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Biel/Bienne

Biel/Bienne liegt dort, wo der Bielersee auf die ersten Hügel des Juras trifft — eine Zweisprachen-Stadt mit rauem Charme, kurzen Wegen und erstaunlich viel Grün. Wer hier mit…

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Tierarzt, Hundeschule, Pension, Groomer oder Hundeshop — trag deinen Betrieb kostenlos ein und werde für Hundehalter aus Biel/Bienne sichtbar. Der Basis-Eintrag ist sofort live.

Hintergrund zur Region

Biel/Bienne liegt dort, wo der Bielersee auf die ersten Hügel des Juras trifft — eine Zweisprachen-Stadt mit rauem Charme, kurzen Wegen und erstaunlich viel Grün. Wer hier mit Hund lebt oder zu Besuch kommt, merkt schnell: Die Stadt ist kompakt, die Umgebung grosszügig. Vom Stadtzentrum erreichst du in wenigen Minuten ausgedehnte Waldpfade, breite Seepromenaden und weinberggekrönte Hänge, die nach einem langen Arbeitstag wirklich Luft geben.

Die Altstadt mit ihren mittelalterlichen Lauben und dem kopfsteingepflasterten Ring ist ein beliebter Treffpunkt — auch für Vierbeiner, die neugierig durch die Gassen schnuppern. Direkt dahinter öffnet sich das Seeland mit weiten Feldern, Kanälen und dem berühmten Drei-Seen-Land. Für Hundemenschen bedeutet das: Abwechslung auf engstem Raum, egal ob du einen langen Tagesausflug planst oder nur kurz raus willst zwischen zwei Terminen.

Biel/Bienne ist ausserdem Tor zum Berner Jura und zu den Rebbergen von Twann und Ligerz — Wege, die zu jeder Jahreszeit ein anderes Gesicht zeigen. Auf rundum.dog findest du aktuell 8 Ausflugsziele, 13 Events und 1 Unterkunft mit Hundebezug in der Region. Diese Seite gibt dir den lokalen Überblick: Wo kannst du laufen, was musst du wissen, und worauf solltest du saisonal achten?

Tagesausflüge mit Hund in Biel/Bienne

Der Morgen riecht nach Seeluft und nassem Gras — genau richtig, um die Leine vom Haken zu nehmen. Biel/Bienne bietet als Ausgangspunkt für Tagesausflüge mit Hund eine bemerkenswerte Dichte an unterschiedlichen Landschaften. See, Wald, Weinberg und Flussauen liegen alle in Griffweite. Hier sind die Orte und Wege, die du kennen solltest.

Bielersee: Uferweg und Strandbäder

Der Bielersee ist das grösste Ausflugsziel direkt vor der Haustür. Der Uferweg führt von der Stadt in Richtung Nidau und weiter entlang des Kanals — flach, gut begehbar und für Hunde dankbar, weil es immer wieder schattige Abschnitte gibt. An heissen Tagen suchen viele Hunde das Wasser, und tatsächlich gibt es Stellen am See, an denen Hunde ins Wasser können — prüfe aber unbedingt die aktuellen Regelungen vor Ort, denn in bestimmten Badebereichen und offiziellen Strandbädern gelten Einschränkungen oder Verbote für Hunde, die saisonal variieren können.

Die Uferbereiche bei Port und Ipsach eignen sich für ausgedehnte Spaziergänge abseits der belebtesten Zonen. Im Frühling und Sommer ist der Seeweg gut besucht; früh morgens oder abends hast du mehr Ruhe für deinen Hund. Halte deinen Hund im Bereich von Badeplätzen und Spielwiesen aus Rücksicht auf andere an der Leine — auch wenn keine explizite Pflicht ausgeschildert ist.

Mit dem Schiff kannst du von Biel aus die St.-Petersinsel erreichen, eine der schönsten Halbinseln der Schweiz. Hunde sind auf der Insel grundsätzlich geduldet, die Zufahrt per Schiff ist jedoch mit Hund zu koordinieren — informiere dich direkt beim Bielersee-Schifffahrt-Anbieter über aktuelle Bedingungen und Mitnahmeregelungen. Auf der Insel selbst gilt es, die Wege zu respektieren und Hunde in empfindlichen Naturzonen an der Leine zu führen.

Jurahänge und Rebberge: Twann, Ligerz und der Rebenweg

Über dem Bielersee steigen die bewaldeten Hänge des Juras steil an, durchzogen von Rebbergen und schmalen Wanderwegen. Der Rebenweg zwischen Twann und Ligerz ist einer der schönsten Abschnitte im Drei-Seen-Land: Er führt mit Blick auf den See durch Weinreben, Obstgärten und alte Trockenmauern. Der Weg ist gut markiert und ideal für Hunde, die gern schnuppern und klettern.

Beachte, dass du dich in der Rebbauzone auf markierten Wegen bewegst und deinen Hund in den eigentlichen Rebbergen an der Leine führst — die Pflanzen und der Boden sind empfindlich, und Winzer arbeiten oft in unmittelbarer Nähe. Im Herbst zur Weinlese ist die Gegend besonders belebt und die Wege enger. Bahn oder Bus bringen dich bequem nach Twann oder Ligerz; von dort startest du direkt in die Hänge.

Über Ligerz hinaus führen Wege weiter in den Jura zum Chasseral, dem markanten Gipfel über dem Bielersee. Der Aufstieg ist lang, aber mit einem fitten Hund machbar. Auf dem Chasseral gibt es ein Bergrestaurant — ob Hunde auf der Terrasse willkommen sind, klärst du am besten direkt beim Restaurant. Für die Anreise mit Bahn und Bus informierst du dich beim regionalen Verkehrsverbund.

Nidau-Büren-Kanal und die Aare: Flussauen im Seeland

Wer flaches Gelände und weite Aussichten sucht, ist im Seeland richtig. Der Nidau-Büren-Kanal — Teil der grossen Juragewässerkorrektion — zieht schnurgerade durch die Landschaft und bietet einen langen, ungestörten Spazierweg. Entlang des Kanals gibt es kaum Verkehr, viel Natur und immer wieder Zugang zum Wasser.

Weiter flussabwärts fliesst die Aare durch breite Auenwälder zwischen Büren und Solothurn. Die Aareufer sind reich an Vogelwelt und Kleingetier — deinen Hund solltest du in naturschutzrelevanten Abschnitten an der Leine führen, besonders in der Brut- und Setzzeit. Die Wege sind grösstenteils unbefestigt und bei Nässe entsprechend matschig: festes Schuhwerk lohnt sich.

Für eine Rundtour kombinierst du Kanalweg, Aareufer und die Orte dazwischen mit dem Regionalbahn-Netz: Du fährst in eine Richtung und kommst per Zug zurück. Das Seeland ist flach genug, um mit Hund auch ohne grosse Kondition lange Strecken zu gehen. Beachte, dass manche Uferbereiche in der Saison durch Landwirtschaft genutzt werden — respektiere Absperrungen und Hinweisschilder.

Magglingen und der Jurapark: Wald und Weite über der Stadt

Magglingen — auf Französisch Macolin — liegt direkt über Biel/Bienne auf dem Jurarücken und ist mit der Standseilbahn in wenigen Minuten erreichbar. Oben öffnet sich ein grosses Waldgebiet mit gut markierten Wanderwegen, die in alle Richtungen in den Jura führen. Für Hunde ist das Plateau ideal: breite Forstwege, wenig Autoverkehr, viel Schnüffelpotenzial.

Der Naturpark Chasseral, zu dem Teile dieser Region gehören, hat klare Regeln zum Schutz der Tier- und Pflanzenwelt. Hunde müssen in sensiblen Zonen an der Leine geführt werden — informiere dich vorab über die geltenden Zonenvorschriften auf der offiziellen Seite des Naturparks Chasseral. Wer früh morgens startet, hat die Waldwege für sich und trifft kaum andere Wanderer.

Von Magglingen aus erreichst du auch den Jura-Höhenweg, der sich entlang der Jurakette zieht und für mehrtägige Touren geeignet ist. Als Tagesausflug empfiehlt sich die Runde über den Aussichtspunkt Leubringen zurück nach Biel — rund zwei bis drei Stunden Gehzeit, abwechslungsreich und für Hunde mit gutem Auslauf geeignet. Die Standseilbahn Biel–Magglingen nimmt Hunde mit; prüfe die aktuellen Tarifbedingungen direkt beim Betreiber.

Hund und lokale Regeln in Biel/Bienne

Eine neue Stadt, ein neues Regelwerk — und in der Schweiz können sich die Details von Gemeinde zu Gemeinde deutlich unterscheiden. In Biel/Bienne gelten kommunale Vorschriften, die du als Hundehalter kennen solltest, bevor du losfährst oder umziehst. Was hier folgt, ist ein Überblick auf Basis der üblichen Regelungen im Kanton Bern — prüfe stets die aktuell gültigen Vorschriften bei der Stadtverwaltung, da sich Details ändern können.

Leinenpflicht: Was gilt wo in Biel/Bienne?

Im Kanton Bern gilt eine generelle Leinenpflicht in bestimmten öffentlichen Bereichen, insbesondere in belebten Zonen, auf Spielplätzen und in der Nähe von Schulen. In der Stadt Biel/Bienne sind öffentliche Parks, Fussgängerzonen und belebte Plätze wie der Zentralplatz oder der Ring Bereiche, in denen du deinen Hund aus Rücksicht auf andere Menschen — auch ohne explizite Beschilderung — an der Leine führen solltest.

In Waldgebieten und am Seeufer gibt es je nach Zone unterschiedliche Regelungen: In manchen Bereichen besteht saisonale Leinenpflicht, zum Beispiel während der Brut- und Setzzeit im Frühling. Offiziell ausgewiesene Auslaufzonen ohne Leinenpflicht existieren in der Stadt; wo genau, erfährst du auf der Website der Stadt Biel/Bienne. Verlasse dich nicht auf mündliche Auskünfte von anderen Hundehaltern — die offizielle Regelung ist massgebend.

Im Zweifelsfall gilt: Leine anlegen ist die sicherere Wahl. Das schützt deinen Hund, andere Menschen und Wildtiere — und erspart dir unnötige Konflikte mit dem Ordnungsdienst. Wer seinen Hund frei laufen lässt, wo es nicht erlaubt ist, riskiert eine Busse, deren Höhe die städtische Verordnung regelt.

Hundeanmeldung und Hundeabgabe im Kanton Bern

Wer einen Hund in der Schweiz hält, muss diesen anmelden — das gilt ohne Ausnahme. Im Kanton Bern ist die Anmeldung über die kantonale Hunderegistrierung geregelt, und jeder Hund muss in der nationalen Datenbank AMICUS erfasst sein. Wenn du nach Biel/Bienne ziehst oder einen neuen Hund aufnimmst, meldest du ihn bei der Gemeindeverwaltung an.

Die Stadt erhebt eine Hundeabgabe (Hundetaxe) — die genaue Höhe regelt die örtliche Verordnung, und sie kann sich ändern. Informiere dich direkt bei der Stadtverwaltung Biel/Bienne über den aktuellen Betrag und die Zahlungsmodalitäten. Eine gültige Haftpflichtversicherung für deinen Hund ist im Kanton Bern ebenfalls Pflicht — ohne sie ist der Hund nicht korrekt angemeldet.

Zugezogene aus anderen Kantonen oder dem Ausland sollten beachten: Die Fristen für die Ummeldung sind kurz. Wer zu lange wartet, riskiert Nachzahlungen oder Sanktionen. Details zur Anmeldung und zu den Voraussetzungen findest du auf der Seite des Kantons Bern zum Thema Hundehaltung.

Hunde im öffentlichen Verkehr und in der Gastronomie

In Biel/Bienne ist der öffentliche Verkehr gut ausgebaut — Busse und S-Bahn verbinden die Stadt mit der Region. Hunde dürfen im öffentlichen Verkehr mitgenommen werden, benötigen aber grundsätzlich ein gültiges Ticket. Kleine Hunde, die in einer geschlossenen Transportbox oder einem Behälter getragen werden, gelten in vielen Tarifsystemen als Gepäck — prüfe die genauen Bestimmungen beim zuständigen Verkehrsbetrieb. Grosse Hunde brauchen ein eigenes Billett, müssen angeleint sein und sollten andere Fahrgäste nicht behindern.

In Bussen des Stadtverkehrs Biel gilt ein Maulkorb je nach Hundegrösse und Vorgabe des Fahrers — halte Leine und Maulkorb parat, auch wenn du sie nicht immer brauchst. Die Regeln können je nach Linie und Betreiber leicht variieren. Im Fernverkehr (SBB) sind die Regelungen bundesweit einheitlicher, aber auch dort lohnt ein Blick auf die aktuellen Bestimmungen vor Fahrtantritt.

In der Bieler Gastronomie ist die Hundefreundlichkeit sehr unterschiedlich. Viele Cafés und Restaurants erlauben Hunde auf der Terrasse; im Innenbereich ist es meist nicht gestattet. Frage immer vorher nach, bevor du mit deinem Hund an einen Tisch gehst — auch ein freundliches Willkommen der Servicekraft schützt nicht vor einer Bitte, den Hund draussen zu lassen. Wasser für den Hund bekommst du in den meisten Lokalen auf Nachfrage problemlos.

Listenhunde, Maulkorb und Entsorgung in Biel/Bienne

Der Kanton Bern kennt keine eigene kantonale Rasseliste, die über das Bundesrecht hinausgeht — aber die Gemeinden und die allgemeine Gesetzgebung können Auflagen für als gefährlich eingestufte Hunde vorsehen. Wenn du einen Hund einer Rasse hältst, die in anderen Kantonen oder Ländern auf Rasselisten geführt wird, kläre vor dem Umzug oder Besuch die geltenden Vorschriften im Kanton Bern ab. Die massgebliche Auskunft gibt das kantonale Veterinäramt.

Ein genereller Maulkorb-Zwang für bestimmte Rassen existiert im Kanton Bern nicht flächendeckend, aber der Ordnungsdienst kann im Einzelfall Auflagen anordnen, wenn ein Hund als gefährlich eingestuft wird. Wer unsicher ist, trägt den Maulkorb vorsorglich — das vermeidet Diskussionen und schützt alle Beteiligten. Kinder und unbekannte Menschen sollten bei jedem Hund, unabhängig von der Rasse, achtsam begleitet werden.

In Biel/Bienne stehen im Stadtgebiet Kotbeutelspender und Abfalleimer für Hundekot bereit — nutze sie konsequent. Hinterlassenschaften nicht zu entsorgen ist nicht nur unhöflich, sondern kann gebüsst werden. Trage eigene Beutel bei dir, besonders auf Wanderwegen ausserhalb der Stadt, wo keine Infrastruktur vorhanden ist. Sauberkeit im öffentlichen Raum ist in der Schweiz ein ernstes Thema, und Hundehalter stehen besonders im Blickfeld.

Praktisches vor Ort in Biel/Bienne

Ein Tierarzttermin am Montagnachmittag, eine Hundetrainerin für den neuen Welpen, eine Auslaufzone für den nächsten Morgen — Biel/Bienne ist eine Stadt, in der du als Hundehaltende die wichtigsten Anlaufstellen gut erreichst. Die zweisprachige Infrastruktur bedeutet, dass du Praxen, Behörden und Fachleute sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch findest. Plane trotzdem: Öffnungszeiten und Verfügbarkeit ändern sich, und ein Anruf vorab spart unnötige Wege.

Tierärzte und Notfallversorgung in Biel/Bienne

Biel/Bienne verfügt über mehrere Tierarztpraxen im Stadtgebiet, die Routineuntersuchungen, Impfungen und kleinere Eingriffe abdecken. Für Abendstunden oder Wochenenden gilt: Viele Praxen organisieren einen regionalen Notfalldienst gemeinsam — frag bei deiner Stammpraxis nach dem aktuellen Pikett-Telefon. Die nächste grosse veterinärmedizinische Anlaufstelle für komplexe Fälle ist die Universität Bern mit ihrer Tierklinik, rund 35 Fahrminuten entfernt. Halte die Nummer deiner Praxis sowie eine Notfallnummer stets im Handy gespeichert, bevor du einen Ausflug antritts.

  • Stammpraxis vor Ort für Impfpass und Routinecheck
  • Regionaler Notfalldienst: aktuelles Pikett-Telefon bei der Praxis erfragen
  • Überweisungen: Tierspital Bern für Spezialistik und Notfallchirurgie
  • Vergiftungsverdacht: Toxikologisches Informationszentrum Zürich, +41 44 251 51 51, rund um die Uhr erreichbar

Wenn du neu in Biel/Bienne bist, lohnt sich eine erste Konsultation ohne akuten Anlass. So kennt der Tierarzt deinen Hund schon, bevor ein Notfall entsteht. Die Kontaktdaten der zugelassenen Tierärzte im Kanton Bern findest du beim Kantonstierarzt über das Portal des Kantons Bern unter be.ch — Tiere und Tiergesundheit.

Hundeschulen und Training in Biel/Bienne

Im Raum Biel/Bienne gibt es Hundeschulen und Kynologenvereine, die Welpenkurse, Grundgehorsam und Begleithundeprüfungen anbieten. Achte beim Auswählen auf eine anerkannte Ausbildung der Trainierenden — die Zertifizierung durch den Schweizerischen Kynologischen Verein (SKG) oder vergleichbare Verbände ist ein verlässlicher Anhaltspunkt. Einige Anbieter arbeiten auf Deutsch, andere auf Französisch, einzelne zweisprachig. Frag explizit nach der Unterrichtssprache, wenn das für dich relevant ist.

Für Hunde mit Auffälligkeiten — Aggression, Angst, übermässiges Bellen — empfehlen sich spezialisierte Verhaltensberater mit tierpsychologischem Hintergrund. Solche Fachleute sind im Raum Biel/Bienne vorhanden, teils auch als Hausbesuche buchbar. Prüfe, ob die Person eine anerkannte Ausbildung vorweisen kann und methodisch gewaltfrei arbeitet. Der Dachverband IGN Schweiz führt eine öffentliche Beraterliste als Orientierungshilfe.

Auslaufzonen und hundefreundliche Flächen

Die Stadt Biel/Bienne bezeichnet bestimmte Flächen als offizielle Auslaufzonen, in denen Hunde ohne Leine laufen dürfen. Die genauen Standorte und die aktuell geltenden Regelungen — inklusive allfälliger Saisoneinschränkungen — veröffentlicht die Stadtverwaltung auf ihrem offiziellen Portal. Ruf dort nach, oder schau direkt auf biel-bienne.ch unter den Rubriken Stadtgrün oder Tierhalter. Ausserhalb gekennzeichneter Auslaufzonen gilt in der Regel Leinenpflicht im öffentlichen Raum — prüfe die aktuelle Regelung vor Ort.

Der Strandboden am Bielersee und die angrenzenden Grünflächen sind beliebte Bewegungsflächen, aber die erlaubten Bereiche für Hunde variieren je nach Saison und Tageszeit. Informiere dich vor jedem Besuch kurz über die aktuellen Hinweisschilder vor Ort. In vielen Parkanlagen der Stadt gilt zumindest zu bestimmten Zeiten oder ganzjährig Leinenpflicht — die Schilder an den Eingängen geben die verlässlichste Auskunft.

Pensionen, Tagesbetreuung und Sitter in der Region

Wer beruflich unterwegs ist oder einen längeren Ausflug ohne Hund plant, findet im Raum Biel/Bienne Hundepensionen, Tagesbetreuungen und private Hundesitter. Auf rundum.dog ist aktuell eine Unterkunft in der Region eingetragen — schau in den lokalen Einträgen nach dem neuesten Stand. Daneben vermitteln Plattformen und Empfehlungen aus der regionalen Hundeschule oft weitere geprüfte Betreuungspersonen.

Frage bei der Pension deiner Wahl nach Impfschutz-Anforderungen: Die meisten seriösen Betriebe verlangen einen aktuellen Impfpass inklusive Tollwut, Staupe und Parvovirose. Vereinbare einen Schnuppertag, bevor du deinen Hund mehrere Nächte lässt — so gewöhnt er sich ans neue Umfeld ohne Trennungsstress. Notizen zu Futterplan, Medikamenten und Eigenheiten deines Hundes helfen der Betreuungsperson, optimal auf ihn einzugehen.


Saisonal in Biel/Bienne

Der Bielersee liegt in einem Übergangsklima: Föhnlagen bringen milde Wärme, während der Juranord Kaltluft kanalisiert. Jede Jahreszeit stellt dich mit deinem Hund vor andere Herausforderungen — und bietet andere Freuden. Wer die Eigenheiten des Bieler Jahres kennt, ist besser vorbereitet.

Frühling: Brut- und Setzzeit rund um den Bielersee

Von März bis Juni erwacht die Landschaft am Bielersee und im Jura. Gleichzeitig beginnt die Brut- und Setzzeit für Wildtiere und Vögel — Rehe setzen ihre Kitze in hohem Gras, Bodenbrüter nisten in Uferbereichen und Waldsäumen. Ein frei laufender Hund kann in dieser Zeit erheblichen Schaden anrichten, ohne dass du es bemerkst.

Am Nordufer des Bielersees und in den Naturschutzgebieten bei der Petersinsel gelten teils saisonal verschärfte Betretungsregelungen. Prüfe die aktuellen Hinweise der Gemeinden und des Kantons Bern, bevor du Schilf- oder Uferzonen betrittst. Die Leinenpflicht in Schutzgebieten gilt unabhängig vom Gehorsam deines Hundes — auch ein zuverlässig gehorchender Hund erschreckt trächtige Wildtiere durch Witterung. Informationen zu Schutzgebieten im Kanton Bern findest du unter be.ch — Natur, Landschaft und Wald.

Der Frühling bringt auch aufgeweichte Waldwege im Jura nach der Schneeschmelze. Leinen und Pfoten nehmen Schlamm mit — ein Handtuch im Rucksack und ein Pfotenwax gegen Risse sind im April praktische Begleiter. Zecken sind ab etwa 7 Grad Celsius aktiv: Beginne die Zeckenprophylaxe rechtzeitig und prüfe deinen Hund nach jedem Ausflug.

Sommer: Hitze, Wasser und der Strandboden

Biel/Bienne kann im Juli und August Temperaturen über 30 Grad Celsius erreichen, besonders in der durch den Jura windgeschützten Talmulde. Für Hunde wird es ab etwa 25 Grad kritisch, besonders für kurznasige Rassen, ältere oder übergewichtige Tiere. Verlege intensive Spaziergänge auf früh morgens vor 9 Uhr oder abends nach 19 Uhr — der Asphalt in der Altstadt und auf den Uferpromenaden heizt sich stark auf.

Der Bielersee ist verlockend für Mensch und Hund gleichermassen. Ob und wo dein Hund ins Wasser darf, hängt von den jeweiligen Badezonen und deren Regeln ab — prüfe die Hinweisschilder vor Ort, da sich die erlaubten Badestellen für Hunde von den offiziellen Strandbädern unterscheiden können. Viele Hundehalter weichen auf weniger frequentierte Uferbereiche ausserhalb der Hauptbadezonen aus. Führe im Sommer stets ausreichend Trinkwasser mit — auch wenn der See nahe ist, sollte dein Hund kein Seewasser in grossen Mengen trinken.

Überhitzung erkennt man an starkem Hecheln, taumelndem Gang und glasigem Blick. Bring den Hund sofort in den Schatten, biete Wasser an und kühle Nacken und Pfoten mit feuchten Tüchern. Suche umgehend tierärztliche Hilfe, wenn sich der Zustand nicht rasch bessert. Lass deinen Hund nie im stehenden Auto, auch nicht bei bewölktem Himmel oder kurzen Erledigungen.

Herbst: Pilzsaison, Jagd und Jurawälder

Der Herbst ist landschaftlich die stärkste Jahreszeit rund um Biel/Bienne. Die Wälder des Jura und die Rebberge am Seehang leuchten, die Luft ist klar, und die Temperaturen sind für Hunde ideal. Gleichzeitig beginnt die Jagdsaison im Kanton Bern, die typischerweise im September einsetzt.

Während der Jagdzeiten kann es in Waldgebieten zu eingeschränkten Betretungsrechten kommen. Informiere dich beim zuständigen Forstamt oder bei der Gemeindeverwaltung über aktuelle Jagdzeiten und gesperrte Zonen. In Jagdgebieten gilt für Hunde strikter Leinenpflicht; ein frei laufender Hund kann als Wilderer angesehen oder in Gefahr geraten. Bleib auf markierten Wegen.

Die Pilzsaison zieht viele Spazierende in den Wald — für Hunde birgt das eine unterschätzte Gefahr. Einige heimische Pilzarten wie der Grüne Knollenblätterpilz sind für Hunde hochgiftig. Trainiere das Kommando «Lass es» und beobachte deinen Hund auf Waldwegen genau. Herbstliche Kastanien und Eicheln können in grösseren Mengen ebenfalls Verdauungsprobleme verursachen. Zeigt dein Hund nach einem Waldausflug Erbrechen, Durchfall oder Lethargie, zögere nicht und ruf beim Tierarzt an.

Im Herbst sind auch die Weinernte und Traubenlesefeste rund um Twann und Ligerz am Bielersee aktiv. Trauben sind für Hunde giftig — auch in kleinen Mengen. Halte deinen Hund auf Rebwegen an der Leine und greife sofort ein, wenn er Weinbeeren aufnimmt.

Winter: Schnee im Jura und Streusalz in der Stadt

Biel/Bienne selbst liegt tief genug, dass Schnee in der Stadt oft nur kurz bleibt. Wenige Kilometer höher im Jura dagegen — etwa auf dem Magglingen oder Richtung Chasseral — liegt im Januar und Februar häufig Schnee. Das macht Winterausflüge reizvoll, erfordert aber Vorbereitung.

Das grösste Alltagsproblem im städtischen Winter ist Streusalz und Glätte-Taumittel auf Trottoirs und Strassen. Pfoten nehmen Salzkristalle auf, was zu Reizungen und Entzündungen zwischen den Zehen führt. Wasche die Pfoten deines Hundes nach jedem Stadtspaziergang mit lauwarmem Wasser. Pfotenschutzwax schafft eine Schutzschicht — trage es vor dem Spaziergang auf. Hundesocken sind eine weitere Option, sofern dein Hund sie akzeptiert.

Im Jura bei Schnee solltest du Schneebälle in den Pfoten im Blick behalten: Zwischen den Zehenballen bilden sich Eisballen, die beim Laufen schmerzen. Kurzhaarige Hunde frieren zudem schnell — ein Mantel ist bei Temperaturen unter null Grad für schlanke, kurzhaarige Rassen sinnvoll, kein modischer Schnickschnack. Plane Wintertouren am Chasseral oder auf dem Plateau de Diesse so, dass du vor Einbruch der Dunkelheit zurück bist; die Tage sind kurz, und Schnee kann Wege schnell unkenntlich machen.

Die Silvesternacht und der 1. August sind für viele Hunde die stressigsten Nächte des Jahres. Feuerwerk ist in Biel/Bienne an Silvester und zum Nationalfeiertag weitherum hörbar. Halte deinen Hund sicher zu Hause, sichere Türen und Fenster, und sprich mit deiner Tierärztin, wenn dein Hund starke Angstsymptome bei Feuerwerk zeigt — es gibt wirksame Unterstützungsmöglichkeiten.

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