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Ultraschalltherapie

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Ultraschalltherapie
Definition

Die Ultraschalltherapie nutzt hochfrequente Schallwellen zwischen 1-3 MHz, um Heilungsprozesse im Hundegewebe zu fördern.

Inhalt
  1. Wie funktioniert Ultraschalltherapie beim Hund?
  2. Bei welchen Hundekrankheiten wird Ultraschall eingesetzt?
  3. Wie läuft eine Ultraschallbehandlung ab?
  4. Welche Risiken gibt es?
  5. Was kostet Ultraschalltherapie beim Hund?

Die Ultraschalltherapie nutzt hochfrequente Schallwellen zwischen 1-3 MHz, um Heilungsprozesse im Hundegewebe zu fördern.

Wie funktioniert Ultraschalltherapie beim Hund?

Der Therapeut führt einen Schallkopf über die behandelnde Hautpartie. Die unsichtbaren Schallwellen erzeugen Mikrovibrationen im Gewebe – das regt die Durchblutung an und lockert verklebte Faszien. Bei der thermischen Anwendung erwärmt sich das Gewebe um 1-2°C, bei der athermischen bleiben die Temperaturen konstant.

Hundegewebe reagiert besonders gut auf Frequenzen um 1 MHz für tiefe Muskelschichten und 3 MHz für oberflächliche Bereiche wie Sehnen.

Bei welchen Hundekrankheiten wird Ultraschall eingesetzt?

Tierärzte verwenden Ultraschalltherapie hauptsächlich bei Gelenkerkrankungen und Weichteilproblemen.

Hüftdysplasie (HD) und Ellbogendysplasie (ED): Die Behandlung lindert Schmerzen in den betroffenen Gelenken und verbessert die Beweglichkeit. Typische Behandlungsdauer: 5-10 Minuten pro Sitzung.

Arthrose: Reduziert Entzündungen im Gelenkspalt und fördert die Produktion von Gelenkflüssigkeit. Besonders wirksam bei Knie- und Sprunggelenksarthrose.

Sportverletzungen: Agility-Hunde profitieren bei Zerrungen der Oberschenkel- oder Rückenmuskulatur. Die Heilung verkürzt sich um etwa 30% gegenüber reiner Schonung.

Postoperative Rehabilitation: Nach Kreuzbandrissen oder Wirbelsäulenoperationen unterstützt Ultraschall den Muskelaufbau und reduziert Narbengewebe.

Wie läuft eine Ultraschallbehandlung ab?

Eine Sitzung dauert 5-15 Minuten je nach Behandlungsareal. Der Hund liegt entspannt auf der Seite, während der Therapeut ein Kontaktgel aufträgt – das verhindert Luftblasen zwischen Schallkopf und Haut.

Der Schallkopf bewegt sich kontinuierlich in kleinen Kreisen. Stillstand würde zu lokaler Überhitzung führen. Die meisten Hunde empfinden die Behandlung als angenehm warm.

Welche Risiken gibt es?

Ultraschalltherapie gilt als nebenwirkungsarm. Hautreizungen entstehen nur bei unsachgemäßer Anwendung ohne Gel oder zu hoher Intensität.

Kontraindikationen: Tumorerkrankungen im Behandlungsbereich, akute Infektionen und Trächtigkeit über dem Bauchraum. Bei Metallimplantaten muss die Intensität reduziert werden.

Was kostet Ultraschalltherapie beim Hund?

Eine Einzelsitzung kostet 25-45 Euro. Physiotherapiepraxen bieten oft günstigere Pakete: 10 Behandlungen für 250-350 Euro. Die Kosten trägt der Halter selbst – Tierkrankenversicherungen übernehmen Ultraschalltherapie nur in Kombination mit einer versicherten Grunderkrankung.