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Zangengebiß

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Zangengebiß
Definition

Ein Zangengebiss liegt vor, wenn die Schneidezähne von Ober- und Unterkiefer beim geschlossenen Maul Kante auf Kante aufeinandertreffen.

Inhalt
  1. Welche Hunderassen haben ein Zangengebiss?
  2. Ist ein Zangengebiss funktionell schlechter?
  3. Welche Gebissformen gibt es noch?
  4. Was bedeutet das für die Zucht?

Ein Zangengebiss liegt vor, wenn die Schneidezähne von Ober- und Unterkiefer beim geschlossenen Maul Kante auf Kante aufeinandertreffen. Die Zahnkanten berühren sich direkt – anders als beim häufigeren Scherenbiss, wo die oberen Schneidezähne knapp vor die unteren greifen.

Welche Hunderassen haben ein Zangengebiss?

Deutsche Doggen, Rottweiler und viele Molosser-Rassen zeigen oft ein Zangengebiss. Bei Deutschen Schäferhunden wird es im Standard toleriert, beim Golden Retriever hingegen als Fehler gewertet. Die meisten Retriever-Rassen bevorzugen einen leichten Scherenbiss.

Ist ein Zangengebiss funktionell schlechter?

Nein, für die Nahrungsaufnahme macht es keinen Unterschied. Die Reißzähne und Backenzähne übernehmen die Hauptarbeit beim Kauen. Zangengebisse können jedoch schneller abnutzen, weil die Schneidezähne direkten Kontakt haben. Bei älteren Hunden mit Zangengebiss siehst du manchmal abgeschliffene Zahnkanten.

Welche Gebissformen gibt es noch?

Scherenbiss: Obere Schneidezähne greifen knapp vor die unteren. Überbiss: Deutlicher Vorstand des Oberkiefers. Unterbiss: Unterkiefer steht vor – typisch für Bulldoggen und Boxer. Nur extreme Fehlstellungen beeinträchtigen die Funktion.

Was bedeutet das für die Zucht?

Züchter achten auf den im Rassestandard geforderten Biss. Ein korrektes Zangengebiss vererbt sich meist stabil, kann aber in der F2-Generation wieder aufbrechen. Entscheidend sind beide Elterntiere – nicht nur die Hündin.