen im Rachen von Sunny verkeilt hat.
Mögliche Probleme und Gefahren beim Spielen mit Holz
Wir waren uns dieser Risiken immer bewusst und hätten nie gedacht, dass uns so etwas passieren würde. Sunny hat in aller Ruhe auf einem kleinen Ast gekaut – ich war mir sicher, da kann nichts passieren. Doch er hat es geschafft.
Verletzungen im Maul und Rachenbereich: Äste haben oft scharfe Kanten und splittern beim Kauen. Das führt zu Schnitten im Maul, an der Zunge oder im Rachen.
Erstickungsgefahr: Kleine Holzstücke oder Splitter können eingeatmet werden und in der Luftröhre stecken bleiben.
Darmverschluss und innere Verletzungen: Verschluckte Holzstücke bleiben im Verdauungstrakt stecken. Scharfe Splitter können den Darmtrakt durchbohren.
Zahnschäden: Hartes Holz führt bei intensivem Kauen zu Zahnbrüchen oder starkem Abrieb.
Parasiten und Schadstoffe: Holz vom Boden kann mit Parasiten, Schimmelpilzen oder Schadstoffen kontaminiert sein.
Prävention und Alternativen
Mit sicherem Spielzeug, regelmässigen Maulkontrollen und gezieltem Training lässt sich das Risiko deutlich senken. Unser Glück war, dass wir das Hineinfassen ins Maul mit den Hunden geübt hatten. So hat Sunny gut hingehalten, und wir konnten das Holz vorsichtig herausziehen.
Aufsicht und Training: Behalte deinen Hund draussen im Blick. Trainiere Kommandos wie «Aus» oder «Lass es», damit er Dinge fallen lässt oder gar nicht erst aufnimmt.
Sichere Spielzeuge: Kauspielzeuge aus Naturkautschuk oder spezielle Kauknochen sind gute Alternativen, die auch zur Zahnpflege beitragen.
Training zur Maulkontrolle: Gewöhne deinen Hund daran, dass du ihm ins Maul schauen und notfalls Fremdkörper entfernen kannst. Das hilft auch bei der allgemeinen Mundhygiene.
Regelmässige Kontrollen: Untersuche das Maul deines Hundes auf Verletzungen, Fremdkörper oder Zahnschäden, um frühzeitig eingreifen zu können.
Naturnahe Alternativen: Speziell behandelte, splitterfreie Kauhölzer sind eine sicherere Alternative zu natürlichen Ästen.
Handeln im Notfall
Auch mit guter Vorbereitung kann immer etwas passieren. Ein Hund überlegt sich selten, was zu welchen Konsequenzen führt. Selbst nachdem wir den Ast aus Sunnys Schnauze hatten, wollte er damit weiterspielen.
Sollte sich dein Hund verletzt haben oder Anzeichen eines Darmverschlusses zeigen, geh sofort zum Tierarzt. Jede Minute zählt.