Einfaches Rezept für Butterplätzchen & kreative Ideen zum Verzieren
Normale Weihnachtsplätzchen sind für Hunde gefährlich – aber du kannst sichere Alternativen backen. Einfache Rezepte mit Haferflocken, Banane oder Süsskartoffel.
Inhalt
- Warum sind normale Weihnachtsplätzchen für Hunde gefährlich?
- Sichere Zutaten für Hunde-Weihnachtsplätzchen
- Einfache Haferflocken-Plätzchen für den Hund
- Rezept für Hunde mit Allergien
- Leberwurst-Plätzchen für besondere Anlässe
- Aufbewahrung selbstgebackener Hundeleckerlis
- Dosierung selbstgebackener Leckerlis
Während du Weihnachtsplätzchen backst, sollte dein Hund keine herkömmlichen Butterplätzchen abbekommen. Zucker belastet die Bauchspeicheldrüse, Butter kann Durchfall auslösen und Schokolade ist giftig.
Warum sind normale Weihnachtsplätzchen für Hunde gefährlich?
Butterplätzchen enthalten gleich mehrere problematische Zutaten. Zucker kann bei Hunden zu Diabetes und Zahnproblemen führen. Butter ist schwer verdaulich und löst oft Durchfall aus. Verzierungen mit Schokolade enthalten Theobromin, das für Hunde giftig ist.
Rosinen in manchen Plätzchen sind lebensbedrohlich – schon wenige können Nierenversagen auslösen. Auch Nüsse wie Macadamia oder Walnüsse gehören nicht in den Hundemagen.
Sichere Zutaten für Hunde-Weihnachtsplätzchen
Hundesichere Weihnachtsleckerlis kommen ohne Zucker, Butter und Schokolade aus. Stattdessen verwendest du Zutaten, die dein Hund gut verträgt.
Basis-Zutaten:
- Haferflocken (fein gemahlen als Mehlersatz)
- Vollkornmehl (in kleinen Mengen)
- Eier (binden den Teig)
- Quark oder Joghurt (ungesüsst)
- Kokosöl (in kleinen Mengen)
Ergänzungen:
- Erdnussbutter (ohne Xylit!)
- Banane (zerdrückt als natürliche Süsse)
- Karotten (fein gerieben)
- Äpfel (entkernt und klein geschnitten)
- Zimt (in winzigen Mengen)
Einfache Haferflocken-Plätzchen für den Hund
Dieses Grundrezept gelingt mit drei Zutaten und 20 Minuten Zeit.
Zutaten für ca. 20 kleine Leckerlis:
- 100 g Haferflocken (fein)
- 1 Ei
- 1 zerdrückte Banane
Zubereitung:
Backofen auf 180°C vorheizen. Alle Zutaten in einer Schüssel vermischen, bis ein formbarer Teig entsteht. Kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. 12-15 Minuten backen, bis sie goldbraun sind.
Falls der Teig zu feucht ist, noch ein paar Haferflocken unterrühren.
Rezept für Hunde mit Allergien
Viele Hunde vertragen kein Getreide oder Ei. Dieses Rezept kommt ohne beides aus.
Zutaten:
- 150 g Süsskartoffel (gekocht und püriert)
- 50 g Kokosmehl
- 1 EL Kokosöl (geschmolzen)
Süsskartoffel kochen, bis sie weich ist, dann mit einer Gabel zerdrücken. Kokosmehl und Kokosöl unterrühren. Kleine Happen formen und bei 160°C für 20 Minuten backen.
Kokosmehl saugt viel Feuchtigkeit auf – falls der Teig zu trocken wird, etwas warmes Wasser hinzugeben.
Leberwurst-Plätzchen für besondere Anlässe
Für Hunde, die herzhafte Leckerlis bevorzugen, ist dieses Rezept geeignet. Es riecht beim Backen intensiv.
Zutaten:
- 2 EL hochwertige Leberwurst (ohne Gewürze)
- 100 g Haferflocken (fein gemahlen)
- 1 Ei
- 2 EL warmes Wasser
Leberwurst mit dem Ei verrühren, dann die Haferflocken einarbeiten. Falls der Teig zu fest ist, löffelweise Wasser hinzugeben. Dünne Kreise ausstechen und bei 170°C für 15 Minuten backen.
Diese Leckerlis sind sehr reichhaltig – gib sie nur in kleinen Mengen und nicht täglich.
Aufbewahrung selbstgebackener Hundeleckerlis
Selbstgebackene Leckerlis enthalten keine Konservierungsstoffe und verderben schneller als gekaufte. In einer luftdichten Dose halten sie sich bei Raumtemperatur etwa eine Woche.
Sie werden schlecht, wenn sie weich werden oder muffig riechen. Im Kühlschrank bleiben sie bis zu zwei Wochen frisch. Für längere Aufbewahrung kannst du sie einfrieren – dann halten sie mehrere Monate.
Vor dem Verfüttern prüfe, ob die Leckerlis noch fest und trocken sind.
Dosierung selbstgebackener Leckerlis
Leckerlis sollten nie mehr als 10% der täglichen Kalorienmenge ausmachen. Bei einem 20-Kilo-Hund sind das etwa 3-4 kleine Plätzchen pro Tag.
Führe neue Leckerlis langsam ein. Gib am ersten Tag nur ein halbes Plätzchen und beobachte, wie dein Hund reagiert. Manche Hunde bekommen von zu vielen Haferflocken weichen Kot.
Bei Übergewicht reduziere die Hauptmahlzeiten entsprechend, wenn du Leckerlis gibst.