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Die 10 besten Hundestrände in Mecklenburg-Vorpommern – Natur pur an der Ostseeküste

Die besten Hundestrände von Usedom bis zur Festlandküste mit konkreten Anfahrtswegen, aktuellen Regelungen und Geheimtipps für entspannte Strandtage.

5 Min Lesezeit
Die 10 besten Hundestrände in Mecklenburg-Vorpommern – Natur pur an der Ostseeküste
Inhalt
  1. Welcher Hundestrand passt zu meinem Hund?
  2. Ückeritz: Breiter Sandstrand mit flachem Wassereinstieg
  3. Bansin: Treffpunkt für soziale Vierbeiner
  4. Juliusruh: Naturbelassener Strand auf Rügen
  5. Sellin: Beste Infrastruktur auf Rügen
  6. Hohenkirchen: Ruhiger Strand an der Festlandküste
  7. Gross Schwansee: Süsswasser-Alternative zur Ostsee
  8. Häufig gestellte Fragen zu Hundestränden in Mecklenburg-Vorpommern

Zwischen Wismar und Ahlbeck zieht sich ein gutes Stück Ostseeküste durch Mecklenburg-Vorpommern – und wer mit Hund unterwegs ist, hat hier mehr Auswahl als anderswo. Usedom und Rügen stechen dabei hervor: Die meisten offiziell ausgewiesenen Hundebereiche mit Infrastruktur finden sich dort. Wer lieber Ruhe sucht, fährt ans Festland – da ist selbst im Juli noch Platz zum Durchatmen, und außerhalb der Saison haben Hunde oft fast die gesamte Küste für sich.

Welcher Hundestrand passt zu meinem Hund?

Das kommt wirklich auf den Charakter des Hundes an. Scheue oder ältere Tiere sind in Juliusruh besser aufgehoben als in Bansin, wo es am Wochenende schon mal lebhaft zugeht. Soziale Vierbeiner hingegen blühen genau dort auf. Kurz gesagt: Wer Trubel, Hundeduschen und Artgenossen will, wählt anders als jemand, der mit seinem Hund einfach ungestört durch Dünen streifen möchte.

Ückeritz: Breiter Sandstrand mit flachem Wassereinstieg

Ückeritz auf Usedom ist einer dieser Strände, die man schnell unterschätzt. Der Sandstreifen gehört zu den breitesten der Region, und der ausgewiesene Hundebereich liegt östlich des Hauptzugangs – also etwas abseits vom Badebetrieb. Parken klappt kostenlos am Ortsrand an der Waldstrasse, von dort sind es fünf Minuten zu Fuß.

Was hier wirklich praktisch ist: Der Wassereinstieg ist ausgesprochen flach. Auch bei mäßigem Wellengang können Hunde problemlos rein, ohne gleich weggeschwemmt zu werden. Von Oktober bis März gilt Leinenpflicht in der Regel nur auf den ersten 50 Metern ab Düne – danach dürfen Hunde frei laufen, solange sie niemanden nerven.

Bansin: Treffpunkt für soziale Vierbeiner

Wer Bansin kennt, weiß: Am Wochenende ist hier was los. Der Hundestrand liegt 300 Meter westlich der Seebrücke, und gerade samstags und sonntags treffen sich dort auffällig viele Hundehalter. Parken geht am kostenpflichtigen Parkplatz „Strandstrasse“ oder kostenlos am Ortsrand – mit etwas Fußweg. Eine Hundedusche steht direkt am Strandaufgang, was nach einem ausgiebigen Bad im salzigen Wasser Gold wert ist.

Tipp aus Erfahrung: Vormittags ist deutlich weniger Betrieb als am Nachmittag. Wer es ruhiger mag, kommt früh. Leinenpflicht gilt von April bis September täglich zwischen 9 und 18 Uhr.

Juliusruh: Naturbelassener Strand auf Rügen

Juliusruh ist etwas für Hunde, die lieber schnüffeln als spielen. Der Hundestrand beginnt nördlich des Hauptstrands – vom Parkplatz einfach etwa 500 Meter der Küste nach rechts folgen. Dahinter öffnet sich eine Dünenlandschaft, die tatsächlich noch nach Natur riecht: Strandhafer, Sanddorn, Wind. Markierte Brutgebiete sollte man trotzdem respektieren und den Hund dort anleinen oder fernhalten.

Kostenlose Parkplätze liegen direkt am Strand. Leinenpflicht gibt es meist nur in den Sommermonaten Juli und August – aber die genauen Regelungen sollte man vorher kurz auf der Gemeinde-Website checken, die ändern sich gelegentlich.

Sellin: Beste Infrastruktur auf Rügen

Wer keine Lust hat, Wassernapf und Kotbeutel selbst einzupacken – Sellin verzeiht das. Der ausgewiesene Hundebereich östlich der Seebrücke ist der am besten ausgestattete Hundestrand auf Rügen: Hundeduschen, Trinkwasserstationen, Kotbeutelspender – alles da. Die Anfahrt über die L30 ist gut ausgeschildert, Parken am großen Parkplatz „Seestrasse“ kostet Gebühren (rund 200 Meter zum Strand), am Ortseingang parkt man kostenlos, hat aber etwa 10 Minuten Fußweg.

Nach dem Strandbesuch lohnt sich ein kurzer Abstecher zur historischen Seebrücke – Hunde sind dort an der Leine erlaubt.

Hohenkirchen: Ruhiger Strand an der Festlandküste

Hohenkirchen in der Wohlenberger Wiek ist einer dieser Orte, die Einheimische lieber für sich behalten würden. Selbst im Hochsommer bleibt es hier erstaunlich ruhig. Die Anfahrt führt von der A20, Abfahrt Grevesmühlen, über die L12 Richtung Wohlenberg – in Hohenkirchen dann einfach den Schildern „Strand“ folgen. Der Parkplatz liegt direkt am Deich, das Wasser ist 100 Meter entfernt.

Hunde dürfen hier fast ganzjährig frei laufen. Nur während der Vogelbrut von März bis Juli gilt in den Schilfflächen Leinenpflicht – was absolut sinnvoll ist und sich leicht einhalten lässt.

Gross Schwansee: Süsswasser-Alternative zur Ostsee

Nicht jeder Hund liebt Salzwasser – manche trinken davon, andere weigern sich schlicht, reinzugehen. Gross Schwansee ist genau für diese Fälle interessant. Der Hundestrand liegt am gleichnamigen Binnensee, nur wenige hundert Meter von der Ostsee entfernt. Das Wasser ist glasklar, auch im Sommer angenehm kühl und vor allem: salsfrei. Eine echte Alternative, die viele nicht auf dem Schirm haben.

Anfahrt über die A20 bis Abfahrt Schönberg, dann die B104 Richtung Dassow. Der Parkplatz am See ist kostenlos. Leinenpflicht besteht nur in den Naturschutzgebieten rund um den See.

Häufig gestellte Fragen zu Hundestränden in Mecklenburg-Vorpommern

Sind alle Hundestrände in MV kostenfrei?

Die Strände selbst kosten nichts. Was Geld kostet, ist das Parken – an touristischen Hotspots wie Bansin oder Sellin sollte man mit 3 bis 5 Euro pro Tag rechnen. An den ruhigeren Festlandstränden parkt man meist kostenlos.

Darf mein Hund außerhalb der Hundestrände ins Wasser?

In der Hauptsaison, grob von Mai bis September, sind Hunde an regulären Badestränden nicht erlaubt. Außerhalb der Saison wird es vielerorts geduldet – offiziell erlaubt ist es aber nicht überall, also besser die Schilder lesen.

Gibt es Hundestrände, die auch im Winter geöffnet sind?

Alle hier genannten Strände sind ganzjährig zugänglich. Im Winter fallen die strengeren Leinenpflicht-Regelungen meist weg, Hunde können dann deutlich freier laufen – was den Herbst- und Winterbesuch für viele Hundehalter erst richtig attraktiv macht.

Wo finde ich aktuelle Leinenpflicht-Regelungen?

Am zuverlässigsten sind die Gemeinde-Websites der jeweiligen Orte – dort stehen die aktuellen Strandordnungen. Die Zeiträume für Leinenpflicht ändern sich manchmal von Jahr zu Jahr, also kurz vor dem Urlaub nochmal nachschauen lohnt sich.

Welche Ausrüstung sollte ich für den Hundestrand mitbringen?

Ein paar Handtücher für den Hund, genug Trinkwasser (nicht jeder Strand hat eine Wasserstelle), Kotbeutel – und eine lange Leine für Bereiche, in denen Anleinen vorgeschrieben ist. Wer das dabei hat, ist an allen hier vorgestellten Stränden gut gerüstet.

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