Haltung & Alltag

Wohnung hundesicher machen: Gefahren erkennen und sicher gestalten

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Inhalt
  1. Die grössten Gefahrenquellen in einer Wohnung
  2. Fenster, Balkon und Treppen
  3. Die Wohnung hundesicher machen: Zimmer für Zimmer
  4. Die richtige Pflanzenwahl für eine hundesichere Wohnung
  5. Wohnung hundesicher machen speziell für Welpen
  6. Checkliste: Ist meine Wohnung hundesicher?

Eine Wohnung soll für einen Hund ein sicherer Ort sein. Doch was für Menschen selbstverständlich und ungefährlich wirkt, kann für Hunde problematisch sein. Offene Fenster, Kabel, Reinigungsmittel, Medikamente, Zimmerpflanzen oder herumliegende Kleinteile werden schnell übersehen. Besonders Welpen erkunden ihre Umgebung mit Nase, Pfoten und Maul und brauchen deshalb einen besonders gut vorbereiteten Wohnbereich.

Eine hundesichere Wohnung muss dabei weder steril noch frei von hundetypischen Gegenständen eingerichtet sein. Entscheidend ist, typische Gefahrenquellen zu erkennen und den Alltag entsprechend anzupassen. Wir zeigen dir Zimmer für Zimmer, welche Gefahren im Haushalt häufig übersehen werden und wie sich auch kleine Wohnungen hundegerecht und sicher gestalten lassen. Dazu gehören neben der Einrichtung auch Pflanzen, Fenster, Balkon, Treppen, Lebensmittel, Haushaltschemikalien und die besonderen Anforderungen bei Welpen.

Die grössten Gefahrenquellen in einer Wohnung

Viele Gefahren im Haushalt sind nicht auf den ersten Blick erkennbar. Was für Menschen alltäglich ist, ist für den Hund unter Umständen gesundheitsschädlich oder kann schlimmstenfalls zu einem Notfall führen. Besonders aufmerksam sollten Hundehalter dort sein, wo der Hund etwas aufnehmen, daran kauen, sich daran verletzen oder aus einer Höhe stürzen kann.

Lebensmittel und Küchenabfälle

Nicht alles, was Menschen problemlos essen können, ist auch für Hunde geeignet. Einige Lebensmittel können bereits in kleinen Mengen gesundheitliche Probleme verursachen.

Besonders bekannt sind Schokolade, Xylit, Zwiebeln und Knoblauch. Auch Alkohol, Kaffee und bestimmte Nüsse sind für Hunde gefährlich.

Unterschätze auch alltägliche Essensreste nicht. Gewürzte Speisen, Knochen oder verdorbene Lebensmittel gehören nicht in die Reichweite deines Hundes. Auch der Mülleimer kann zur Gefahrenquelle werden, falls dein Hund ihn leicht öffnen oder umwerfen kann.

Bewahre Lebensmittel deshalb so auf, dass dein Hund nicht selbstständig daran gelangt. Das gilt besonders für Hunde, die gelernt haben, Schranktüren oder Mülleimer zu öffnen.

Medikamente und andere Arzneimittel

Bewahre Tabletten, Tropfen, Salben und andere Arzneimittel grundsätzlich ausserhalb der Reichweite deines Hundes auf. Am besten geeignet sind verschlossene Schränke und nicht frei zugängliche Ablageflächen.

Das gilt auch für Medikamente, die für dich bestimmt sind und im Alltag harmlos wirken. Auch eine Hausapotheke für deinen Hund gehört an einen Ort, an den er nicht gelangen kann.

Reinigungsmittel und Haushaltschemikalien

Waschmittel, Spülmittel, WC-Reiniger, Entkalker und andere Reinigungsprodukte können bei Aufnahme oder direktem Kontakt gesundheitliche Schäden verursachen. Lass solche Produkte deshalb nie offen herumstehen.

Bewahre besonders Konzentrate und Produkte, die du für die Anwendung verdünnen musst, sicher auf. Verschliesse Flaschen nach der Verwendung wieder und räume sie möglichst in einen Schrank, den dein Hund nicht öffnen kann.

Achte auch auf weitere Haushaltsprodukte, die für deinen Hund problematisch sein können. Dazu gehören beispielsweise Duftöle, bestimmte ätherische Öle, Farben, Lacke oder Produkte zur Schädlingsbekämpfung.

Mehr zu typischen Giftquellen im Haushalt findest du in unserem Beitrag 20 Haushaltsgifte im Alltag.

Kabel, Steckdosen und elektronische Geräte

Offen herumliegende Kabel sind für Hunde interessant, weil sie leicht zugänglich sind und zum Kauen einladen. Besonders Welpen erkunden neue Gegenstände häufig mit dem Maul. Ein beschädigtes Kabel kann dadurch zu einer Verletzungs- oder Stromschlaggefahr werden.

Verlege oder sichere Kabel so, dass dein Hund nicht daran kauen kann. Denke dabei auch an Ladekabel, Mehrfachsteckdosen und Verlängerungskabel, die nach der Nutzung gerne mal auf dem Boden liegen bleiben.

Lass elektronische Geräte nicht unbeaufsichtigt dort liegen, wo dein Hund sie erreichen oder beschädigen kann.

Kleine Gegenstände und verschluckbare Teile

Alles, was dein Hund ins Maul nehmen und verschlucken kann, kann zum Problem werden. Dazu gehören beispielsweise Socken, Haargummis, kleine Spielzeugteile, Büroklammern, Münzen, Nadeln oder andere kleine Gegenstände aus dem Alltag.

Achte besonders auf Dinge, die du nur kurz irgendwo ablegst. Ein heruntergefallener Gegenstand reicht aus, wenn dein Hund ihn sofort aufnimmt.

Auch Batterien gehören ausser Reichweite deines Hundes. Werden sie verschluckt oder beschädigt, können sie je nach Batterietyp schwere Verletzungen verursachen. Bewahre Batterien sicher auf und entsorge gebrauchte Batterien direkt.

Fenster, Balkon und Treppen

Zur Sicherheit deiner Wohnung gehört auch der Schutz vor Stürzen. Dein Hund kann aus geöffneten Fenstern oder von Balkonen fallen. Auch kleine Hunde sind nicht automatisch davor geschützt. Was für dich nur wenig gefährlich wirkt, kann für deinen Hund bereits eine erhebliche Absturzgefahr darstellen.

Achte bei Fenstern besonders auf Kippfenster und vollständig geöffnete Fenster. Prüfe auch, ob Möbel oder andere Gegenstände in Fensternähe deinem Hund als Aufstiegshilfe dienen können. Wenn dein Hund gerne auf Fensterbänke springt, kann dadurch eine zusätzliche Gefahr entstehen.

Sichere deinen Balkon so, dass dein Hund weder zwischen Geländerstäben hindurchschlüpfen noch darüber klettern kann. Prüfe dabei nicht nur die Höhe und Abstände des Geländers, sondern auch mögliche Kletterhilfen. Möbel, Blumenkästen oder andere Gegenstände können deinem Hund den Weg nach oben erleichtern.

Auch Treppen solltest du überprüfen. Offene oder sehr glatte Konstruktionen können vor allem für Welpen, kleine Hunde oder unsichere Hunde zum Problem werden. Sichere Treppen bei Bedarf mit einem geeigneten Absperrgitter und prüfe, ob dein Hund auf den Stufen ausreichend Halt findet (hier helfen Treppenteppichfliesen).

Die Wohnung hundesicher machen: Zimmer für Zimmer

Wenn du deine Wohnung hundesicher machen möchtest, lohnt sich ein Rundgang durch jeden einzelnen Raum. Denn nicht überall lauern dieselben Gefahren. In der Küche stehen Lebensmittel und Reinigungsmittel im Mittelpunkt, im Badezimmer sind Medikamente und Kosmetik problematisch und im Wohnzimmer sind es meistens die Kabel, Pflanzen oder Dekoration.

Gehe am besten einmal auf Augenhöhe deines Hundes durch die Wohnung. So fallen dir manche Dinge auf, die du aus deiner normalen Perspektive gar nicht wahrnimmst.

Wohnzimmer

Im Wohnzimmer verbringt dein Hund wahrscheinlich viel Zeit. Genau deshalb lohnt sich hier ein besonders genauer Blick. Prüfe zunächst, ob Kabel, Ladekabel und Mehrfachsteckdosen für deinen Hund erreichbar sind. Gerade bei Welpen solltest du nicht darauf vertrauen, dass ein Kabel uninteressant bleibt.

Auch Zimmerpflanzen, Kerzen und Dekoration können zur Gefahrenquelle werden. Stelle Kerzen so auf, dass dein Hund sie nicht umwerfen oder erreichen kann. Bei Zimmerpflanzen solltest du prüfen, ob es sich um eine für Hunde geeignete Art handelt. Heruntergefallene Blätter oder Pflanzenteile solltest du immer gleich wegräumen und nicht liegen lassen.

Räume kleine Gegenstände wie Fernbedienungen, Batterien, Haargummis oder andere verschluckbare Dinge weg.

Achte ausserdem darauf, ob Möbel deinem Hund Zugang zu erhöhten Stellen oder Fenstern ermöglichen.

Offene Türen zu anderen Räumen können ebenfalls eine Rolle spielen. Wenn bestimmte Bereiche für deinen Hund tabu sind oder dort Gefahrenquellen liegen, kannst du sie mit einem geeigneten Gitter oder einer geschlossenen Tür sichern.

Mehr Tipps für eine praktische und hundetaugliche Einrichtung findest du in Einrichtungstipps: Hundetaugliches Wohnen auf kleinem Raum.

Küche

In der Küche treffen mehrere Gefahrenquellen aufeinander. Lebensmittel, heisse Oberflächen, scharfe Gegenstände und Reinigungsmittel können für deinen Hund problematisch werden.

Bewahre Lebensmittel so auf, dass dein Hund nicht daran gelangen kann. Denke dabei auch an Arbeitsflächen und offene Schranktüren. Ein neugieriger Hund lernt leider allzu schnell, Schränke oder Schubladen zu öffnen.

Achte besonders auf Herd und Backofen. Heisse Herdplatten, Töpfe und Backbleche können zu Verbrennungen führen. Lass deinen Hund deshalb nicht unbeaufsichtigt in der Nähe einer heissen Kochstelle.

Heruntergefallene Lebensmittel und Reste (Schalen, Kerne etc.) solltest du direkt entsorgen.

Sichere den Mülleimer so, dass dein Hund ihn nicht umwerfen oder öffnen kann.

Auch die Spülmaschine verdient Aufmerksamkeit. Verschmutztes Geschirr, scharfe Besteckteile und Spülmittel sollten für deinen Hund nicht erreichbar sein. Schliesse die Maschine nach dem Einräumen und sichere das Spülmittel ausserhalb seiner Reichweite.

Reinigungsmittel gehören grundsätzlich in einen verschlossenen bzw. für deinen Hund nicht zugänglichen Schrank.

Badezimmer

Im Badezimmer findest du viele kleine Gegenstände, die ein Hund leicht aufnehmen kann. Haargummis, Wattepads, Wattestäbchen, Zahnseide oder Kosmetik sollten deshalb nicht auf dem Boden oder an einer für deinen Hund erreichbaren Stelle liegen bleiben.

Bewahre Medikamente und Reinigungsmittel sicher auf. Auch Shampoo, Cremes und andere Pflegeprodukte solltest du nicht so platzieren, dass dein Hund sie problemlos erreichen kann.

Halte ausserdem das WC geschlossen, falls dein Hund daraus trinken möchte.

Waschmittel und andere Produkte für die Wäsche gehören ebenfalls ausser Reichweite. Das gilt auch für Waschmittelkapseln, die für Hunde besonders interessant sein können, weil sie klein und leicht aufzunehmen sind.

Schlafzimmer

Das Schlafzimmer wirkt auf den ersten Blick wenig problematisch. Bei genauerem Hinsehen findest du aber auch hier verschiedene Gefahrenquellen.

Bewahre Medikamente nicht auf dem Nachttisch auf, wenn dein Hund sie erreichen kann. Achte ausserdem auf Ladekabel, Kopfhörerkabel und andere elektronische Geräte.

Kleine Gegenstände wie Schmuck, Haargummis oder Münzen solltest du nicht offen herumliegen lassen. Kleidung kann ebenfalls interessant sein. Socken oder Unterwäsche werden von manchen Hunden aufgenommen und können bei Verschlucken zu einem medizinischen Problem werden.

Wenn dein Hund auf das Bett oder andere Möbel springen kann, solltest du auch prüfen, ob dadurch ein Zugang zu Fenstern, Balkonen oder anderen potenziellen Gefahren entsteht.

Kinderzimmer und Arbeitszimmer

Kinder- und Arbeitszimmer können besonders viele kleine Gegenstände enthalten. Lego, Spielfiguren, Bastelmaterial, Stifte, Radiergummis, Büroklammern oder andere Kleinteile können für Hunde interessant sein und verschluckt werden.

Räume solche Gegenstände nach dem Spielen oder Arbeiten direkt weg. Achte auch auf Scheren, Nadeln, Heftklammern und andere spitze oder scharfkantige Materialien.

Im Arbeitszimmer kommen häufig Kabel, Ladegeräte und elektronische Geräte hinzu. Verlege sie so, dass dein Hund nicht daran kauen kann.

Auch Papierkörbe solltest du nicht unterschätzen. Verpackungen, Taschentücher, Kaugummis oder andere Abfälle landen darin und sind für einen neugierigen Hund interessant. Stelle den Papierkorb so auf, dass dein Hund ihn nicht ausleeren kann.

Gerade in Räumen, in denen Kinder spielen oder gearbeitet wird, hilft eine einfache Regel: Lass möglichst nichts auf dem Boden liegen, was dein Hund nicht aufnehmen soll. So reduzierst du viele Risiken, ohne den gesamten Raum hundefrei gestalten zu müssen.

Die richtige Pflanzenwahl für eine hundesichere Wohnung

Zimmerpflanzen machen eine Wohnung schöner und wohnlicher. Wenn dein Hund gerne an Pflanzen knabbert oder heruntergefallene Blätter aufnimmt, solltest du bei der Auswahl allerdings genauer hinschauen. Einige beliebte Zimmerpflanzen enthalten Stoffe, die für Hunde giftig oder reizend sind.

Die folgende Tabelle ist nicht vollständig, sondern zeigt nur beispielhaft häufig verwendete Zimmerpflanzen.

Aber Achtung: „Geeignet für den Hundehaushalt“ ist nicht gleichzusetzen mit „zum Fressen geeignet“. Auch bei als geeignet eingestuften Pflanzen gilt: Falls dein Hund grössere Mengen davon frisst, können trotzdem Erbrechen, Durchfall oder andere Magen-Darm-Beschwerden auftreten.

Prüfe deshalb bei unbekannten Pflanzen immer die genaue Art und ihre Eignung für Hunde.

Für Hunde geeignete Pflanzen Problematisch oder giftig für Hunde
Afrikanisches Veilchen (Saintpaulia spp.) Aloe vera (Aloe barbadensis)
Areca-Palme (Dypsis lutescens) Amaryllis (Hippeastrum spp.)
Bergpalme (Chamaedorea elegans) Azalee und Rhododendron (Rhododendron spp.)
Bananenpflanze (Musa spp.) Baumfreund (Philodendron spp.)
Bromelien (Bromeliaceae) Bogenhanf (Sansevieria trifasciata)
Calathea (Calathea spp.) Dieffenbachie (Dieffenbachia spp.)
Grünlilie (Chlorophytum comosum) Efeutute (Epipremnum aureum)
Geldbaum (Crassula ovata) Einblatt (Spathiphyllum spp.)
Korbmarante (Maranta leuconeura) Fensterblatt (Monstera deliciosa)
Orchideen, z. B. Phalaenopsis Feigenbaum (Ficus benjamina)
Peperomien (Peperomia spp.) Kalanchoe (Kalanchoe spp.)
Schamblume (Aeschynanthus spp.) Oleander (Nerium oleander)
Schusterpalme (Aspidistra elatior) Schefflera (Schefflera spp.)
Zyperngras (Cyperus spp.) Sago-Palme (Cycas revoluta und Zamia spp.)
Alpenveilchen (Cyclamen spp.)
Drachenbaum (Dracaena spp.)

In unserem Beitrag Grünes Glück für Fellnasen: Hunde und Zimmerpflanzen im Einklang erhältst du noch weitere Inspiration.

Wohnung hundesicher machen speziell für Welpen

Für Welpen werden Gegenstände in der Wohnung interessant, die ein erwachsener Hund längst ignoriert. Welpen sind besonders neugierig und erkunden ihre Umgebung mit Nase und Maul.

Gehe deshalb am besten vor dem Einzug deines Welpen einmal durch die gesamte Wohnung und entferne alles, was er aufnehmen, ankauen oder umwerfen könnte.

Auch beim Spielzeug lohnt sich ein genauer Blick. Kontrolliere regelmässig, ob Teile abbrechen oder fehlen, und entferne beschädigtes Spielzeug. Kein Spielzeug ist völlig risikofrei, wenn dein Welpe Teile davon abbeissen und verschlucken kann.

Plane ausserdem einen festen Bereich ein, in dem dein Welpe ungestört schlafen und sich zurückziehen kann (Mehr dazu hier: Das Welpenzimmer – Ein sicherer Rückzugsort für deinen Hund). Wenn du ihn noch nicht zuverlässig beaufsichtigen kannst, beschränke seinen Zugang zur Wohnung vorübergehend auf sichere Bereiche. So verhinderst du, dass er unbeobachtet auf Erkundungstour geht und dabei gefährliche Gegenstände findet.

Du musst dabei nicht jeden Schritt deines Welpen für immer kontrollieren. Ziel ist vielmehr, ihm von Anfang an eine sichere Umgebung zu bieten und ihm nach und nach zu zeigen, welche Gegenstände und Bereiche für ihn geeignet sind.

Eine ausführliche Vorbereitung findest du hier: Welpenvorbereitung: Checkliste für Wohnung

Checkliste: Ist meine Wohnung hundesicher?

Gehe mit dieser Checkliste einmal durch deine Wohnung und prüfe jeden Bereich. Denk dabei nicht nur an offensichtliche Gefahren.

Wenn du alle Punkte geprüft hast, hast du bereits viele typische Gefahrenquellen beseitigt. Trotzdem lohnt sich ein regelmässiger Kontrollgang. Hunde verändern ihr Verhalten, lernen neue Dinge und erreichen mit zunehmender Grösse plötzlich Stellen, die vorher unerreichbar waren. Eine hundesichere Wohnung ist deshalb kein einmaliges Projekt, sondern etwas, das du im Alltag immer wieder überprüfen kannst.

Lebensmittel und Giftstoffe

☐ Bewahre Schokolade, Xylit, Alkohol, Kaffee und andere für Hunde problematische Lebensmittel ausser Reichweite auf.
☐ Bewahre Lebensmittel grundsätzlich so auf, dass dein Hund sie nicht selbstständig erreichen kann.
☐ Lass keine Essensreste auf Arbeitsflächen, Tischen oder dem Boden liegen.
☐ Sichere deinen Mülleimer so, dass dein Hund ihn weder öffnen noch umwerfen kann.
☐ Bewahre Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel verschlossen und ausserhalb der Reichweite deines Hundes auf.
☐ Bewahre Reinigungsmittel, Waschmittel und andere Haushaltschemikalien sicher auf.
☐ Stelle Duftöle, ätherische Öle und andere potenziell problematische Produkte ausser Reichweite.
☐ Prüfe neue Zimmerpflanzen vor dem Kauf auf ihre Eignung für Hunde.

Kabel und Elektronik

☐ Verlege Kabel so, dass dein Hund nicht daran kauen kann.
☐ Räume Ladekabel nach der Nutzung weg.
☐ Sichere Mehrfachsteckdosen und Verlängerungskabel.
☐ Lass keine kleinen elektronischen Geräte oder Zubehörteile erreichbar liegen.
☐ Bewahre Batterien ausserhalb der Reichweite auf und entsorge gebrauchte Batterien direkt.

Kleine Gegenstände

☐ Räume Haargummis, Büroklammern, Münzen und andere Kleinteile weg.
☐ Lass keine Socken, Unterwäsche oder andere Kleidungsstücke herumliegen, die dein Hund aufnehmen könnte.
☐ Bewahre Nadeln, Scheren und andere spitze Gegenstände sicher auf.
☐ Kontrolliere Spielzeug regelmässig auf lose oder abgebrochene Teile.
☐ Räume Kinderspielzeug und andere Kleinteile nach der Nutzung weg.

Fenster, Balkon und Treppen

☐ Sichere geöffnete Fenster so, dass dein Hund nicht hinausfallen kann.
☐ Achte besonders auf Kippfenster und lasse deinen Hund dort nicht unbeaufsichtigt.
☐ Entferne Möbel oder andere Gegenstände, die deinem Hund als Aufstiegshilfe zu einem Fenster dienen können.
☐ Prüfe, ob dein Balkon ausreichend gegen Durchschlüpfen und Überklettern gesichert ist.
☐ Stelle keine Möbel, Blumenkästen oder andere Kletterhilfen direkt an das Balkongeländer.
☐ Sichere offene oder für deinen Hund gefährliche Treppen bei Bedarf mit einem geeigneten Absperrgitter.
☐ Prüfe, ob dein Hund auf glatten Treppen ausreichend Halt findet.

Räumlichkeiten-spezifisch

☐ Stelle Kerzen so auf, dass dein Hund sie nicht erreichen oder umwerfen kann.
☐ Sichere Räume oder Bereiche, die dein Hund nicht betreten soll.
☐ Sichere Herd und Backofen während und nach dem Kochen.
☐ Lass heisse Töpfe, Pfannen und Backbleche nicht erreichbar stehen.
☐ Sichere Messer und andere scharfe Küchenutensilien.
☐ Sichere Mülleimer gegen Umwerfen und Öffnen.
☐ Schliesse die Spülmaschine nach dem Einräumen.
☐ Halte die WC-Schüssel möglichst geschlossen, wenn dein Hund daraus trinken möchte.
☐ Lass keine Medikamente auf dem Nachttisch oder anderen erreichbaren Flächen liegen.
☐ Lass Socken, Unterwäsche und andere Kleidung nicht auf dem Boden liegen.
☐ Prüfe, ob dein Hund von Bett oder anderen Möbeln aus gefährliche Stellen erreichen kann.

Für Welpen zusätzlich prüfen

☐ Räume alles weg, worauf dein Welpe herumkauen könnte.
☐ Sichere besonders Kabel, Steckdosen und kleine Gegenstände.
☐ Begrenze den Zugang zu Bereichen, die noch nicht welpensicher sind.
☐ Richte einen sicheren Rückzugs- und Schlafplatz ein.
☐ Kontrolliere Spielzeug regelmässig auf beschädigte oder verschluckbare Teile.
☐ Prüfe die Wohnung regelmässig erneut, denn mit dem Wachstum deines Welpen verändert sich auch das, was er erreichen kann.