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Zahnröntgen

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Zahnröntgen
Definition

Zahnröntgen beim Hund macht Zahnprobleme sichtbar, die bei der normalen Untersuchung verborgen bleiben – das sind etwa 60 Prozent aller Erkrankungen im Maul.

Inhalt
  1. Warum zeigt eine normale Untersuchung nicht alles?
  2. Wie läuft das Zahnröntgen konkret ab?
  3. Was kostet das Zahnröntgen?
  4. Wann empfehlen Tierärzte das Zahnröntgen?

Zahnröntgen beim Hund macht Zahnprobleme sichtbar, die bei der normalen Untersuchung verborgen bleiben – das sind etwa 60 Prozent aller Erkrankungen im Maul.

Warum zeigt eine normale Untersuchung nicht alles?

Dein Tierarzt sieht nur die Zahnkronen, also den Teil über dem Zahnfleisch. Wurzelentzündungen, Knochenschwund oder Zysten verstecken sich darunter. Eine Studie aus der Veterinärzahnmedizin zeigt: Bei 6 von 10 Hunden mit scheinbar gesunden Zähnen finden sich im Röntgenbild behandlungsbedürftige Probleme.

Wie läuft das Zahnröntgen konkret ab?

Dein Hund bekommt eine Vollnarkose – anders lässt sich der Röntgenfilm nicht präzise im Maul platzieren. Der Tierarzt macht meist 8 bis 14 Einzelaufnahmen, um alle Zähne zu erfassen. Digitale Systeme liefern das Bild sofort, bei analogem Film dauert die Entwicklung 5 Minuten pro Aufnahme.

Die Strahlenbelastung entspricht etwa einem Viertel der Dosis eines menschlichen Zahnröntgens. Bei einem 20-Kilo-Hund liegt sie unter 0,1 Millisievert – vernachlässigbar im Vergleich zur natürlichen Jahresbelastung.

Was kostet das Zahnröntgen?

Die Kosten liegen zwischen 150 und 400 Euro, je nach Anzahl der Aufnahmen und Praxisausstattung. Digitale Systeme sind meist teurer, sparen aber Narkosezeit. Manche Tierärzte bieten Zahnröntgen nur in Kombination mit der Zahnreinigung an – dann fallen die Narkosekosten nur einmal an.

Wann empfehlen Tierärzte das Zahnröntgen?

Bei Hunden ab 7 Jahren vor jeder Zahnsanierung – hier liegen die Überraschungen. Wenn dein Hund schlecht frisst oder das Gesicht nicht berühren lässt. Bei Rassen wie Dackel oder Yorkshire Terrier schon ab 5 Jahren, da sie früher Zahnprobleme entwickeln.

Einige Praxen setzen auf Routine-Röntgen bei der jährlichen Zahnreinigung. Das ist allerdings umstritten, da die Narkose immer ein Risiko birgt.