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Ultraschalluntersuchung

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Ultraschalluntersuchung
Definition

Die Ultraschalluntersuchung ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem Schallwellen Organe und Gewebe im Hund sichtbar machen – ohne Narkose und ohne Röntgenstrahlen.

Inhalt
  1. Wann macht der Tierarzt einen Ultraschall?
  2. Was kostet eine Ultraschalluntersuchung beim Hund?
  3. Wie läuft die Untersuchung ab?
  4. Muss der Hund nüchtern zur Untersuchung?

Die Ultraschalluntersuchung ist ein bildgebendes Verfahren, bei dem Schallwellen Organe und Gewebe im Hund sichtbar machen – ohne Narkose und ohne Röntgenstrahlen.

Anders als beim Menschen benötigt dein Hund für die meisten Ultraschalluntersuchungen keine Beruhigung. Die Untersuchung dauert zwischen 15 und 45 Minuten, je nachdem welche Organe betrachtet werden. Das Fell wird am Bauch rasiert, damit die Schallwellen ungehindert durch die Haut dringen.

Wann macht der Tierarzt einen Ultraschall?

Ultraschall zeigt Organveränderungen, die im Röntgenbild unsichtbar bleiben. Typische Einsatzgebiete: Herzprobleme diagnostizieren, Trächtigkeiten bestätigen, Tumore in Bauchorganen aufspüren oder Flüssigkeitsansammlungen lokalisieren.

Bei Magen-Darm-Problemen kann der Tierarzt Darmbewegungen live beobachten – und so unterscheiden, ob eine Verstopfung oder eine Entzündung vorliegt.

Was kostet eine Ultraschalluntersuchung beim Hund?

Eine Ultraschalluntersuchung kostet zwischen 50 und 150 Euro. Der Preis richtet sich nach der GOT (Gebührenordnung für Tierärzte) und dem Umfang der Untersuchung. Ein Herzultraschall ist meist teurer als ein Bauchultraschall, weil die Auswertung komplexer ist.

Zusatzkosten entstehen durch die Rasur (5–10 Euro) und gegebenenfalls durch Laboruntersuchungen, wenn während des Ultraschalls Proben entnommen werden.

Wie läuft die Untersuchung ab?

Dein Hund liegt entspannt auf der Seite, das Praxisteam trägt Kontaktgel auf die rasierte Hautstelle auf. Das Gel fühlt sich kühl an – die meisten Hunde stört das nicht.

Der Tierarzt führt den Schallkopf über die Haut, live entstehen Bilder auf dem Monitor. Du kannst oft mitschauen und siehst sofort, wie das Herz schlägt oder wie sich der Darm bewegt.

Unruhige Hunde können während der Untersuchung Leckerlis bekommen. Eine Narkose ist nur nötig, wenn gleichzeitig Gewebeproben entnommen werden.

Muss der Hund nüchtern zur Untersuchung?

Das kommt auf die Fragestellung an. Für Herzultraschall oder Trächtigkeitsuntersuchungen kann dein Hund normal fressen. Bei Bauchorganen sollte er 8–12 Stunden nüchtern sein, weil gefüllte Därme die Sicht auf Leber und Bauchspeicheldrüse verschlechtern.

Wasser darf er immer trinken. Falls du unsicher bist: Ruf vorher in der Praxis an und frag nach den Vorbereitungen für deinen konkreten Fall.