Tierschutz

Preis für Tierschutzprojekte: Helping Vets Einsendefrist läuft!

Der Helping Vets Award prämiert jährlich Tierschutzprojekte mit 2.000 Euro. Hundeschutzvereine haben gute Chancen – wenn sie messbare Erfolge vorweisen können.

2 Min Lesezeit
Preis für Tierschutzprojekte: Helping Vets Einsendefrist läuft!
Inhalt
  1. Welche Hundeprojekte haben bereits gewonnen?
  2. Was macht eine erfolgreiche Bewerbung aus?
  3. Wie läuft die Bewerbung ab?
  4. Warum fokussiert sich Heel auf Tierschutz?

Dein Verein rettet Hunde aus schlechten Verhältnissen oder hilft Hundehaltern in Not? Der Helping Vets Award von Heel Veterinär prämiert jährlich Tierschutzprojekte mit 2.000 Euro Preisgeld – und Hundeschutz-Initiativen haben dabei gute Chancen.

Welche Hundeprojekte haben bereits gewonnen?

In den vergangenen Jahren zeichnete die Jury verschiedene hundeorientierte Projekte aus. Ein Verein, der Menschen mit Behinderung Assistenzhunde vermittelt, gewann ebenso wie mobile Tierärzte-Teams, die Hunde sozial schwacher Halter kostenlos versorgen.

Besonders punkten konnten Projekte mit messbarer Wirkung: Vereine, die nachweisen können, wie viele Hunde sie pro Jahr retten, vermitteln oder medizinisch versorgen. Ein Hundeasyl aus Norddeutschland überzeugte die Jury mit seinem Resozialisierungsprogramm für verhaltensauffällige Hunde.

Was macht eine erfolgreiche Bewerbung aus?

Die Heel-Jury bewertet drei Kriterien: Nachhaltigkeit, Vorbildwirkung und soziales Engagement. Nachhaltigkeit bedeutet dabei nicht nur Umweltschutz, sondern langfristige Verbesserung der Tierschutzsituation.

Erfolgreiche Bewerber dokumentieren ihre Arbeit mit konkreten Zahlen. „Wir haben 47 Hunde vermittelt“ überzeugt mehr als „Wir helfen vielen Hunden“. Fotos von Vorher-Nachher-Situationen verstärken die Wirkung zusätzlich.

Wie läuft die Bewerbung ab?

Heel Veterinär öffnet die Bewerbungsrunde üblicherweise im Frühjahr. Berechtigt sind ausschliesslich deutsche Vereine und Organisationen – private Initiativen fallen raus. Die Einsendefrist liegt meist Ende Mai.

Neben dem Preisgeld erhalten Gewinner eine Bühne: Heel stellt sie auf der jährlichen Pressekonferenz vor und nutzt die Projekte für eigene PR-Zwecke. Das bringt zusätzliche Aufmerksamkeit und potenzielle Spender.

Warum fokussiert sich Heel auf Tierschutz?

Heel Veterinär produziert biologische Arzneimittel für Tiere und startete 2013 den Helping Vets Award. Das Unternehmen positioniert sich damit als tierschutzorientierter Pharmakonzern – klassisches Corporate Social Responsibility.

Für Hundeschutzvereine ist das eine Win-Win-Situation: Sie bekommen Geld und Aufmerksamkeit, Heel bekommt positive PR. Wichtig ist nur, dass dein Projekt echt überzeugt und nicht nur gut klingt.

Wie finde ich heraus, wann die nächste Runde startet?

Heel Veterinär kündigt den Award meist über die eigene Website und Fachmedien an. Eine direkte Nachfrage beim Unternehmen schadet nicht – die kennen ihre Timeline am besten.

Kann mein kleiner Verein auch gewinnen?

Ja. Die Jury bewertet nicht die Vereinsgröße, sondern die Wirkung. Ein kleiner Verein, der 15 Hunde pro Jahr professionell vermittelt, hat bessere Chancen als eine große Organisation ohne messbare Erfolge.

Was passiert, wenn mein Projekt nicht gewinnt?

Die Bewerbung an sich bringt schon Vorteile: Du musst dein Projekt strukturiert durchdenken und dokumentieren. Das hilft bei anderen Förderanträgen oder Spendenakquise.